Überblick

 

 

Serie von Schiurim mit Shimi Lang – Religion und Psychologie | März 2023 | Adar – Nissan 5783

 

Detaillierte Informationen zur Serie von Schiurim mit Shimi Lang sowie die Biografie von Shimi Lang finden Sie unter: www.icz.org/mizpe (→ Schiurim /→ Dozenten).

 

 

 

 

Online Teilnehmen (via Computer, Tablet oder Smartphone)

Per Zoom teilnehmen

(Meeting ID: 849-671-0843 / Passwort: siehe ICZ Newsletter)

Anleitung: Wie nehme ich an einem Meeting teil?

Den Link zum Schiur von Rav Speaker finden Sie unter: → Online

 

 

Mein Lieblingstext im Tanach

  

MIZPE – ICZ Lernprogramm | Oktober 2022 – Februar 2023 | Marcheschwan – Schwat 5783

 

Willkommen im neunten Semester von MIZPE.

MIZPE, das Lernprogramm des ICZ Rabbinats, startet ins neunte Semester. In kurzer Zeit fand es grosse Beliebtheit quer durch die Gemeinde und konnte unzählige Personen unabhängig von Alter, religiösem Hintergrund und Vorwissen für klassische Literatur, moderne Interpretationen und jüdisches Lernen begeistern.

 

Nebst den traditionellen Schiurim, die seit jeher im Angebot des Rabbinats stehen, finden Sie im neuen Semester auch Veranstaltungen, die das Thema „Mein Lieblingstext im Tanach“ beleuchten.

 

Im Herbstsemester 2022/23 werden die Dozierenden ihren persönlichen Lieblingstext vorstellen und ihre Beziehung zu ihm beschreiben. Gemeinsam mit den Teilnehmenden des Schiurs werden sie ihn interpretieren und ausführen, was sie persönlich von ihm gelernt haben.


Ein Teil der Schiurim wird wieder im Gemeindezentrum stattfinden. Gleichzeitig werden aber alle Schiurim auch auf Zoom direkt übertragen werden.

 

Wir laden Sie herzlich zum Herbstsemester 2022 ein.

 

 

 

Hinweise zum Herbstsemester 2022

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Schiurim und Inhalten sowie die Biografien der Dozierenden finden Sie unter: www.icz.org/mizpe (→ Schiurim /Dozenten).

 

Die Teilnahme an den Mizpe-Veranstaltungen ist für ICZ-Mitglieder und Mitglieder einer anderen jüdischen Gemeinde in der Schweiz kostenlos. Für alle anderen wird eine pauschale Semestergebühr von CHF 80 erhoben. Um Zugang zu erhalten, kontaktieren Sie uns bitte unter: rabbinat@icz.org

 

Schiurim

 

Serie von Schiurim mit Shimi Lang – Religion und Psychologie:


Montag, 13. März, 20. März und 27. März 20:00 – 21:30 Uhr
ICZ Gemeindezentrum und via Zoom

Wie finde ich meinen individuellen und ehrlichen Zugang zur Religion und zu Gott?

 

Viele von uns haben sich wahrscheinlich schon einmal mit dieser Frage auseinandergesetzt. Haben wir dabei aber wirklich alle relevanten Faktoren berücksichtigt?

 

Wir werden die Frage nur beantworten können, wenn wir alle unsere Motivationen und Bedürfnisse hinter unseren Gedanken und unserem Verhalten wirklich identifizieren können.

 

Zum Beispiel: Befolge ich die Vorschriften der Halacha wegen Gott oder weil es mir Sicherheit und Orientierung gibt? Oder weil es mir das Gefühl vermittelt, ein guter Mensch zu sein? Weil es von mir sozial erwartet wird und ich soziale Konsequenzen befürchte? Wegen meines schlechten Gewissens oder des schlechten Gewissens meiner Eltern, deren Stimme ich noch immer im Ohr habe? Oder weil es Teil meiner Routine geworden ist? Wenn ich einen Rabbiner um einen Rat frage, welches Bedürfnis steckt da eigentlich dahinter?

 

In dieser Serie von Schiurim wollen wir diese und andere Fragen anhand von psychologischen Theorien und Konzepten sowie rabbinischen Quellen anschauen. Das Ziel ist, einen Denkanstoss zu geben, um über die eigenen Gedanken und das eigene Verhalten besser reflektieren zu können.

 

 

Mein Lieblingstext im Tanach

 

 

Das Tanach: Inhalt, Aufbau und Kanonisierung
Rabbiner David Bollag

Mittwoch, 26. Oktober 2022 um 20:00 bis 21:30 Uhr
via Zoom

Das Tanach ist die Basis des Judentums, das Fundament unserer Tradition.

In diesem Semester wählen die Dozenten ihren persönlichen Lieblingstext aus dem Tanach, stellen ihn vor und erklären, was er ihnen bedeutet.

Um genauer zu wissen, was das Tanach denn überhaupt ist, sollen in diesem ersten und einleitenden Schiur einige grundlegende Fragen zum Tanach geklärt werden:

  • Was beinhaltet das Tanach?
  • Von wem wurde es geschrieben?
  • Wie ist es aufgebaut?
  • Wie und wann ist es kanonisiert, d.h. gesammelt und abgeschlossen worden?

Bei der Untersuchung der Fragen wird sich zeigen, dass sich die religiöse Tradition und die wissenschaftliche Forschung bei der Beantwortung der Fragen nicht immer einig sind.
 

 

Mirror, Mirror in the Temple: A Tale of Love and Liberation (Exodus 38, 8)
Gila Fine

Montag, 31. Oktober 2022 um 20:00 bis 21:30 Uhr
via Zoom

Why is the Bible so afraid of Love? Who were the Lovers who saved the Jewish People? And how do the Rabbis deconstruct one of the greatest myths of their time?

A reading of Midrash Tanhuma Pekudei 9, through Ovid and Maharal, the Brothers Grimm and Jacques Lacan, George Orwell and Erich Fromm.

 

 

Das Paradox der Akkeda (Bindung Isaaks)
Gabriel Strenger

Montag, 7. November 2022 um 20:00 bis 21:30 Uhr
via Zoom

Die Geschichte der Akkeda, in der Abraham beinahe seinen Sohn Jizchak tötet – und dazu noch im Namen der Religion – schürt unsere tiefsten persönlichen Ängste und theologischen Bedenken und wirft schwerwiegende erzieherische Fragen auf. Wie weit soll und darf religiöser Gehorsam gehen, und welcher Stellenwert kommt dabei der menschlichen Autonomie zu? Darf ein Mensch, wie Abraham es hier offenbar tut, aus vermeintlicher Gottgefälligkeit seinem Kind körperlichen oder seelischen Schaden zufügen? Oder ist die Akkeda eine biblische Version des ödipalen Dramas, eine religiöse Verortung der ewigen Konkurrenz zwischen Vätern und Söhnen …? Neben diesen verzwickten Fragestellungen soll uns dieser Schiur auch eine Tür öffnen zu einem Deutungsweg, der die Schlüsselrolle der Akkeda in Tora und Judentum besser zu verstehen hilft.

 

 

The Book of Tehilim (Psalmen) and the Story of the Jewish People
Dr. Yael Ziegler

Mittwoch, 16. November 2022 um 20:00 bis 21:30 Uhr
via Zoom

Is the Book of Tehillim an anthology (eine lose Sammlung) or a book with a continuous theme?

In this shiur, we will examine the five books of Tehillim, their themes and the connections between them. We will discover a forward trajectory (Entwicklungsverlauf) in the book, one that mirrors the biblical story of Am Yisrael. The fifth and final book of Tehillim looks toward a future redemption, one that contains meaningful insights for today.

 

„Alles hat seine Zeit“ (Kohelet 3, 1) – Wann ist es Zeit für was?
Rabbiner Natanel Wyler

Mittwoch, 23. November 2022 um 20:00 bis 21:30 Uhr
via Zoom

Schlomo ha-Melech (König Salomon) war nicht nur König, sondern auch Prophet und Philosoph. Im „Lied der Gezeiten“ (Kohelet, Kapitel 3) spricht er über die vielen Episoden im Leben eines Menschen.

In diesem Schiur werden einige überraschende Beispiele gezeigt, in denen zu sehen ist, wie schon die grossen Persönlichkeiten aus dem Tanach Mühe hatten herauszufinden, in welcher Episode sie sich befinden. So stellt sich die Frage, wie sie damals mit dieser Herausforderung umgegangen sind und wir heute mit ihr umgehen sollen.

 

Jewish Women’s Identity Today (Nachholschiur vom letzten Semester)
Rabbanit Dr. Michal Tikochinsky

Dienstag, 29. November 2022 um 20:00 bis 21:30 Uhr
via Zoom

“In my lecture, I will focus on the difficult question of Jewish women’s identity in our generation. At the heart of the discussion will be the conflict between the aspiration for full equality and the attempt to create a model of a Jewish woman that has a personality and separate status within Halakha. The trigger for this discussion stems from a Halakhic question that was posed to me and the different solutions to this question. These reveal the dilemmas which accompany the changing reality for women today as they encounter Halakha.”

 

 

Die Vertreibung von Hagar
Dr. Israel Breslauer

Mittwoch, 14. Dezember 2022 um 20:00 bis 21:30 Uhr
Im ICZ Gemeindezentrum und via Zoom

„Was ist mit dir, Hagar?“ (Gen. 21,17) fragt der Engel G-ttes Hagar, als sie auf der Flucht vor ihrer Herrin Sarai war.

– Wer bist du, Hagar, und was ist deine universelle Botschaft?

– Bist du, Hagar, ein Symbol für die Ungerechtigkeit G-ttes, oder symbolisierst du gerade die Gerechtigkeit G-ttes, weil du schlussendlich nur eine freche Magd bist?

– Warst du, Hagar, wirklich eine freche Magd oder wurdest du ein Opfer der komplexen Familienverhältnisse im Hause Abrahams?

– Ist Hagar eine der Figuren aus der biblischen Vergangenheit oder stellt sie ein aktuelles Bild aus unserem modernen Leben dar?

– Und schlussendlich: Weshalb bildet Hagar meinen biblischen Lieblings-Text?

 

 

Mosche am brennenden Busch
Rabbiner Noam Hertig

Mittwoch, 11. Januar 2023 um 20:00 bis 21:30 Uhr
Im ICZ Gemeindezentrum und via Zoom

Beim brennenden Busch fordert G-tt Mosche auf, nach Ägypten zurückzukehren, um bei Pharao die Befreiung des Volkes Israel aus Ägypten zu erwirken.

Doch Mosche weigert sich zunächst. Weshalb zögert Mosche und wie schaffte es G-tt, ihn doch noch dazu zu bewegen, diese grosse Führungsaufgabe zu übernehmen? Welche Lehren können wir für unser Leben daraus ziehen?

 

 

Tiefendimension der Schöpfung – Die Prophetie von Ezechiel
Dr. Raphael Blättel

Mittwoch, 18. Januar 2023 um 20:00 bis 21:30 Uhr
Im ICZ Gemeindezentrum und via Zoom

Das geschichtliche Bewusstsein und die Zeitvorstellung sind in „Jerusalem“ anders als in „Athen“. Die jüdische Auffassung von Prophetie sprengt die griechische von Zeit als periodische Kreisbewegung der Natur auf, um Geschichte als schöpferisches und sinnhaftes (Un-)Heilsgeschehen sichtbar zu machen.

Zukunft bildet dabei den entscheidenden Zeithorizont: Diese Qualität ist im prophetischen Buch «Ezechiel» besonders ausgeprägt, indem die Tiefendimensionen der Schöpfung mit der Offenbarung und Erlösung G-ttes einen eng geknüpften Teppich ausbilden. Im Zentrum des Schiurs steht diese messianische Textur, deren Fäden nachgegangen werden soll.

 

 

Schmuel, Schilo und David
Dr. Simon Erlanger

Mittwoch, 25. Januar 2023 um 20:00 bis 21:30 Uhr
via Zoom

Die Texte in Sefer Schmuel, welche das Leben des Schmuel, das Mischkan (Stiftszelt) in Schilo und die Salbung und frühe Geschichte des Königs David beschreiben, sind meine Lieblingsstellen. In eindrucksvoller und doch einfacher Sprache geschrieben, entführen sie uns in die Welt der späten Bronze- und frühen Eisenzeit, zeigen uns Kämpfe, Intrigen und das intensive Ringen um G-tt.

Hier beginnt die davidische Dynastie, die zentrale Rolle von Jeruschalajim und des Tempels und letztlich auch die messiansiche Erwartung, welche das Judentum bis heute bestimmen. Besonders faszinierend ist auch, wie archäologische Funde der letzten Jahrzente die Texte örtlich und zeitlich situieren und kontexualisieren.

 

 

Jonas Wahrheit und G“ttes Wahrheit
Michel Bollag

Dienstag, 31. Januar 2023 um 20:00 bis 21:30 Uhr
Im ICZ Gemeindezentrum und via Zoom

Jona wird von G-tt beauftragt, nach Ninive zu gehen, weil ihre Bosheit „bis zu G-tt heraufgestiegen“ ist.

In der biblischen Antike nach Ninive gehen: Das klingt etwa so, wie wenn wir heute den Auftrag erhalten würden, mit unseren Todfeinden zu reden, um sie zur Umkehr von ihren bösen Absichten zu bewegen. Hätten Sie den Auftrag angenommen?

Jona jedenfalls hat ihn verweigert.

Was können wir aus der Auseinandersetzung von Jona mit G-tt in Zeiten von Bedrohungen, die nicht nur uns Juden, sondern alle Menschen betreffen, lernen?

 

 

Megillat Esther: A Modern Story
Rabbanit Dr. Caroline Peyser Bollag

Montag, 6. Februar 2023 um 20:00 bis 21:30 Uhr
via Zoom

In many ways, Megillat Esther, set during a period of exile when there was no Divine revelation or prophecy, is the most relevant Biblical text to the religious experience in modernity. In this shiur, we will examine the meaning of the Megillah for the modern reader by exploring language parallels within the Megillah itself as well as parallels to other stories in Tanakh in order to understand the place of God in a world where prophecy has ceased.

 

 

Philosophie in der Moderne
lic. phil. Ruth Gellis

Montags (zweiwöchentlich)  um 10:30 Uhr
via Zoom

In diesem regelmässigen Schiur behandeln wir philosophische und weltanschauliche Texte zu verschiedenen Themen. Im Moment studieren wir Martin Buber, sein Leben und sein Denken. Wir werden in diesem Semester vermutlich auch Schriften von Rabbi Sacks, Micha Goodman und von anderen Denkern und Gelehrten lesen und diskutieren.

 

Halacha ganz praktisch
Rabbiner Arik Speaker

Montags (wöchentlich) um 16.45 Uhr
Den Link zum Schiur von Rav Speaker finden Sie unter: → Online

 

Schmuel II
Rabbiner Arik Speaker

Montags (wöchentlich) um 17.30 Uhr
Den Link zum Schiur von Rav Speaker finden Sie unter: → Online

 

Die Propheten – Traditioneller Damenschiur
Israel Breslauer

Dienstags (wöchentlich) um 12.00 Uhr
via Zoom

Wer waren sie, diese eigenwilligen Gestalten, Seherinnen und Seher, deren Botschaften sowohl vor Jahrtausenden wie auch heute herausfordern, zum nachdenken und zum handeln bewegen?

Wir gehen den biblischen Prophetinnen und Propheten nach, analysieren ihre jeweilige zeitgebundene Biographie und ihre Wirkung in der damaligen Umgebung. Ebenso ergründen wir ihre faszinierende Zeitlosigkeit: Was war der Sinn ihrer Aussagen damals und – was sagen sie uns noch heute?

 

Pirkei avot, des thèmes d’actualité
Rabbiner Arik Speaker

Vendredi (une semaine sur deux – en français) à 10.30 heures
via Zoom

Online

Online-Schiurim können live per Zoom geschaut werden.

 

Per Zoom teilnehmen

Online Schiurim

Die neue Online-Plattform Schiurim.com bietet Toralernen über das Internet für den deutschsprachigen Raum an. Dadurch sollen Schiurim von diversen Rabbanim und Maggidei Schiurim zu vielfältigen Themen, leicht und unentgeltlich zugänglich gemacht werden. Die Schiurim sind so gestaltet, dass alle, die Basiskenntnisse der Religion haben, sie verstehen können. Mit dabei sind auch ICZ Gemeinderabbiner Noam Hertig sowie der ehemalige ICZ Assistenzrabbiner Arik Speaker.

Archiv

Musikalische Einstimmung auf die Hohen Feiertage

Aufzeichnung des Schiurs vom 29.08.2019

Die Nigunim (Melodien) von Rosch Haschana und Jom Kippur schaffen in unseren G’ttesdiensten eine besondere spirituelle Atmosphäre, die sich verstärkt, je mehr Teilnehmende diese Nigunim kennen und mitsingen.

An diesem Workshop sangen wir zusammen mit unserem Chasan Amichai Gutermann bekannte und neuere Nigunim der hohen Feiertage. Die im Workshop eingeübten Nigunim werden sowohl in der Synagoge Löwenstrasse als auch im Gemeindehaus gesungen.

Unser Rabbinatsassisten Michel Bollag erklärte zudem die Bedeutung der Gebete der Hohen Feiertage.

Übungsbeispiele von Chasan Amichai Gutermann

Parascha Talk mit Rabbiner Noam Hertig

Den wöchentlichen Parascha Talk von Rabbiner Noam Hertig finden Sie auf dem YouTube-Kanal der ICZ.

Weitere Lernmöglichkeiten

Schiur mit Rav Arik Speaker

Dozenten

 

 

Dr. phil. Richard Raphael Blättel
geboren 1972, studierte an der Universität Zürich Philosophie und Germanistik. Er ist Lehrbeauftragter an der Universität Luzern zur Haskala und Lehrer für Deutsch und Philosophie an der Kantonsschule Seetal. Seine Dissertation, die von den Universitäten Lausanne und Luzern ausgezeichnet wurde, verfasste er am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung bei Prof. Dr. Verena Lenzen. Gegenwärtig arbeitet er an einem Postdoc-Projekt zu Salomon Maimon.

 

Rabbiner Dr. David Bollag
ist als “Rabbinats-Mitarbeiter” in der ICZ tätig sowie als Dozent für Judaistik an den Universitäten Luzern und Zürich. Er hat Judaistik und Philosophie in New York und Jerusalem studiert, seine rabbinische Ordination an der Yeshiva University in New York erhalten und an der Hebräischen Universität in Jerusalem promoviert. In der Vergangenheit hat er als Rabbiner in Zürich, Köln und Israel gewirkt. Er wohnt mit seiner Familie in Israel. – Rabb. Bollag ist für MIZPE verantwortlich.

 

lic. phil. Michel Bollag
geboren 1952, machte die Matura in Genf, besuchte anschliessend einen Intensiv-Ulpan in Israel und lernte 1 ½ Jahre an der Jeschiwat Merkas Haraw in Jerusalem. Er studierte Pädagogik, Psychologie und Philosophie an der Universität Zürich und war gleichzeitig Lehrer an der Religionsschule der ICZ. Nach Abschluss des Studiums war er von 1981-1993 Rektor der Religionsschule. 1993 wechselte er ins Rabbinat als Assistent und war Co-Leiter des Zürcher Lehrhauses. Von 2002 bis 2017 war er Fachreferent Judentum am Zürcher Lehrhaus (ZIID). Während dieser Zeit hatte er zahlreiche Lehraufträge, unter anderem an der Universität Bern und Zürich. Nach seiner Pensionierung war er bis Ende 2019 Rabbinatsbeauftragter der ICZ.

Dr. phil. Richard Breslauer
Israel (Richard) Breslauer wurde 1951 in Zürich geboren. Er studierte von 1980-1984 Politikwissenschaft und Jüdische Philosophie an der Bar Ilan Universität in Israel. Es folgte ein Studium der Judaistik an der Universität Luzern, wo er 2001 promovierte.

Israel Breslauer war langjähriger Dozent am Zürcher Lehrhaus sowie Lehrbeauftragter an den Universitäten Basel und Luzern im Bereich Jüdische Studien. Darüber hinaus arbeitet er als Bankdirektor in Zürich.

Dr. phil. Simon Erlanger
Simon Erlanger wurde 1965 in Basel geboren, machte dort die Matura und kehrte nach seinem Aufenthalt auf der Jeschiwa Har Ezion wieder nach Basel zurück. Er studierte von 1987 -1992 Geschichte und Soziologie in Basel und war von 1993 – 1995 für ein Postgraduate-Studium an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Während zwei Jahren war er zudem Mitarbeiter von Jad Vaschem.

Seine Dissertation schrieb Simon Erlanger 1999 – 2004 an der Uni Basel und ist seit 2004 Lehr- und Forschungsbeauftragter am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung der Universität Luzern.

Gila Fine
Gila Fine is a teacher of Aggada, exploring the tales of the Talmud through philosophy, literary criticism, psychoanalysis, and pop-culture. She is faculty member of the Pardes Institute of Jewish Studies, the London School of Jewish Studies, the Nachshon Project, and Amudim Seminary, and has taught thousands at communities and conferences across the Jewish world. Haaretz has called her “a young woman on her way to becoming one of the more outstanding Jewish thinkers of the next generation.”

 

lic. phil. Ruth Gellis
Ruth Gellis ist Projektleiterin im Bereich interreligiöser Dialog der ICZ. Sie hat Geschichte und Pädagogik studiert. Während 20 Jahren war sie Rektorin der ICZ Religionsschule und somit verantwortlich für das Pädagogische der Gemeinde, was die Bereiche Vorkindergarten, Kindergarten, Religionsunterricht und Erwachsenenkurse abdeckte. Ruth ist Mitglied im Zürcher Forum der Religionen und vertritt dort die ICZ. Zudem wirkt sie in der Arbeitsgruppe für „Kultur und Religion“ des Zürcher Volksschulamt mit, in welcher die Schulfächer „teaching about religion“ für die Primar- und Oberstufe ausgearbeitet werden.

Rabbiner lic. phil. Noam Hertig
ist in Zürich aufgewachsen. Nach einem längeren Jeschiwa Aufenthalt in Israel studierte er Psychologie und Religionswissenschaften an der Universität Zürich. Im Anschluss an seine Tätigkeit als Rabbinatsbeauftragter in der jüdischen Gemeinde St. Gallen zog er nach Jerusalem und absolvierte ein Rabbinatsstudium am Kollel Torat Yosef und Machon Straus-Amiel. Von 2015 bis 2016 war er als Assistenzrabbiner in der ICZ tätig. Seit 2017 ist er Gemeinderabbiner der ICZ. Ausserdem engagiert er sich seit vielen Jahren schweizweit in diversen jüdischen und interreligiösen Bildungs- und Dialogprojekten.

Shimi Lang
ist Psychologe – speziell für Kinder und Jugendliche – wohnt seit 2022 in Zürich und führt eine psychotherapeutische Praxis. Er ist verheiratet und hat zwei lebhafte Kinder.

Shimi Lang ist in Basel geboren, hat Schulen und Jeschiwot in Basel, London, Gateshead und Jerusalem besucht. Danach absolvierte er in der Schweiz ein Studium in Versicherungsmathematik. Während dieser Zeit war er bereits in verschiedenen jüdischen Organisationen tätig und hat im Rahmen dieser Tätigkeit regelmässig referiert.

Nach seinem Studium in Psychologie an der Universität Zürich hat er in Osnabrück eine Ausbildung zum Kinder- und Jugendpsychotherapeuten absolviert. Er war einige Jahre als Therapeut in einer Kinder- und Jugendklinik in Deutschland tätig.

​Im Juni 2020 wurde er amtierender Rabbiner in Osnabrück, Deutschland, und ist danach in die Schweiz zurückgekehrt.

Dr. Caroline Peyser-Bollag
holds a B.A. in Jewish studies and a Psy.D. in clinical psychology from Yeshiva University. After making Aliya in 1994, she taught Talmud at Midreshet Lindenbaum for 9 years while working as a clinical psychologist in private practice. Today she is the clinical supervisor at a teen clinic in Ramat Beit Shemesh and maintains a private practice in Jerusalem and Beit Shemesh. She lives with her husband and children in Efrat.

Rabbiner Arik Speaker
studierte Tora an der Jeschiwat Ma’ale Adumim und schloss das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bar-Ilan mit einem B.A. ab. Seine Studien über die Geschichte des Judentums in den USA setzte er in Haifa fort und schloss mit einem Master ab. Die Ordination zum Rabbiner erhielt er 2007 von Rabbiner Schlomo Riskin. Von 2007 bis 2011 war er Assistenzrabbiner in der ICZ. Rabbiner Speaker ist Direktor der Mechina Migdal Oz in Israel, ein Ausbildungsprogramm, in welchem sich Mittelschüler/innen nach Abschluss ihrer Schulzeit auf den israelischen Militärdienst oder den Zivildienst vorbereiten können.

Gabriel Strenger
ist klinischer Psychologe und Lehrer des Judentums. Seit 1984 lebt er in Israel und unterhält eine psychologische Privatpraxis in Jerusalem. Strenger wirkt in Israel, Deutschland und in der Schweiz als Lehrer für Hebräische Bibel, jüdische Meditation, Mystik und Chassidismus. Er ist Referent für Judentum und Spiritualität an der Stiftung „Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog“ und verfasste u.a. die Bücher „Jüdische Spiritualität“ (2016) und “Die Kunst des Betens” (2019).

www.gabriel-strenger.com

Rabbanit Dr. Michal Tikochinsky
Rabbanit Dr. Michal Tikochinsky is one of the leading women Talmud scholars and educators in the world today, a sought after lecturer in Talmud, Jewish law and women’s issues. She holds a Master’s Degree in Law and a Doctorate in Talmud from Bar Ilan University.

Through her scholarly and incisive articles and books Rabbanit Tikochinsky has had a profound influence on the Halakhic discourse regarding women’s issues. She has also established an umbrella organization for women Torah scholars in educational leadership positions, enabling greater collaboration and support between women Torah leaders and institutions, and facilitating the transformation of women’s Torah study into an organized movement. She is in the process of publishing two additional books, one regarding the encounter between women and Jewish law, and the second, a collection of sermons on the weekly Torah portion.

Michal lectures at Shalem College and at Herzog College, as well as at the Bronfman Fellowship Program. In addition, she heads the Women’s Beit Midrash at Heichal Shlomo as well as the Halakha program at Midreshet Migdal Oz.

Additionally Michal is a member of the leadership of the Tzohar Rabbinic organization, publishes a weekly column on Parashat Shavua as well as a column on Halakha in the magazine “Nashim”.

Rabbanit Tikochinsky was born and raised in Israel. She is married and resides with her husband and seven children in the community of Nof Ayalon.

Rabbiner Natanel Wyler
Rabbiner Natanel Wyler wuchs in Zürich auf und lebt seit 14 Jahren in Israel. Er lernte 8 Jahre in der Yeshiva Kerem BeYavne, schloss eine pädagogische Lehrerausbildung wie auch die Rabbinats-Ausbildung ab. Seit über einem Jahr ist er nun im Machon Eretz Chemda in Jerusalem und widmet sich dort weiter Jüdischen Studien.

Dr. Yael Ziegler
Dr. Yael Ziegler is the Rosh Batei Midrash and Academic Director of Matan and and Assistant Professor in Tanakh at Herzog College. She received her BA from Stern College and an MA and Ph.D. in Bible at Bar Ilan University. Dr. Ziegler has lectured widely on various Tanakh topics in Israel, the United States, Canada, South Africa, Australia, and Europe. Dr. Ziegler is the author of Promises to Keep: The Oath in Biblical Narrative and Ruth: From Alienation to Monarchy, which has been translated into Hebrew. Her book: Lamentations: Faith in a Turbulent World was released in June, 2021 and is currently being translated into Hebrew. She is currently working on a book on Exodus