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Die letzten Worte im Kantonsrat

25. November 2019 Michael

Heute Vormittag trat Shella Kertész eine ihrer letzten Amtshandlungen als Präsidentin der ICZ an. Als Vertreterin des Runden Tischs der Religionen richtete sie abschliessende Worte an den Zürcher Kantonsrat und ging auf die freundschaftliche und unterstützende Zusammenarbeit ein:

 

«Wir engagieren uns für einen respektvollen Umgang miteinander und für das Verständnis füreinander. Es war mir in den letzten Jahren auch gegönnt hier im Kantonsrat mit einigen von Ihnen einen guten Kontakt aufzubauen und Ihnen den Eintritt in unsere Gemeinde – trotz Sicherheitsschleuse – so weit zu vereinfachen, dass die von mir stets erwünschte Öffnung realisierbar wurde.
 
Gerade für uns als kleine religiöse Gemeinschaft hat die rechtliche Anerkennung sehr viel Positives gebracht. Wir können uns heute mit den anderen grossen Religionen auf Augenhöhe begegnen und das bessere Kennenlernen und die Offenheit, die zwischen uns herrscht, hat uns nähergebracht.
 
Das war mir immer ein wichtiges Anliegen und es bleibt auch ein Wunsch für die Zukunft: Weg von den ewigen Klischees, mehr Offenheit, mehr Interesse füreinander, mehr Dialog und mehr konstruktive Begegnungen. Mir ist es wichtig, dass man mit allen Menschen offen umgeht, dass man Fragen stellt, und dass man Freundschaften über den eigenen religiösen Tellerrand pflegt. Das braucht oft Mut aber ist enorm bereichernd.
 
Das, was wir gemeinsam sähen, zeigt sich dann, indem was wir am Schluss ernten.»

 

Schon bald wird Shella Kertész ihr Amt weitergeben, denn nächste Woche schon findet die GV statt, an der der neue Präsident gewählt wird. Bis dahin, danke Shella Kertész für dein Engagement für die Gemeinde.