Überblick

Tikkun Olam – Verantwortung für die Welt

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(Meeting ID: 849-671-0843 / Passwort: siehe ICZ Newsletter)
 
Anleitung: Wie nehme ich an einem Meeting teil?
 
Den Link zum Schiur von Rav Speaker finden Sie unter: → Online
 

Mizpe – ICZ Lernprogramm | Februar bis Juli 2020

Willkommen im vierten Semester von Mizpe.
 
Mizpe, das Lernprogramm des ICZ Rabbinats, startet ins vierte Semester. In kurzer Zeit fand es grosse Beliebtheit quer durch die Gemeinde und konnte unzählige Personen unabhängig von Alter, religiösem Hintergrund und Vorwissen für klassische Literatur, moderne Interpretationen und jüdisches Lernen begeistern.

Nebst den traditionellen Schiurim, die seit jeher im Angebot des Rabbinats stehen, finden Sie im neuen auch Veranstaltungen, die das Thema Tikkun Olam – Verantwortung für die Welt – aus diversen Perspektiven beleuchten.
Wir freuen uns auf gemeinsame Ein- und Aussichten.

 

Eine Anmeldung ist für Mitglieder und Nichtmitglieder erforderlich:

→ Zur Anmeldung

 

*ICZ­-Mitglieder und Mitglieder einer jüdischen Gemeinde in der Schweiz: kostenlos
Alle anderen: CHF 80.– (pauschal pro Semester)

Nichtmitglieder erhalten zusammen mit der Rechnung einen Semesterpass per Post zugestellt. Dieser berechtigt zur Teilnahme an so vielen Mizpe-Schiurim, wie Sie möchten.

 

MIZPE 2020

↖ Zum Weiterblättern Maus über Flyer halten und Pfeile benutzen…

Schiurim

Tikkun Olam – Verantwortung für die Welt

→ Zur Anmeldung (obligatorisch)

 

Programm Februar – Juli 2020 | Schwat – Tamus 5780

 

 

Rabbiner im Spannungsfeld zwischen Beit Midrasch und Gesellschaft: zwei Geschichten aus dem Talmud
Shoshana Jakobovits

Dienstag 20.00 Uhr; 25. Februar und 24. März
Eventsaal 1

Anhand von zwei talmudischen Erzählungen aus den Traktaten Baba Mezia und Schabbat,-werden die komplexen Beziehungen der Gelehrten zur Aussenwelt dargestellt. Es werden die Spannungen angesprochen, die zwischen dem Beit Midrasch [Lehrhaus] und der Gesellschaft, der Welt des Talmud Tora [Toralernens] und der Arbeit bestehen. Diese Debatten und auch andere, die in diesen Texten zu entdecken sind, haben bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüsst.

Es sind keine talmudischen Vorkenntnisse nötig, alle Texte werden mit deutscher Übersetzung präsentiert. Alle sind willkommen!

 

Die befreiende Wirkung des Schabbats
Ruth Gellis

19.30 Uhr; 5. März, 16. Juni und 7. Juli
Bitte beachten Sie die Anzeige auf dem Monitor.

Mit seinen vielen Regeln wird der Schabbat vom modernen Menschen häufig als einschränkend erlebt. In einer Zeit, in der uns moderne Technologien und Kommunikationsmöglichkeiten, aber auch die auf permanente Mobilität ausgerichtete Gesellschaft häufig abhängig machen, erhalten diese Regeln jedoch eine neue Bedeutung, die befreiend wirken kann.

Anhand von Texten diverser Denker, wird das Potential des Schabbats, in einer sich rasant verändernden Welt, ausgelotet.

 

Strömungen im heutigen Judentum
Rav David Bollag

Montag 20.00 Uhr; 16. und 30. März, 4. und 11. Mai
neu als E-Schiur

Als Reaktion auf die Emanzipation der Juden in Europa, haben sich unterschiedliche Strömungen im modernen Judentum entwickelt:

  • Reformjudentum
  • Ultra-Orthodoxie
  • Konservatives Judentum („Positiv-historische Schule“)
  • Neo-Orthodoxie und Moderne Orthodoxie

Die verschiedenen Strömungen entstanden vor allem durch die sehr unterschiedliche Beantwortung der Fragen, ob und wie sich das Judentum mit der Aufklärung und Emanzipation vereinbaren lasse; ob die Vorschriften der Halacha – des jüdischen Religionsgesetzes – weiterhin verbindlich seien und wie das Verhältnis der Juden zu ihrer nicht jüdischen Umwelt nun zu gestalten sei.

In dieser Serie von Schiurim werden die wichtigsten Komponenten der Weltanschauung der verschiedenen Strömungen sorgfältig vorgestellt, studiert und diskutiert.

 

Warum tut der liebe Gott Böses?
Rav Michael Kohn

Mittwoch 20.00 Uhr; 18. März und 1. April
Eventsaal 1

Viele Menschen formulieren irgendwann in ihrem Leben das Problem des Bösen. Aber spätestens seit der Autor von Hiob sich mit dem scheinbar unverdienten Schicksal seiner Hauptfigur auseinandergesetzt hat, ist dieses Thema in immer raffinierterer Form ein besonderer Schwerpunkt für Religionsphilosophen. Das zwanzigste Jahrhundert weckte unweigerlich ein neues Interesse an diesem ältesten aller Rätsel. Traditionelle jüdische Vorstellungen von G-tt und Leiden führen zu ernsthaften Herausforderungen für unsere Beziehung zu Gott und der Welt, wie wir sie erleben. Es wurden neue Lösungen vorgestellt, die für die Gläubigen von Nutzen sein könnten.

 

Rabbi Nachmans mystische Erzählungen
Gabriel Strenger

Donnerstag 20.00 Uhr; 18. Juni
Zoom Schiur

Rabbi Nachman von Brazlaw (1772-1810), Urenkel des Baal-Schem-Tow, dem Begründer des Chassidismus, war eine der schillerndsten Figuren dieser bahnbrechenden jüdischen Erneuerungsbewegung. Er wird bis zum heutigen Tag von Zehntausenden seiner Chassidim sowie in weiten Kreisen ausserhalb des chassidischen Milieus verehrt. Nebst seinen eher schwer zugänglichen theoretischen Werken (Likkutej Moharan) ist er bekannt für seine mystischen Erzählungen (Sippurej Ma’assijot), in denen er tiefen und komplexen Themen der Kabbala aber auch existentiellen Grundthemen in einer intuitiven und unterhaltenden Form Ausdruck verleiht. Nebst einer Einführung in Rabbi Nachmans Leben und Werk werden diese Schiurim im Rahmen von MIZPE einen Einblick in diese von Rabbi Nachman entwickelte, in der Geschichte der rabbinischen und mystischen Werke einmalige literarische Form geben, unter Berücksichtigung ihrer mystischen wie auch psychologischen Dimensionen.

 

Die Würde der Schöpfung oder: Wenn es um das Ganze geht
Raphael Blättel

Mittwoch 20.00 Uhr; 6. und 13. Mai
Eventsaal 1

Würde wird gewöhnlich auf den Menschen bezogen und als Menschenwürde verhandelt. In Zeiten der Erderwärmung und des damit verbundenen Klimawandels sind wir indes gut beraten, das grosse Bild ins Visier zu nehmen. Im Zusammenhang schöpfungstheologischer Überlegungen zu Tikkun Olam, möchte der Schiur von Raphael Blättel ein Naturverständnis eröffnen, das der Würde der Schöpfung Rechnung trägt. Dabei nähern wir uns der Gedankenwelt von Hans Jonas und Abraham J. Heschel an.

 

A Fresh perspective on the religious-secular divide in Israel (in English)
Micah Goodman

Thursday 20.00; 7. May
Gemeindesaal

The chasm between religious and secular that is tearing Israel apart, originates in a clash between two different world views. One world view dismisses modernity while the other dismisses tradition. Israel is being torn asunder by the war between these two positions. This situation has a potential solution. There are religious perspectives that do not negate modernity, just as there are secular perspectives that do not negate tradition.

In this talk we will explore alternative religious and secular views and how their empowerment can heal Israeli society.

 

Die Spaltung zwischen religiöser und säkularer Bevölkerung in Israel: eine alternative Sichtweise

Die Spaltung zwischen religiös und säkular, welche die israelische Gesellschaft zerreisst, gründet in einem Konflikt zwischen zwei verschiedenen Weltanschauungen. Die eine verwirft die Moderne und die andere verwirft die Religion. Der Kampf zwischen diesen beiden Positionen zerreisst das Land. Eine potentielle Lösung für diese Situation liegt in der Erkenntnis, dass es religiöse Perspektiven gibt, die die Moderne nicht leugnen, genauso wie es säkulare Perspektiven gibt, die die Tradition nicht negieren.

Micah Goodman lotet alternative religiöse und säkulare Sichtweisen aus und fragt, inwiefern die Stärkung dieser Perspektiven die israelische Gesellschaft heilen und Einen könnte.

 

Die Geschichte des Zionismus und dessen Bedeutung für das Judentum bis heute
Simon Erlanger

Montag 20.00 Uhr; 18. und 25. Mai, 8. und 15. Juni
Eventsaal 1

In dieser Vortragsserie soll die Geschichte des moderne Zionismus ergründet werden, von seinen Vorläufern im frühen 19. Jahrhundert, über die Gründung der Zionistischen Bewegung unter Theodor Herzl bis hin zum Ersten Weltkrieg und der Balfour-Deklaration von 1917. Besonderes Gewicht soll auf den Kontext der Entstehung des politischen Zionismus gelegt werden, als Antwort auf die spezifische Situation der Juden Europas im 19. Jahrhundert. Dabei war der Zionismus lange eine von mehreren möglichen Antworten. Es soll schließlich auch der Frage nachgegangen werden, wieso der Zionismus als eine der wenigen jüdischen Ideologien des 19. Jahrhunderts erfolgreich war und wie relevant er heute noch ist.

Besonderes Augenmerk gilt auch den klassischen zionistischen Autoren, die zwar oft in aller Munde sind, die aber selten jemand gelesen hat.

 

Tikkun Olam: Between Kabbalah, Universalism and Particularism (in English)
Marcel Klapisch

Thursday 20.00; 4. and 11. June
als E-Schiur

This fascinating concept meant in the Mishnah tweaking the Law to prevent chaos. For  R. Isaac Luria’s  Kabbalah, it is mystically repairing a world broken by the very process of creation. During  the Emancipation, it became  the universalist value of Judaism, therefore rejected by Orthodox Jews as a sign of assimilation.  In the US, “repairing a broken world” ,  is now a motto for social justice , with no religious background,  enabling collaboration with non-Jews on universal problems. Some contemporary thinkers ask “how to make it Jewish again?” I will try to show that Kabbalah explains the multiple facets of this fundamental imperative.

 

On this first of two Shiurim, we will focus on texts from the Mishnah, Siddur, Gemara and Kabbalah mentioning “Tikkun Olam”. After each text, the meaning of “Tikkun” and the meaning of “Olam” will be discussed.

 

The Shiur will be in English, but questions and remarks in German/Français/עברית will be welcome.

 

Tikkun Olam: Zwischen Kabbala, Universalismus und Partikularismus

Im Verlauf der jüdischen Geschichte, wandelte sich die Bedeutung des Begriffes Tikkun Olam mehrmals. In der Mischna bedeutete der Begriff Tikkun eine Gesetzesänderung, die den Zweck hatte, gesellschaftliches Chaos zu verhindern. Im Gebet Aleinu leschabeach wird er für die Erwartung verwendet, dass G-tt Seine Königsherrschaft auf Erden erstellt. Für Jizchak Luria bedeutete Tikkun die Heilung einer Welt, die durch den Schöpfungsprozess selbst gebrochen wurde. Während der Emanzipation, wurde Tikkun als universeller Wert des Judentums verstanden und deshalb von der Orthodoxie als Zeichen der Assimilation verworfen. In den USA ist „Heilen einer gebrochenen Welt“ heute ein Motto für soziale Gerechtigkeit und soll die Zusammenarbeit mit Nichtjuden zur Lösung universeller Probleme ermöglichen. Einige jüdische Denker der Gegenwart, wie z.B. Rabbiner Jonathan Sacks, versuchen dieses Verständnis von Tikkun für die jüdische Tradition fruchtbar zu machen.

 

Umweltschutz – (k)ein Thema für Juden?
Rav Noam Hertig

Mittwoch 20.00 Uhr; 8. Juli
ABGESAGT – WIRD ZU EINEM SPÄTEREN ZEITPUNKT NACHGEHOLT

Vor dem Hintergrund von Klimawandel, ökologischen Krisen und Ressourcenknappheit, drängt sich die Frage nach der Stellung und dem Beitrag der Religionen zu diesen Themen. Wie stellt sich das Judentum zum Thema Umweltschutz und Verantwortung für G-ttes Schöpfung?

 

→ Zur Anmeldung (obligatorisch)

Online

Wichtige Info vom 16. März 2020:

Ab sofort werden alle Mizpe-Schiurim nur noch online angeboten.

Um teilzunehmen, folgen Sie bitte diesem Link: https://zoom.us/j/8496710843

 

Online Schiurim

Die neue Online-Plattform Schiurim.com bietet Toralernen über das Internet für den deutschsprachigen Raum an. Dadurch sollen Schiurim von diversen Rabbanim und Maggidei Schiurim zu vielfältigen Themen, leicht und unentgeltlich zugänglich gemacht werden. Die Schiurim sind so gestaltet, dass alle, die Basiskenntnisse der Religion haben, sie verstehen können. Mit dabei sind auch ICZ Gemeinderabbiner Noam Hertig sowie der ehemalige ICZ Assistenzrabbiner Arik Speaker.

 

Archiv

Musikalische Einstimmung auf die Hohen Feiertage

 

Aufzeichnung des Schiurs vom 29.08.2019

Die Nigunim (Melodien) von Rosch Haschana und Jom Kippur schaffen in unseren G’ttesdiensten eine besondere spirituelle Atmosphäre, die sich verstärkt, je mehr Teilnehmende diese Nigunim kennen und mitsingen.

An diesem Workshop sangen wir zusammen mit unserem Chasan Amichai Gutermann bekannte und neuere Nigunim der hohen Feiertage. Die im Workshop eingeübten Nigunim werden sowohl in der Synagoge Löwenstrasse als auch im Gemeindehaus gesungen.

Unser Rabbinatsassisten Michel Bollag erklärte zudem die Bedeutung der Gebete der Hohen Feiertage.

 

Übungsbeispiele von Chasan Amichai Gutermann

 

Parascha Talk mit Rabbiner Noam Hertig

Den wöchentlichen Parascha Talk von Rabbiner Noam Hertig finden Sie auf dem YouTube-Kanal der ICZ.

 

 

Weitere Lernmöglichkeiten

Schiur mit Rav Arik Speaker

Dozenten

→ Zur Anmeldung (obligatorisch)

 

 

Dr. phil. Raphael Blättel 
geboren 1972, studierte an der Universität Zürich Philosophie und Germanistik. Er ist Lehrbeauftragter an der Universität Luzern zur Haskala und Lehrer für Deutsch und Philosophie an der Kantonsschule Seetal. Seine Dissertation, die von den Universitäten Lausanne und Luzern ausgezeichnet wurde, verfasste er am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung bei Prof. Dr. Verena Lenzen.

Rabbiner Dr. David Bollag
studierte Judaistik und Philosophie in New York und Jerusalem. Er erhielt seine rabbinische Ordination im Jahr 1987 an der Yeshiva University und promovierte 2005 an der Hebräischen Universität Jerusalem. Nach Rabbinatsstellen in Zürich und in Köln ist er zurzeit Rabbiner der Gemeinde Semer Hasayit in Efrat. Zudem ist er Lehr- und Forschungsbeauftragter am Institut für jüdisch-christliche Forschung in Luzern und Dozent an der theologischen Fakultät der Universität Zürich.

Dr. phil. Richard Breslauer

Israel (Richard) Breslauer wurde 1951 in Zürich geboren. Er studierte von 1980-1984 Politikwissenschaft und Jüdische Philosophie an der Bar Ilan Universität in Israel. Es folgte ein Studium der Judaistik an der Universität Luzern, wo er 2001 promovierte.

Israel Breslauer war langjähriger Dozent am Zürcher Lehrhaus sowie Lehrbeauftragter an den Universitäten Basel und Luzern im Bereich Jüdische Studien. Darüber hinaus arbeitet er als Bankdirektor in Zürich.

 

Dr. phil. Simon Erlanger

Simon Erlanger wurde 1965 in Basel geboren, machte dort die Matura und kehrte nach seinem Aufenthalt auf der Jeschiwa Har Ezion wieder nach Basel zurück. Er studierte von 1987 -1992 Geschichte und Soziologie in Basel und war von 1993 – 1995 für ein Postgraduate-Studium an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Während zwei Jahren war er zudem Mitarbeiter von Jad Vaschem.

Seine Dissertation schrieb Simon Erlanger 1999 – 2004 an der Uni Basel und ist seit 2004 Lehr- und Forschungsbeauftragter am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung der Universität Luzern.

 

lic. phil. Ruth Gellis
ist Projektleiterin im Bereich interreligiöser Dialog der ICZ. Sie hat Geschichte und Pädagogik studiert. Während 20 Jahren war sie Rektorin der ICZ Religionsschule und somit verantwortlich für das Pädagogische der Gemeinde, was die Bereiche Vorkindergarten, Kindergarten, Religionsunterricht und Erwachsenenkurse abdeckte. Ruth ist Mitglied im Zürcher Forum der Religionen und vertritt dort die ICZ. Zudem wirkt sie in der Arbeitsgruppe für „Kultur und Religion“ des Zürcher Volksschulamt mit, in welcher die Schulfächer „teaching about religion“ für die Primar- und Oberstufe ausgearbeitet werden.

Dr. Micah Goodman

ist amerikanisch-israelischer Philosoph und eine führende junge Stimme in Israel und Nordamerika zu Zionismus, Judentum, Bibel und einer Vielzahl von Themen, mit denen das zeitgenössische Weltjudentum konfrontiert ist. Micah hat an der Hebräischen Universität von Jerusalem promoviert. Er hält Vorlesungen über jüdisches Denken an der Hebräischen Universität von Jerusalem, ist leitender wissenschaftlicher Mitarbeiter am Shalom Hartman-Institut in Jerusalem und lehrt im Tikvah-Projekt an der Princeton University.

Rabbiner lic. phil. Noam Hertig
ist in Zürich aufgewachsen. Nach einem längeren Jeschiwa Aufenthalt in Israel studierte er Psychologie und Religionswissenschaften an der Universität Zürich. Im Anschluss an seine Tätigkeit als Rabbinatsbeauftragter in der jüdischen Gemeinde St. Gallen zog er nach Jerusalem und absolvierte ein Rabbinatsstudium am Kollel Torat Yosef und Machon Straus-Amiel. Von 2015 bis 2016 war er als Assistenzrabbiner in der ICZ tätig. Seit 2017 ist er Gemeinderabbiner der ICZ. Ausserdem engagiert er sich seit vielen Jahren schweizweit in diversen jüdischen und interreligiösen Bildungs- und Dialogprojekten.

Shoshana Jakobovits
hat Tora und Halacha an verschiedenen Lehrhäusern studiert. Unter anderem war sie an der Midreschet Ein Hanatziv (Israel), der Jeshivat Hadar (New York) und im Summer Beit Midrash am Center for Modern Torah Leadership (Boston).

Sie präsidierte den Verein Jüdischer Studenten Zürich, war im Leitungsteam des Jom Ijun in Zürich und arbeitete am interreligiösen Projekt „Respect“ mit. Heute ist sie als wissenschaftliche Softwareentwicklerin an der ETH Zürich / CSCS tätig.

Marcel Klapisch

Marcel Klapisch ist derzeit Gastprofessor an der ETH Zürich im Fachbereich Physik. Er ist Berater für das Naval Research Laboratory in Washington, DC. Marcel Klapisch forscht in Atomphysik und Plasmaphysik. Sein aktuelles Projekt handelt von „Opazität von Gemischen in heissem dichtem Plasma“. Er ist Co-Autor des STA-Programms für LTE-Plasmen und des HULLAC für Nicht-LTE-Fälle.

Rabbiner Michael Kohn

Rabbiner Michael Kohn hat in England und Israel studiert. Seit 2016 ist Rabbiner Kohn in der Bundeshauptstadt. Zuerst als Assistenzrabbiner und seit dem 1. Mai 2019 als Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinden Bern sowie auch Biel. Der Norweger ist begeisterter Langläufer und pflegt den wieder populärer werdenden Alpin-Skistil Telemark. Zudem spielt er Golf.

Rabbiner Arik Speaker
studierte Tora an der Jeschiwat Ma’ale Adumim und schloss das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bar-Ilan mit einem B.A. ab. Seine Studien über die Geschichte des Judentums in den USA setzte er in Haifa fort und schloss mit einem Master ab. Die Ordination zum Rabbiner erhielt er 2007 von Rabbiner Schlomo Riskin. Von 2007 bis 2011 war er Assistenzrabbiner in der ICZ. Rabbiner Speaker ist Direktor der Mechina Migdal Oz in Israel, ein Ausbildungsprogramm, in welchem sich Mittelschüler/innen nach Abschluss ihrer Schulzeit auf den israelischen Militärdienst oder den Zivildienst vorbereiten können.

Gabriel Strenger

ist klinischer Psychologe und Lehrer des Judentums. Seit 1984 lebt er in Israel und unterhält eine psychologische Privatpraxis in Jerusalem. Strenger wirkt in Israel, Deutschland und in der Schweiz als Lehrer für Hebräische Bibel, jüdische Meditation und Chassidismus. Er ist Referent für Judentum und Spiritualität an der Stiftung „Stuttgarter Lehrhaus für interreligösen Dialog“ und verfasste u.a. das Buch „Jüdische Spiritualität“ (Verlag Morascha Basel, 2016).