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Richtigstellung des Vorstandes zum Tachles-Artikel vom 8. Februar 2019

14. Februar 2019 Michael

Vergangenen Freitag erschien im Tachles Nr. 6 (Print und Online) ein Artikel mit dem Titel „Hohe Kosten und viele offene Fragen“ zur ICZ Gemeindeversammlung vom 5. Februar 2019. Dieser beinhaltet mehrere inhaltlich falsche Aussagen.

 

Der ICZ Vorstand legt Wert darauf, folgende Sachverhalte richtigzustellen und hat den Chefredaktor um eine Korrektur der genannten Punkte im redaktionellen Teil der nächsten Ausgabe gebeten:

  • Es wurde nicht die Gemeinderechnung, sondern das Gemeindebudget präsentiert. Nach eingehender Besprechung wurde das ICZ Budget 2019 mit sehr grosser Mehrheit (0 Gegenstimmen, 5 Enthaltungen) angenommen.
  • Über die letzten Jahre verzeichnete die ICZ einen erfreulichen Zuwachs an neuen Mitgliedern, insbesondere an jungen Familien mit Kindern, welche nun den Ganon und Kindergarten besuchen. Dies erklärt die Kostenerhöhung im Ressort Schule.
  • Weder das Kulturangebot noch der Filmclub Seret sind wesentliche Kostenbestandteile der ICZ.
  • Es ist nicht richtig, dass ein ICZ-Mitglied pro Jahr durchschnittlich Fr. 2’000 kostet. Der genannte Betrag bezieht sich lediglich auf «fixe Kosten» für Verwaltung, Liegenschaften, Sicherheit und das religiöse Grundangebot.
  • Im Budget 2019 ist neu eine Stelle für einen Kommunikationsbeauftragten enthalten.
  • Die neu gewonnene Transparenz aufgrund der 2017 eingeführten Kostenstellenrechnung und der Integration der Rechnung des Sozialressorts in die allgemeine Gemeinderechnung wurde von allen Seiten gelobt.
  • Die genannten Kosten von Fr. 100’000 für die Verpflegung der Kinder am Mittagstisch durch «Olive Garden» sind seit Jahren unverändert. Die Konditionen entsprechen jenen wie sie früher durch die Noam-Schule angeboten wurden.
  • Die Aussage im Artikel, dass das «Olive Garden» zu zwei Dritteln von ICZ-Mitgliedern und zu einem Drittel von Privaten finanziert wird, ist nicht korrekt. Die anteilmässige Aufteilung bezieht sich auf den Cateringumsatz.
  • Es ist nicht richtig, dass die Gemeinde um ca. Fr. 900’000 über ihren Verhältnissen lebt. Aufgrund dessen ist auch die Aussage nicht richtig, dass die Gemeinde in 5 bis 6 Jahren ihr Geld aufgebraucht haben wird.
  • Ausserdem beläuft sich das Budget 2019 auf Fr. 9,6 Millionen und nicht wie publiziert auf Fr. 5,5 Millionen.
  • Eine Finanzplanung wurde vom Quästor für die nächste Gemeindeversammlung im Sommer 2019 in Aussicht gestellt.
  • Es ist nicht richtig, dass Frauen nicht Mitglieder der Friedhofs- und Bestattungskommission (FBK) sein dürfen. Die Unklarheiten aus einem Kommissionsprotokoll aus dem Jahr 2014 über deren Rolle und Funktionen sind zu bereinigen.