Datum
21. September 2020
Ort
ICZ Gemeindezentrum + Synagoge Löwenstrasse

Wichtige Informationen zu den Jamim Noraim 5781 

 

Dieses Jahr wird aufgrund der Situation rund um COVID-19 alles etwas anders sein, als wir uns dies aus der Vergangenheit gewohnt sind. Alle involvierten Stellen (Corona-Taskforce, Rabbinat, Synagogenkommission, Vorstand, Hausdienst und Verwaltung) arbeiten seit dem Ende des Lockdowns intensiv an verschiedenen Szenarien, um Ihnen würdevolle und schöne G“ttesdienste bei höchstmöglicher Sicherheit anzubieten.

⇒ Zum Anmeldeformular für Rosch Haschana / Jom Kippur

obligatorisch für Registration, Sitzplatzwahl, Kinderbetreuung, Schofarblasen im Hof
Verbindlicher Anmeldeschluss ist am Do, 10. September 2020. Die Platzzahl ist beschränkt.

 

Überblick der Gebetszeiten Rosch Haschana und Jom Kippur 5781

 

 

Grundlage für unsere Arbeit bilden die „Richtlinien für jüdische G“ttesdienste und religiöse Zusammenkünfte während der Corona-Pandemie“ (Stand: 19. Juni 2020), welche SIG und PLJS in Zusammenarbeit mit dem BAG entwickelt haben. Ziel aller jüdischen Gemeinden in der Schweiz ist es, auch bei religiösen Veranstaltungen, Ansteckungen konsequent vorzubeugen und mit klaren Regeln eine sichere Durchführung zu ermöglichen.

Die Planung ist aufgrund der sich ständig ändernden Lage sehr schwierig und niemand kann Garantieren abgeben, wie sich die Corona-Pandemie in den kommenden Wochen entwickeln wird. Das Konzept der Synagogenkommission basiert daher auf den aktuell verfügbaren Prognosen und rechtlichen Grundlagen. Sollte sich die Situation ändern, werden wir selbstverständlich Anpassungen vornehmen und Sie zeitnah via ICZ Newsletter und Webseite orientieren.

 

Maskenpflicht

 

Um möglichst vielen Gemeindemitgliedern die Teilnahme an diesen wichtigen Tfilot zu ermöglichen, werden wir für Rosch Haschana und Jom Kippur den Mindestabstand aufheben und stattdessen eine strikte Maskenpflicht einführen. Diese gilt ab 12 Jahren in allen Innenräumen des ICZ Gemeindezentrums und der Synagoge Löwenstrasse (vom Zutritt ins Gebäude bis zum Auslass) und soll durch die Betenden selbst mitgebracht werden. Die Chasanim werden ihr Programm anpassen, um die Dauer der Tfilot zu verkürzen. Auf den Synagogenchor und das gemeinsame Singen muss leider verzichtet werden. In Absprache mit dem Rabbinat wird auch geprüft, welche Gebete dieses Jahr ausgelassen werden können.

 

Schweizer Chasanim

 

Da Israel und die Schweiz wegen hoher Fallzahlen nach wie vor gegenseitig auf der Quarantäneliste stehen, müssen wir dieses Jahr leider auf unsere Chasanim aus Israel, Michael Azogui und Amichai Gutermann, verzichten. Die Synagogenkommission hat jedoch für würdigen Ersatz gesorgt. Wir möchten uns an dieser Stelle bei Daniel Feldmann, Eytan Rothschild und Jack Mandel bedanken, welche sich kurzfristig bereiterklärt haben, einzuspringen und uns zu unterstützen.

 

Registrationspflicht und Sitzplatzwahl

 

Zentral in der jetzigen Situation ist das lückenlose Contact-Tracing. Deshalb sind wir gesetzlich verpflichtet, die Nachverfolgbarkeit mittels Präsenzlisten zu garantieren. Daher muss sich – wie seit Schawuot üblich – jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer im Voraus online unter www.icz.org/synagoge verbindlich registrieren und angeben, welche Tfila er/sie in welcher Lokalität besuchen möchte. Das Anmeldeformular wird nächste Woche aufgeschaltet. Spontanes Erscheinen oder Abtauschen sind nicht möglich. Wer einen fixen Sitzplatz für die Hohen Feiertagen im Gemeindezentrum oder in der Synagoge buchen möchte, kann dies für CHF 25 pro Tag (Preis gemäss ICZ Gebührenordnung vom 01.01.2020) ebenfalls via Anmeldeformular machen. Den Anspruch auf Ihren gewohnten Sitzplatz können wir dieses Jahr leider nicht in jedem Fall gewährleisten. Wer jedoch einen Jahresplatz hat, kann sich die Gebühr anrechnen lassen, d.h. kostenlos einen Sitzplatz wahlweise in der Synagoge oder im Gemeindezentrum buchen. Online können Sie auch angeben, ob Sie vom Kinderhütedient (Alter: 2-7 Jahre) Gebrauch machen möchten.

Damit nebst der allgemeinen Maskenpflicht an Rosch Haschana und Jom Kippur grössere Abstände in den Durchgängen möglich sind, wird in der Synagoge Löwenstrasse auf die Bestuhlung der Plätze an den Aussenseiten (graue Klappstühle bzw. Fensterbänke) sowie im Mittelgang verzichtet und im Gemeindezentrum lockerer bestuhlt. Dies führt im Umkehrschluss dazu, dass sich die maximale Kapazität der Räumlichkeiten zugunsten der Gesundheit reduziert. Wir hoffen, dass wir dennoch allen Gemeindemitgliedern, die an einer Tfila vor Ort teilnehmen möchten, einen Platz bieten können, danken aber für Ihr Verständnis, falls wir punktuell nicht mehr Leute in einen Raum lassen können.

 

Empfehlungen und Zusatzangebot für Risikogruppen

 

Das BAG und das ICZ Rabbinat empfehlen besonders gefährdeten Personen (ab 65 Jahren oder mit bestehender Vorerkrankung) aktuell auf eine Teilnahme zu verzichten. Falls Sie nicht sicher sind, ob Sie aus gesundheitlichen Gründen am G“ttesdienst teilnehmen sollen, fragen Sie Ihre Ärztin bzw. Ihren Arzt. Wir stellen genügend Reinigungs- und Desinfektionsmaterial zur Verfügung und werden für ein Höchstmass an Hygiene sorgen.

 

Falls Sie sich aus nachvollziehbaren Gründen in der jetzigen Situation nicht längere Zeit in geschlossenen Räumen aufhalten möchten, bieten wir Ihnen eine Corona-konforme Alternative. Am 2. Tag Rosch Haschana (Sonntag, 20. September) haben Sie die Möglichkeit, im hinteren Hof des ICZ Gemeindezentrums die halachisch minimal vorgeschriebenen Schofartöne zu hören (Voranmeldung ebenfalls obligatorisch). Ausserdem wird das Rabbinat die Predigten (Draschot) online anbieten und der Synagogenchor arbeitet daran, Ihnen die bewegenden Melodien der Jamim Noraim dieses Jahr in digitaler Form zu übermitteln. Wir planen zudem, nach Ausgang von Jom Kippur, das Gebet über die Anerkennung der Einheit G“ttes (Schemot) live per Zoom aus der Synagoge zu übertragen.

 

Schlusswort

 

Seien Sie versichert, dass wir unser Schutzkonzept laufend an die aktuelle Lage anpassen und auch die Anmeldezahlen für die jeweiligen Tfilot berücksichtigen werden, damit wir Ihnen ein Höchstmass an Sicherheit, Komfort und Spiritualität bieten können. Bitte denken Sie daran, Ihre eigenen Gebetsbücher (Machsorim), Gebetsmäntel (Tallitot) und andere Utensilien mitzubringen. Bei individuellen Fragen oder Anliegen (z.B. wer kein Kästchen hat) hilft die Synagogenkommission gerne dabei, eine konstruktive Lösung zu finden.

 

 

Für Ihr Verständnis und Ihre Unterstützung zum Schutz aller danken wir Ihnen herzlich und wünschen bereits jetzt Schana towa, metuka ubri’a!

 

⇒ Zum Anmeldeformular für Rosch Haschana / Jom Kippur

obligatorisch für Registration, Sitzplatzwahl, Kinderbetreuung, Schofarblasen im Hof
Verbindlicher Anmeldeschluss ist am Do, 10. September 2020. Die Platzzahl ist beschränkt.