Überblick

 

IM FIKTIVEN GESPRÄCH MIT EINFLUSSREICHEN JÜDISCHEN PERSÖNLICHKEITEN DER MODERNE

Online Teilnehmen (via Computer, Tablet oder Smartphone)

Per Zoom teilnehmen

(Meeting ID: 849-671-0843 / Passwort: siehe ICZ Newsletter)

Anleitung: Wie nehme ich an einem Meeting teil?

Den Link zum Schiur von Rav Speaker finden Sie unter: → Online

 

MIZPE – ICZ Lernprogramm | Oktober 2021 – Januar 2022 | Marcheschwan – Schwat 5782

 

Willkommen im siebten Semester von MIZPE.

MIZPE, das Lernprogramm des ICZ Rabbinats, startet ins siebte Semester. In kurzer Zeit fand es grosse Beliebtheit quer durch die Gemeinde und konnte unzählige Personen unabhängig von Alter, religiösem Hintergrund und Vorwissen für klassische Literatur, moderne Interpretationen und jüdisches Lernen begeistern.

 

Nebst den traditionellen Schiurim, die seit jeher im Angebot des Rabbinats stehen, finden Sie im neuen Semester auch Veranstaltungen, die das Thema Jüdische Persönlichkeiten der Moderne beleuchten.

 

Unsere Referenten werden je eine Persönlichkeit vorstellen, welche das moderne Judentum geprägt hat, und Ihnen anschliessend ein fiktives Gespräch mit dieser Persönlichkeit ermöglichen. Die Dozenten werden Ihre Fragen “im Namen” der Persönlichkeiten beantworten.

 

Wir laden Sie herzlich zum Herbstsemester 2021 ein.

 

IM FIKTIVEN GESPRÄCH MIT EINFLUSSREICHEN JÜDISCHEN PERSÖNLICHKEITEN DER MODERNE

 

Wir freuen uns auf das gemeinsame Lernen und Diskutieren.

Ihr Rabbiner David Bollag

 

Hinweise zum Herbstsemester 2021

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Schiurim und Inhalten sowie die Biografien der Dozierenden finden Sie unter: www.icz.org/mizpe (→ Schiurim /Dozenten).

 

Auch in diesem Mizpe-Semester werden alle Veranstaltungen via Zoom stattfinden.

 

Die Teilnahme an den Mizpe-Veranstaltungen ist für ICZ-Mitglieder und Mitglieder einer anderen jüdischen Gemeinde in der Schweiz kostenlos. Für alle anderen wird eine pauschale Semestergebühr von CHF 80 erhoben. Um Zugang zu erhalten, kontaktieren Sie uns bitte unter: rabbinat@icz.org

 

Schiurim

 

 

 

IM FIKTIVEN GESPRÄCH MIT EINFLUSSREICHEN JÜDISCHEN PERSÖNLICHKEITEN DER MODERNE

 

Unten finden Sie die detaillierten Beschreibungen der einzelnen Schiurim des Herbstsemester 2021.

Im fiktiven Gespräch mit Rabbi Dr. Jonathan Sacks
Rav Noam Hertig

Dienstag, 26. Oktober und Dienstag, 02. November um 20:00 Uhr
via Zoom

Mit dem Tod von Rabbiner Lord Jonathan Sacks sz“l am 7. November 2020 verloren wir einen «Gadol Hador» – einen geistigen Riesen unserer Generation.

Von 1991 bis 2013 amtierte Jonathan Sacks als Oberrabbiner des Vereinigten Königreichs und wurde für seine unschätzbar wertvolle Fähigkeit geschätzt, zentrale Themen und Herausforderungen unserer Generation aufzugreifen und sie mit tiefen Einblicken unseres reichen Fundus jüdischer Weisheit zu verknüpfen. Als ausgezeichneter Redner gelang es Rabbiner Sacks seine Zuhörer zu begeistern und ihnen die Bedeutsamkeit und Relevanz des Judentums für die heutige Zeit zu vermitteln. Mit seinen zahlreichen Schriften, Podcasts, Online-Videos usw. erreichte er Millionen von Menschen weltweit, auch weit über die jüdische Welt hinaus. Seine Weisheit, seine Führung und sein Charisma konnten viele von uns inspirieren und werden uns auch weiterhin inspirieren.

In diesem Vortrag möchten wir einige der zentralen Lehren im geistigen Vermächtnis Rabbiner Sacks aufleben lassen im Versuch eines fiktiven Gesprächs mit ihm.

 

Im fiktiven Gespräch mit Rav Adin Steinsaltz
Natanel Wyler

Mittwoch, 27. Oktober und Mittwoch, 03. November um 20:00 Uhr
via Zoom

Rav Adin Steinsalz, ein Rabbiner voller Humor, mit einer Vorliebe für Tiere und immer mit seiner Pfeife unterwegs. Ein Mann der wusste zu Träumen, und es schaffte einige davon auch zu verwirklichen.

Sein, wohl bekanntestes Werk, ist seine Übersetzung und Erklärung zum ganzen Talmud.

Was trieb Ihn zu diesem grossen Projekt? Und war dies vielleicht nur ein Teil eines grösseren Plans?

 

Im fiktiven Gespräch mit Nechama Leibowitz
Yael Unterman (Israel)

Montag, 08. November um 20:00 Uhr
via Zoom

The audience will get to know Professor Nehama Leibowitz, the legendary 20th century Bible teacher, through biographical facts, intriguing anecdotes, quotes from sources (traditional scriptures/ her own writings), and photographs.  The lecture moves from her formative years, to her arrival in Berlin, her doctorate, marriage, and aliya. We will hear of her extensive teaching career and relationship with students, her amazing worksheets and books, and her major contribution to the world of Torah learning. We’ll also touch on her personality: tremendous humility, simplicity, and feelings of responsibility. Lastly, we’ll discuss questions connected to feminism and (time permitting) her Zionism.

 

Im fiktiven Gespräch mit Emmanuel Lévinas
Raphael Blättel

Mittwoch, 10. November und Mittwoch, 17. November um 20:00 Uhr
via Zoom

Eines der bedeutendsten Werke des litauischen  Philosophen Emmanuel Lévinas trägt den Titel Die Spur des Anderen. Es gilt, diesen Titel programmatisch zu lesen, um zu einem Gesamtverständnis seines genuin humanistischen Denkens zu gelangen. Im Kern dieses Denkens ist eine Verantwortungsethik angelegt, die aber nicht vom Ich, sondern vom Anderen ausgeht. Die zentrale Metapher dieses Anderen bildet das Antlitz, welches das Ich radikal in die Verantwortung nimmt, indem es eine Antwort erwartet: Ich schulde dem Anderen eine Antwort. Auf dieser Grundlage basiert die tiefgehende Anerkennung meines Mitmenschen.

Die Schiurim beleuchten die Verantwortungsethik im Lichte jüdischer Exegese und versuchen, die Bedeutung des Anderen als Spur entsprechend freizulegen – und insbesondere auf die aktuelle Relevanz hin zu befragen. Dies soll im Rahmen eines fiktiven Gesprächs mit Lévinas geschehen, um sein Konzept des Anderen mit den Herausforderungen der Gegenwart kritisch abzugleichen.

 

Im fiktiven Gespräch mit Rav Kook
Michel Bollag

Dienstag, 16. November und Dienstag, 23. November um 20:00 Uhr
via Zoom

Rav Kook und die Widersprüche des modernen Judentums:

Den einen gilt Rav Kook (1865-1935) als Vordenker der Siedlerbewegung, andere entdecken in seinen Schriften einen ethischen Universalismus, der einen jüdischen Beitrag zur Lösung der gegenwärtigen Krisen auf der ganzen Welt beitragen kann. Dieser Widerspruch ist eine direkte Konsequenz der komplexen Persönlichkeit dieses Rabbiners, der in einem Traditionalist und Revolutionär war, Talmudist und Mystiker, Halachischer Jude und scharfer Kritiker der Ultraorthodoxie, religiöser Zionist und Visionär einer geeinten erlösten Welt, Poet und Mann der Öffentlichkeit, der als Rabbiner in Lithauen, in Jaffo, in London und dann als erster Oberrabinner Palästinas in Jerusalem wirkte. Niemand, der die moderne jüdische Geschichte und das Israel von heute politisch und religiös verstehen will, kommt um ihn und seine Schriften herum. Wir versuchen seine Ideen im Kontext seiner Zeit einzuordnen und deren Wirkung bis heute sichtbar zu machen.

 

Im fiktiven Gespräch mit Rav Ovadia Josef
Rav Dr. Benny Lau (Israel)

Mittwoch, 24. November um 20:00 Uhr
via Zoom

“To restore it to its former Glory” – “להחזיר עטרה ליושנה”

The halachic revolution of Rabbi Ovadiah Yosef with regard to the status of the Sephardic halachic decision-making in Israel.

 

Im fiktiven Gespräch mit dem Lubawitscher Rebbe
Rav Mendel Schtrocks (Köln)

Mittwoch, 15. Dezember um 20:00 Uhr
via Zoom

Rabbi Menachem Mendel Schneerson wurde 1902 in der Ukraine geboren und 1950 zum Lubawitscher Rebben ernannt. Er sah es als seine Lebensaufgabe an, den jüdischen Funken in jedem einzelnen Juden neu zu entfachen, und inspirierte Tausende seiner Anhänger, ihr Leben der Verbreitung des Judentums in der ganzen Welt zu widmen. Von einer kleinen Gruppe von Schoa-Überlebenden ist Lubawitsch zu einem festen Begriff in den jüdischen Haushalten überall auf der Welt geworden.

 

Im fiktiven Gespräch mit Rabbi Dr. J.B. Soloveitchik
Rav David Bollag

Mittwoch, 05. Januar und Mittwoch, 12. Januar um 20:00 Uhr
via Zoom

 

Im fiktiven Gespräch mit Dr. Sigmund Freud
Gabriel Strenger

Montag, 10. Januar und Montag, 17. Januar um 20.00 Uhr
via Zoom

Sigmund Freud – ein g”ttloser Jude …?

«Ein g”ttloser Jude» war Sigmund Freuds ironische Selbstbezeichnung, die er mit seiner harschen psychoanalytischen Religionskritik auch unter Beweis gestellt zu haben glaubte. Ein tieferer Blick auf Freuds Leben und Denken aber offenbart eine vielschichtige Verflechtung seines Lebenswerks mit dem Judentum. Nach einer Würdigung seiner psychoanalytischen Theorie und ihrer kulturellen Bedeutung im ersten Schiur, werden wir in der zweiten Begegnung den jüdischen Wurzeln von Freuds Denken und den religiösen Dimensionen seines Lebenswerks nachgehen.

 

Im fiktiven Gespräch mit Theodor Herzl
Dr. Simon Erlanger

Mittwoch, 19. Januar und Mittwoch, 26. Januar um 20:00 Uhr
via Zoom

Seit Jahrzehnten tobt in der Geschichtswissenschaft eine heftige Kontroverse darüber, ob Geschichte von einzelnen Persönlichkeiten gemacht oder ob sie durch unpersönliche gesellschaftliche und wirtschaftliche Strukturen determiniert wird.

Das Leben Theodor Herzls zeigt, dass gerade in der jüdischen Geschichte der letzten 150 Jahre das Wirken einzelner Persönlichkeiten eine wesentliche Rolle spielt. Ohne Herzl gäbe es den jüdischen Staat nicht. Ohne Israel wären heute die Lage, die Identität  und die  Befindlichkeiten der Mehrheit der Jüdinnen und Juden weltweit eine komplett andere. Trotzdem bleibt die Figur von Theodor Herzl rätselhaft, wie der amerikanische Historiker Derek Penslar in einer aktuellen Biographie Herzls schreibt. Wie wurde dieser assimilierte, kosmopolitische Literat zum Ideengeber und Anführer der Jüdischen Bewegung? Wie machte er faktisch im Alleingang aus dem Zionismus eine der wichtigsten jüdischen Bewegungen überhaupt? Wie konnte er ohne jegliche Machtmittel als bedeutender Staatsmann agieren? Warum konnte er Millionen begeistern und beeinflussen?

Auf diese Fragen und viele mehr sollen im Mizpe-Kurs Antworten gegeben werden.

 

Philosophie in der Moderne
lic. phil. Ruth Gellis

Montags (zweiwöchentlich)  um 10:30 Uhr
via Zoom

In diesem regelmässigen Schiur behandeln wir philosophische und weltanschauliche Texte zu verschiedenen Themen. Im Moment studieren wir Martin Buber, sein Leben und sein Denken. Wir werden in diesem Semester vermutlich auch Schriften von Rabbi Sacks, Micha Goodman und von anderen Denkern und Gelehrten lesen und diskutieren.

 

Halacha ganz praktisch
Rabbiner Arik Speaker

Montags (wöchentlich) um 16.45 Uhr
Den Link zum Schiur von Rav Speaker finden Sie unter: → Online

 

Schmuel II
Rabbiner Arik Speaker

Montags (wöchentlich) um 17.30 Uhr
Den Link zum Schiur von Rav Speaker finden Sie unter: → Online

 

Die Haftarot (Propheten-Vorlesung am Schabbat) – Traditioneller Damenschiur
Israel Breslauer

Dienstags (wöchentlich) um 12.00 Uhr
via Zoom

Die Haftarot sind ein Teil der wöchentlichen Lesung am Schabbat in der Synagoge. Neben der Parascha aus der Thora bilden die Haftarot jeweils die ergänzende Stimme der Propheten. In diesem Schiur werden wir den tieferen Zusammenhang zwischen Parascha und Haftara genauer anschauen und darüber reflektieren. Darüber hinaus betrachten wir immer wieder einige der grundlegenden und archaischen Situationen der menschlichen Beziehungen und Verhaltensweisen im Buch Bereschit; die rabbinische Exegese wird dabei mit einer empathischen psychologischen Sicht kombiniert.

 

 

Pirkei avot, des thèmes d’actualité
Rabbiner Arik Speaker

Vendredi (une semaine sur deux – en français) à 10.30 heures
via Zoom

Online

Online-Schiurim können live per Zoom geschaut werden.

 

Per Zoom teilnehmen

Online Schiurim

Die neue Online-Plattform Schiurim.com bietet Toralernen über das Internet für den deutschsprachigen Raum an. Dadurch sollen Schiurim von diversen Rabbanim und Maggidei Schiurim zu vielfältigen Themen, leicht und unentgeltlich zugänglich gemacht werden. Die Schiurim sind so gestaltet, dass alle, die Basiskenntnisse der Religion haben, sie verstehen können. Mit dabei sind auch ICZ Gemeinderabbiner Noam Hertig sowie der ehemalige ICZ Assistenzrabbiner Arik Speaker.

Archiv

Musikalische Einstimmung auf die Hohen Feiertage

Aufzeichnung des Schiurs vom 29.08.2019

Die Nigunim (Melodien) von Rosch Haschana und Jom Kippur schaffen in unseren G’ttesdiensten eine besondere spirituelle Atmosphäre, die sich verstärkt, je mehr Teilnehmende diese Nigunim kennen und mitsingen.

An diesem Workshop sangen wir zusammen mit unserem Chasan Amichai Gutermann bekannte und neuere Nigunim der hohen Feiertage. Die im Workshop eingeübten Nigunim werden sowohl in der Synagoge Löwenstrasse als auch im Gemeindehaus gesungen.

Unser Rabbinatsassisten Michel Bollag erklärte zudem die Bedeutung der Gebete der Hohen Feiertage.

Übungsbeispiele von Chasan Amichai Gutermann

Parascha Talk mit Rabbiner Noam Hertig

Den wöchentlichen Parascha Talk von Rabbiner Noam Hertig finden Sie auf dem YouTube-Kanal der ICZ.

Weitere Lernmöglichkeiten

Schiur mit Rav Arik Speaker

Dozenten

Dr. phil. Richard Raphael Blättel
geboren 1972, studierte an der Universität Zürich Philosophie und Germanistik. Er ist Lehrbeauftragter an der Universität Luzern zur Haskala und Lehrer für Deutsch und Philosophie an der Kantonsschule Seetal. Seine Dissertation, die von den Universitäten Lausanne und Luzern ausgezeichnet wurde, verfasste er am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung bei Prof. Dr. Verena Lenzen. Gegenwärtig arbeitet er an einem Postdoc-Projekt zu Salomon Maimon.

Rabbiner Dr. David Bollag
ist als “Rabbinats-Mitarbeiter” in der ICZ tätig sowie als Dozent für Judaistik an den Universitäten Luzern und Zürich. Er hat Judaistik und Philosophie in New York und Jerusalem studiert, seine rabbinische Ordination an der Yeshiva University in New York erhalten und an der Hebräischen Universität in Jerusalem promoviert. In der Vergangenheit hat er als Rabbiner in Zürich, Köln und Israel gewirkt. Er wohnt mit seiner Familie in Israel. – Rabb. Bollag ist für MIZPE verantwortlich.

lic. phil. Michel Bollag
geboren 1952, machte die Matura in Genf, besuchte anschliessend einen Intensiv-Ulpan in Israel und lernte 1 ½ Jahre an der Jeschiwat Merkas Haraw in Jerusalem. Er studierte Pädagogik, Psychologie und Philosophie an der Universität Zürich und war gleichzeitig Lehrer an der Religionsschule der ICZ. Nach Abschluss des Studiums war er von 1981-1993 Rektor der Religionsschule. 1993 wechselte er ins Rabbinat als Assistent und war Co-Leiter des Zürcher Lehrhauses. Von 2002 bis 2017 war er Fachreferent Judentum am Zürcher Lehrhaus (ZIID). Während dieser Zeit hatte er zahlreiche Lehraufträge, unter anderem an der Universität Bern und Zürich. Nach seiner Pensionierung war er bis Ende 2019 Rabbinatsbeauftragter der ICZ.

Dr. phil. Richard Breslauer
Israel (Richard) Breslauer wurde 1951 in Zürich geboren. Er studierte von 1980-1984 Politikwissenschaft und Jüdische Philosophie an der Bar Ilan Universität in Israel. Es folgte ein Studium der Judaistik an der Universität Luzern, wo er 2001 promovierte.

Israel Breslauer war langjähriger Dozent am Zürcher Lehrhaus sowie Lehrbeauftragter an den Universitäten Basel und Luzern im Bereich Jüdische Studien. Darüber hinaus arbeitet er als Bankdirektor in Zürich.

Dr. phil. Simon Erlanger
Simon Erlanger wurde 1965 in Basel geboren, machte dort die Matura und kehrte nach seinem Aufenthalt auf der Jeschiwa Har Ezion wieder nach Basel zurück. Er studierte von 1987 -1992 Geschichte und Soziologie in Basel und war von 1993 – 1995 für ein Postgraduate-Studium an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Während zwei Jahren war er zudem Mitarbeiter von Jad Vaschem.

Seine Dissertation schrieb Simon Erlanger 1999 – 2004 an der Uni Basel und ist seit 2004 Lehr- und Forschungsbeauftragter am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung der Universität Luzern.

lic. phil. Ruth Gellis
Ruth Gellis ist Projektleiterin im Bereich interreligiöser Dialog der ICZ. Sie hat Geschichte und Pädagogik studiert. Während 20 Jahren war sie Rektorin der ICZ Religionsschule und somit verantwortlich für das Pädagogische der Gemeinde, was die Bereiche Vorkindergarten, Kindergarten, Religionsunterricht und Erwachsenenkurse abdeckte. Ruth ist Mitglied im Zürcher Forum der Religionen und vertritt dort die ICZ. Zudem wirkt sie in der Arbeitsgruppe für „Kultur und Religion“ des Zürcher Volksschulamt mit, in welcher die Schulfächer „teaching about religion” für die Primar- und Oberstufe ausgearbeitet werden.

Rabbiner lic. phil. Noam Hertig
ist in Zürich aufgewachsen. Nach einem längeren Jeschiwa Aufenthalt in Israel studierte er Psychologie und Religionswissenschaften an der Universität Zürich. Im Anschluss an seine Tätigkeit als Rabbinatsbeauftragter in der jüdischen Gemeinde St. Gallen zog er nach Jerusalem und absolvierte ein Rabbinatsstudium am Kollel Torat Yosef und Machon Straus-Amiel. Von 2015 bis 2016 war er als Assistenzrabbiner in der ICZ tätig. Seit 2017 ist er Gemeinderabbiner der ICZ. Ausserdem engagiert er sich seit vielen Jahren schweizweit in diversen jüdischen und interreligiösen Bildungs- und Dialogprojekten.

Rav Dr. Benny Lau
ist einer der führenden Rabbiner der Modernen Orthodoxie in Israel.

Er nimmt zu den aktuellen religiösen und gesellschafts-politischen Fragen Stellung und versucht zu zeigen, dass orthodoxes Judentum und modernes Leben miteinander in Vereinbarung gebracht werden können. Seine Meinungsäusserungen werden in der israelischen Gesellschaft gehört und ernst genommen.

Rav Lau hat das äusserst erfolgreiche und verbreitete Lern-Programm „929“ mitbegründet. Ein Programm, in dessen Rahmen jeden Tag ein Kapitel des Tanach gelernt wird.

Während 18 Jahren war Rav Lau Rabbiner der Gemeinde „Ramban“ in Jerusalem. Er hat mehr als zehn, teilweise sehr erfolgreiche Bücher verfasst.

In seiner Dissertation hat er die halachische Methodik von Rav Ovadia Josef untersucht. Die Thesen dieser Dissertation werden die Grundlage seines Schiurs bilden.

 

Photograph – Photo Rav Dr. Benny Lau: Netanel Tobias

Rabbiner Mendel Schtroks
wurde zusammen mit seiner Frau Liba vom Lubawitscher Rebben 1994 zu seinem “Schliach” nach Köln berufen. Unter dem Motto “Für einen Juden ist Köln nicht anders als New York” versuchen sie, den in Köln lebenden Juden unverwässertes Judentum beizubringen.

Rabbiner Arik Speaker
studierte Tora an der Jeschiwat Ma’ale Adumim und schloss das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bar-Ilan mit einem B.A. ab. Seine Studien über die Geschichte des Judentums in den USA setzte er in Haifa fort und schloss mit einem Master ab. Die Ordination zum Rabbiner erhielt er 2007 von Rabbiner Schlomo Riskin. Von 2007 bis 2011 war er Assistenzrabbiner in der ICZ. Rabbiner Speaker ist Direktor der Mechina Migdal Oz in Israel, ein Ausbildungsprogramm, in welchem sich Mittelschüler/innen nach Abschluss ihrer Schulzeit auf den israelischen Militärdienst oder den Zivildienst vorbereiten können.

Gabriel Strenger
ist klinischer Psychologe und Lehrer des Judentums. Seit 1984 lebt er in Israel und unterhält eine psychologische Privatpraxis in Jerusalem. Strenger wirkt in Israel, Deutschland und in der Schweiz als Lehrer für Hebräische Bibel, jüdische Meditation, Mystik und Chassidismus. Er ist Referent für Judentum und Spiritualität an der Stiftung „Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog“ und verfasste u.a. die Bücher „Jüdische Spiritualität“ (2016) und “Die Kunst des Betens” (2019).

www.gabriel-strenger.com

Yael Unterman
is an international lecturer, author, and bibliodramatist, who grew up in Manchester and moved to Jerusalem. She holds M.A.s in Jewish History and Creative Writing. Her books are Nehama Leibowitz: Teacher and Bible Scholar (finalist, 2009 National Jewish Book Awards) and The Hidden of Things: Twelve Stories of Love & Longing (finalist, 2015 USA Best Book Awards). She has been scholar-in-residence and lectured  in many locations worldwide. She has also published numerous essays, stories, and reviews, and created and performed her own biblical solo show, “After Eden”.

Natanel Wyler
wuchs in Zürich auf und lebt seit 11 Jahren in Israel. Er lernt seit mehreren Jahren in der Yeshiva „Kerem BeYavne“ und absolviert dort eine Rabbinerausbildung. Nebenbei macht er auch eine Pädagogische Lehrerausbildung. Seit 2019 ist er im Rabbinat der ICZ tätig.