Überblick

Alte Quellen – aktuelle Einsichten

ICZ MIZPE Lernprogramm Februar bis Juli 2019

Unten stehend finden Sie eine Übersicht zu den Schiurim.

 

Willkommen zur zweiten Programmreihe von MIZPE.

Nebst den klassischen Schiurim, die seit langem im Angebot des Rabbinats stehen, finden Sie im aktuellen Programm Schiurim, die ethische und halachische Fragen in den Mittelpunkt stellen. Wir analysieren unsere klassischen Quellen und fragen nach ihrer praktischen Relevanz und Anwendbarkeit in der heutigen Zeit.

Zudem bieten wir einen Workshop zur Seder-Vorbereitung an, mit dem wir Ihnen Inputs für die Gestaltung eines attraktiven Seders bei sich zu Hause geben. Dieser Workshop richtet sich insbesondere, aber nicht ausschliesslich, an Eltern junger Familien.

 

Danke, dass Sie im ersten Semester so zahlreich erschienen sind. Wir freuen uns auf das zweite Semester mit Ihnen.

 

Aus organisatorischen Gründen bitten wir Sie, sich jeweils anzumelden. So können wir sicherstellen, dass wir entsprechend logistisch vorbereitet sind. Danke für Ihr Verständnis.

Die unterschiedlichen Schiurim-Formate richten sich auch an unterschiedliche Altersgruppen, mit ihren aktuellen Lebensthemen.

 

 

 

Zum Anmeldeformular

 

JUDENTUM IM SPANNUNGSFELD MODERNER GESELLSCHAFT UND KULTUR

 

Jüdische Philosophie

mit Ruth Gellis

Montags, 11.3./8.4./15.4./13.5./27.5./17.6./8.7.
von 10:30 bis 11:30 Uhr

 

Emanzipation: Frauen in der Orthodoxie

mit Rabbiner David Bollag

Montag, 11.3./25.3./8.4./13.5./27.5.
von 20:00 bis 21:30 Uhr

 

Glauben im 21. Jahrhundert: Sind die 13 Glaubensfundamente des Maimonides auch im 21. Jahrhundert relevant?

mit Michel Bollag 

Dienstag, 7.5./21.5.
von 20:00 bis 21.30 Uhr

 

Ein Plädoyer für religiöse Authentizität & halachischen Mut 

mit Rabbiner Nathan Lopes Cardozo
in Zusammenarbeit mit Midreschet Wollishofen

Donnerstag, 16.5. von 20:00 bis 21:30 Uhr

 

Wie geht die Halacha mit Menschen mit Behinderungen um?

mit Shoshana Jakobovits

Dienstag, 28.5./4.6.
von 20:00 bis 21:30 Uhr

 

Die Würde des Menschen ist mehr als ein Prinzip

mit Raphael Blättel 

Mittwoch, 5.6./12.6. 
von 20:00 bis 21:30 Uhr

 

Sterbehilfe aus der Sicht des Judentums

mit Rabbiner Noam Hertig  

Mittwoch, 19.6.
von 20:00 bis 21:30 Uhr

 

Die #metoo-Bewegung und die Folgen aus jüdischer Sicht

mit Rabbiner Arik Speaker 

Donnerstag, 4.7.
von 20:00 bis 21:30 Uhr

 

FEIERTAGE, HALACHA, T’NACH UND TALMUD

Meine Top 40 Talmud-Stellen

mit Rabbiner Noam Hertig

Schabbat, ab 2.3. zwischen Mincha und Maariv
(Dauer 20-30 Min., Zeiten siehe Luach) im Eventsaal I

 

Unsere heiligen Schriften neu entdeckt: Die Haftarot. Vernachlässigte Texte im T’nach

mit Michel Bollag 

Dienstags, ab 12.3. bis 25.6.
von 09:30 bis 10:30 Uhr im Clubraum 1

 

Halacha ganz praktisch: An Werk- und Feiertagen

mit Rabbiner Arik Speaker (E-Schiur)

Montags, ab dem 4.3.
von 16:45 bis 17:30 Uhr, E-Schiur: Übertragung im Eventsaal 1

 

Das Buch Jehoschua

mit Rabbiner Arik Speaker (E-Schiur)

Montags, ab dem 4.3.
von 17:30 bis 18:15 Uhr, E-Schiur: Übertragung im Eventsaal 1

 

Das Buch Jehoschua

mit Rabbiner Arik Speaker (E-Schiur)

Montag, ab 6.5.

Zeit: von 17:30 – 18:15, E-Schiur: Übertragung im Eventsaal 1

 

Workshop: Ideen für einen attraktiven Seder für gross und klein

mit Rabbiner Noam Hertig und Michel Bollag in Zusammenarbeit mit der MiKo

Sonntag, 14.4.
von 14:00 bis 17:00 Uhr

 

 

 

JÜDISCHE SPIRITUALITÄT UND MEDITATION

Wie ein chassidischer Gelehrter die Tora liest

mit Gabriel Strenger

Donnerstag &  Mittwoch, 28.2. / 22.5.
von 20:00 bis 21:30 Uhr

 

Does the Kabbala have a message for us?
Hat die Kabbala eine Botschaft für uns?

mit Marcel Klapisch (Schiur auf Englisch)

Donnerstag, 20.6./27.6

Zeit: 20:00 – 21:30

 

Glauben und Judentum physisch umgesetzt. Kawana: Meditationsabende

mit Michel Bollag

Donnerstag, 7.3./4.4./6.6.
von 20:00 bis 21:30 Uhr

           

Think and Drink: Red über G“tt und die Welt 

mit Rabbiner Noam Hertig

für Studierende und Young Professionals (18-30) genauere Angaben folgen separat

 

Schiurim

 

ANMELDEFORMULAR

Judentum im Spannungsfeld moderner Gesellschaft & Kultur

Jüdische Philosophie

mit Ruth Gellis

Montags, 11.3./8.4./15.4./13.5./27.5./17.6./8.7.
von 10:30 bis 11:30 Uhr

Verschiedene Texte klassischer und moderner Autorinnen und Autoren werden gelesen und angeregt diskutiert: u.a. Maimonides, Awraham Jehoschua Heschel, Susannah Heschel, Amos Oz, Fanja Salzberger, Jeschajahu Leibowitz, Elie Wiesel, etc.

 

Emanzipation: Frauen in der Orthodoxie

mit Rabbiner David Bollag

Montag, 11.3./25.3./8.4./13.5./27.5.
von 20:00 bis 21:30 Uhr

Das modern orthodoxe Judentum hat in den vergangenen 30 Jahren seine eigene Emanzipation der Frauen hervorgebracht. Entsprechend steht die moderne Orthodoxie inmitten eines tiefen Wandlungsprozesses. Dies vor allem in Bezug auf die Stellung der Frauen und ihre Möglichkeiten, sich aktiv am öffentlichen religiösen Leben zu beteiligen.

In dieser Schiur-Serie werden Sie zusammen mit Rabbiner Bollag die halachischen (religionsgesetzlichen) und soziologischen Komponenten untenstehender Themen studieren und diskutieren. Ziel der Schiurim ist eine differenzierte theoretische Auseinandersetzung mit folgenden Inhalten:

  • Bat Mizwa
  • Kaddisch, rezitiert von Frauen
  • Mechiza (Trennung zwischen Männern und Frauen in der Synagoge)
  • Tora-Vorlesung von Frauen
  • Simun (Mesumen-Benschen) von Frauen
  • Ordination von Frauen

 

Glauben im 21. Jahrhundert: Diskussion über die „13 Glaubensprinzipien des Maimonides.“
Kann ich das noch glauben? 

mit Michel Bollag 

Dienstag, 7.5./21.5.
von 20:00 bis 21.30 Uhr

Maimonides hat im 12. Jahrhundert 13 Glaubensfundamente des Judentums formuliert, die in abgekürzter Form in unseren Gebetsbüchern einen Platz gefunden haben. Zu den Grundsätzen gehört der Glaube, dass die Tora von G’tt an Mosche übergeben wurde. Oder, dass die Toten auferstehen werden. Welche Stellung haben Maimonides’ 13 Glaubensgrundsätze im Judentum? Handelt es sich um Dogmen, an die wir verpflichtet sind zu glauben? Gibt es im Judentum nicht hinterfragbare Glaubensgrundsätze? Können wir im 21. Jahrhundert noch an Glaubensvorstellungen festhalten, die im Mittelalter Gültigkeit hatten?

Dieser Kurs bildet der erste Teil einer Reihe, die in den kommenden Semestern fortgesetzt wird.

 

 

Ein Plädoyer für religiöse Authentizität & halachischen Mut 

mit Rabbiner Nathan Lopes Cardozo
in Zusammenarbeit mit Midreschet Wollishofen

Donnerstag, 16.5.
von 20:00 bis 21:30 Uhr

Rabbiner Nathan Lopes Cardozo spricht über seine Publikation “Jewish Law as Rebellion” – ein unkonventionelles und kontroverses Buch über die zeitgemässe Auslegung von Halacha und religiösen Gesetzen. Vor dem Hintergrund heute drängender Probleme hinterfragt Rabbiner Cardozo viele der halachischen Positionen, die heute sowohl im charedischen Judentum als auch in der modernen Orthodoxie vertreten werden. Dabei schreckt er vor Themen wie gleichgeschlechtliche Ehen, Übertritt oder die Religion im Staat Israel nicht zurück.

 

 

Wie geht die Halacha mit Menschen mit Behinderungen um?

mit Shoshana Jakobovits

Dienstag, 28.5./4.6.

Zeit: 20:00 – 21:30

In dieser zweiteiligen Serie studieren Sie moderne halachische Antworten (Sche’elot uTeschuwot) zur   Frage der Integration von Menschen mit Behinderungen. Gemeinsam lernen wir, wie moderne Poskim (halachische Entscheidungsträger) alte Quellen interpretieren. Dabei entdecken wir, welche Rolle moralische Intuition in der Auslegung von Gesetzestexten spielt und wie zeitgenössische, ethische Werte die halachischen Entscheidungen unserer Rabbiner prägen. Wir verschaffen uns dabei einen Einblick in den halachischen Findungsprozess.

Shoshana Jokobovits nähert sich dem Thema am ersten Abend anhand der Integration von Menschen mit Behinderungen in der Synagoge.  Am zweiten Abend widmet sie sich der Frage, wie religiöse Verpflichtungen, wie Lernen der Tora und die Erfüllung der Mizwot für Menschen mit Behinderungen ausgelegt werden.

Es sind keine Vorkenntnisse im Bereich der halachischen Konzepte und der Sprache nötig. Alle sind willkommen!

 

 

Die Würde des Menschen ist mehr als ein Prinzip

mit Raphael Blättel 

Mittwoch, 5.6./12.6.
von 20:00 bis 21:30 Uhr

Vor 70 Jahren wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte verabschiedet. Der berühmte erste Artikel hebt den universellen Anspruch hervor, dass alle Menschen frei und gleich an Würde und Rechte geboren wurden. Als (zu) abstraktes Prinzip offenbart sich leider ein beängstigender Graben zwischen Ideal und tatsächlicher Realität. Blättel nähert sich im Schiur der unantastbaren Würde des Menschen von jüdischer Seite an, um diesen schillernden Begriff in einer konkreten Ethik der Verantwortung fassbarer zu machen, wie sie im Werk von Emmanuel Levinas und Hans Jonas zum Tragen kommen.

 

 

Sterbehilfe aus der Sicht des Judentums

mit Rabbiner Noam Hertig  

Mittwoch, 19.6.
von 20:00 bis 21:30 Uhr

Wenn Menschen von Krankheit und Leiden geplagt sind und ihre Lebensfreude sich verabschiedet hat, stellt sich bei einigen die Frage nach dem Lebenssinn und einem selbstgewählten Zeitpunkt, um sich aus dem Leben zu verabschieden. Steht es uns Menschen aus der Sicht des Judentums zu, diesen Moment des Abschiednehmens selber zu bestimmen? Inwieweit findet in der Halacha und der jüdischen Ethik eine Differenzierung statt zwischen aktiver, passiver und indirekter Sterbehilfe sowie Beihilfe zum Suizid?

 

 

Die #metoo-Bewegung und die Folgen aus jüdischer Sicht

mit Rabbiner Arik Speaker 

Donnerstag, 4.7.
von 20:00 bis 21:30 Uhr

Missbrauch, sexuelle Belästigung, Vergewaltigung. Die #metoo-Bewegung hat eine öffentliche Debatte lanciert, die unsere Einstellungen zu diesen Fragen nachhaltig prägen. Diese Debatte wird in letzter Zeit durchaus auch kontrovers geführt. Dass man jegliche Form von Gewalt gegen Frauen bekämpfen muss, ist unbestritten. Aus moralischer und jüdischer Perspektive betrachtet, muss die Ahndung differenziert betrachtet werden. Es stellt sich die Frage, wie weit man bei der öffentlichen Verunglimpfung von Verdächtigen gehen darf, soll oder muss.

 

 

Feiertage, Halacha, T’nach und Talmud

Meine Top 40 Talmud-Stellen

mit Rabbiner Noam Hertig

Schabbat, ab 2.3. zwischen Mincha und Maariv
(Dauer 20-30 Min., Zeiten siehe Luach) im Eventsaal I

Der Talmud ist nebst der Tora das wichtigste Werk des Judentums. Eine Sammlung rabbinischer Kommentare und Weisheiten, die auf über 10’000 Seiten so ziemlich jeden Lebensbereich abdecken. Auch ihre Formen sind vielfältig: von Geschichten zu Gesetzen bis zu geführten Diskussionen. In diesem Schiur teilt Rabbiner Noam Hertig seine persönlichen Highlights aus dem Talmud und freut sich über den Austausch mit den Teilnehmenden.

 

Unsere heiligen Schriften neu entdeckt: Die Haftarot. Vernachlässigte Texte im T’nach

mit Michel Bollag

Dienstag, 12.3. bis 25.6.

Zeit: 9:30 – 10:30

Im Rahmen des traditionellen Damenschiurs setzen wir unsere Begegnung mit den Haftarot fort. Im Mittelpunkt stehen folgende Geschichten und Figuren: Samuel und König Saul im Krieg gegen den König der Amalekiter. Der Prophet Elijahu sowie Texte aus den Büchern Jeschajahu und Jirmijahu.

 

Halacha ganz praktisch: An Werk- und Feiertagen

mit Rabbiner Arik Speaker (E-Schiur)

Montags, ab dem 4.3.
von 16:45 bis 17:30 Uhr, E-Schiur: Übertragung im Eventsaal 1

Was kann man? Was muss man? Was darf man? Und warum machen wir das eigentlich so? Diese Fragen werden ausgehend vom Kizzur Schulchan Aruch, das für jedermann verständlich geschriebene halachische Werk, klar und verständlich erläutert.

 

Das Buch Jehoschua

mit Rabbiner Arik Speaker (E-Schiur)

Montag, ab 6.5.

Zeit: von 17:30 – 18:15, E-Schiur: Übertragung im Eventsaal 1

Unser allgemeines Wissen über die biblische Epoche beschränkt sich meist auf die Erzählungen der Tora. Im neuen wöchentlichen E-Schiur von Rabbiner Speaker erhalten Sie die Möglichkeit, von Grund auf die Bücher des T’nach, der Bibel kennenzulernen. Die im Schiur besprochenen Ereignisse umfassen einen Zeitraum von über 700 Jahren. Beginnend mit dem Buch Jehoschua, das die Landnahme und die Landverteilung unter den Stämmen Israels schildert. Die Teilnehmenden tasten sich Kapitel für Kapitel an die Bibel heran und erhalten einen Einblick in die frühe Geschichte Israels und den Ideen, die unser Volk geprägt haben.

 

Workshop: Ideen für einen attraktiven Seder für gross und klein

mit Rabbiner Noam Hertig und Michel Bollag in Zusammenarbeit mit der MiKo

Sonntag, 14.4.
von 14:00 bis 17:00 Uhr

Anmeldeschluss: 30.3.

Eine lebendige, Freude vermittelnde und inspirierende Erfahrung soll der Seder für gross und klein sein. Dies mit dem Ziel, uns so zu fühlen als seien wir selbst aus Ägypten ausgezogen. Genauso, wie es in der Haggada beschrieben ist. An diesem Nachmittag vertiefen Sie Ihr Wissen über die Haggada und erhalten Ideen, wie Sie den Seder abwechslungsreich gestalten können, damit ihre Kinder am Sederabend eine tragende und aktive Rolle spielen.

Die Kinder ihrerseits setzen sich mit der Zusammensetzung von Charoset auseinander, erfahren den Auszug aus Ägypten mit Musik, Tanz, Geschichten und im Spiel.

Der Workshop richtet sich an alle Mitglieder, nicht ausschliesslich Familien. Die Organisation erfolgt in Zusammenarbeit mit der Mitgliederkommission (inklusive Kinderbetreuung für Kinder ab 2 Jahren).

 

Jüdische Spiritualität und Meditation

Wie ein chassidischer Gelehrter die Tora liest

mit Gabriel Strenger

Donnerstag &  Mittwoch, 28.2. / 22.5.
von 20:00 bis 21:30 Uhr

Manche Texte der Tora erscheinen uns fremd, zuweilen sogar irrelevant, so zum Beispiel Abschnitte über den Opferdienst oder gewisse Reinheitsvorschriften und Erzählungen. Wie lässt sich dieser Umstand mit unserem Glauben an die ewige Gültigkeit der Tora vereinbaren? Die chassidische Schriftauslegung, welche sich auf die grossen Werke der Kabbala stützt, entdeckt in allen Aussagen der Tora tiefgehende Anleitungen zu einem bedeutsamen spirituellen Leben für uns im Hier und Jetzt. Insbesondere Rabbi Jehuda Lejb Alter (1847-1905) hat die chassidische Schriftauslegung in seinem Buch „Sefat Emet“ („Wahre Rede“) zu einer grossartigen Kunst entwickelt, die sowohl durch ihre Ästhetik wie auch durch ihre geistige Tiefe überzeugt. Die zwei Abende in der ICZ werden der Interpretationskunst des „Sefat Emet“ gewidmet sein.

 

Does the Kabbala have a message for us?
Hat die Kabbala eine Botschaft für uns?

mit Marcel Klapisch (Schiur auf Englisch)

Donnerstag, 20.6./27.6

Zeit: 20:00 – 21:30

Tauchen Sie mit Marcel Klapisch in die faszinierende Welt der Kabbala ein. Lassen sie sich von der alten jüdischen Kunst der mystischen Interpretation der heiligen Texte inspirieren.

Gemäss der Tradition ist die Kabbala ein integraler Teil der Tora Scheb’al Peh, der mündlichen Überlieferung der Tora, und als eine Vertiefung des Talmuds und des Midrasch zu verstehen. Marcel Klapisch hat sich während Jahren mit den verschiedenen Variationen der Kabbala auseinandergesetzt. Dabei hat er deren grossen Ideen herausgearbeitet, die er im Schiur erklärt und in eine zeitgenössische Sprache übersetzt, um deren Relevanz für den modernen Alltag aufzuzeigen.

 

Glauben und Judentum physisch umgesetzt. Kawana: Meditationsabende

mit Michel Bollag

Donnerstag, 7.3./4.4./6.6.
von 20:00 bis 21:30 Uhr

Vertiefen Sie ihre meditative und spirituelle Praxis weiter. Die Meditation wird in der Tefila zur Vertiefung der Kawana angewendet oder als ergänzende Praxis im Alltag verstanden. Im Schiur meditieren Sie jeweils 2 x 20 Minuten. Neben der spirituellen Ebene nähren Sie auch den Geist mit inhaltlichen Inputs und lassen die Seele durch traditionelle Nigunim zum Klingen bringen.

           

Jung und Unverblümt

Think and Drink: Red über G“tt und die Welt 

mit Rabbiner Noam Hertig

für Studierende und Young Professionals (18-30) genauere Angaben folgen separat

Als Kinder und Jugendliche lernten wir viel Verschiedenes über unsere Religion. Aber wie definieren wir unser Judentum als Erwachsene heute? Was ist uns wichtig und wo brauchen wir einen neuen Zugang zum Judentum, jetzt da wir einen neuen, eigenen Blickwinkel auf die Welt h aben? In dieser Event-Reihe trifft sich Rabbiner Noam Hertig mit Studierenden und Young Professionals auf einen Drink, um sich im informell en Rahmen über diese Themen und mehr auszutauschen.

Online

Parascha Talk mit Rabbiner Noam Hertig

Den Parascha Talk von Rabbiner Noam Hertig finden Sie auf dem YouTube-Kanal

 

 Holiday Highlights mit Rav Dr. Elijahu Tarantul

Purim

Tu Bischwat

Chanukkah … Wo bleiben die Latkes?

Sukkot

Jom Kippur

Rosch Haschana

Fasten Tamus

Schawuot

Lag Baomer

 

Weitere Lernmöglichkeiten

Schiur mit Rav Arik Speaker

Dozenten

Rabbiner lic. phil. Noam Hertig
ist in Zürich aufgewachsen. Nach einem längeren Jeschiwa Aufenthalt in Israel studierte er Psychologie und Religionswissenschaften an der Universität Zürich. Im Anschluss an seine Tätigkeit als Rabbinatsbeauftragter in der jüdischen Gemeinde St. Gallen zog er nach Jerusalem und absolvierte ein Rabbinatsstudium am Kollel Torat Yosef und Machon Straus-Amiel. Von 2015 bis 2016 war er als Assistenzrabbiner in der ICZ tätig. Seit 2017 ist er Gemeinderabbiner der ICZ. Ausserdem engagiert er sich seit vielen Jahren schweizweit in diversen jüdischen und interreligiösen Bildungs- und Dialogprojekten.

Rabbiner Dr. David Bollag
studierte Judaistik und Philosophie in New York und Jerusalem. Er erhielt seine rabbinische Ordination im Jahr 1987 an der Yeshiva University und promovierte 2005 an der Hebräischen Universität Jerusalem. Nach Rabbinatsstellen in Zürich und in Köln ist er zurzeit Rabbiner der Gemeinde Semer Hasayit in Efrat. Zudem ist er Lehr- und Forschungsbeauftragter am Institut für jüdisch-christliche Forschung in Luzern und Dozent an der theologischen Fakultät der Universität Zürich.

Rabbiner Arik Speaker
studierte Tora an der Jeschiwat Ma’ale Adumim und schloss das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bar-Ilan mit einem B.A. ab. Seine Studien über die Geschichte des Judentums in den USA setzte er in Haifa fort und schloss mit einem Master ab. Die Ordination zum Rabbiner erhielt er 2007 von Rabbiner Schlomo Riskin. Von 2007 bis 2011 war er Assistenzrabbiner in der ICZ. Rabbiner Speaker ist Direktor der Mechina Migdal Oz in Israel, ein Ausbildungsprogramm, in welchem sich Mittelschüler/innen nach Abschluss ihrer Schulzeit auf den israelischen Militärdienst oder den Zivildienst vorbereiten können.

Rabbiner Nathan Lopes Cardozo
1946 in Amsterdam geboren, ist ein international bekannter Rabbiner, Philosoph und Gelehrter des Judentums. Er lernte zwölf Jahre in renommierten charedischen Jeschiwot, u.a. in Gateshead, wo er von Rabbiner Arieh Leib Gurwitz seine Smicha erhielt. Rabbiner Cardozo ist Gründer und Präsident der David Cardozo Academy in Jerusalem. Er ist Autor von 13 Büchern und zahlreichen Artikeln. Er leitet einen Think Tank, der sich auf die Findung neuer halachischer und philosophischer Wege fokussiert, um der Krise der jüdischen Identität in der Gegenwart zu begegnen. Rabbiner Cardozo ist für seine kritischen und kontroversen Ansichten zum Judentum bekannt, die jeweils breit diskutiert werden.

lic. phil. Michel Bollag 
ist Rabbinatsbeauftragter der ICZ und Fachreferent für das Judentum. Michel Bollag arbeitete 15 Jahre am Zürcher Institut für Interreligiösen Dialog. Er konzipierte Kurse, Vorträge, Seminare und Exkursionen, welche die breiten Facetten des Judentums aufzeigen. Davor war er Rektor der Religionsschule und Rabbinatsassistent der ICZ.

Prof. Dr. Marcel Klapisch
wurde 1938 in Paris geboren. Er promovierte 1969 in Paris als Dr. Sc. 1971 machte er Aliya und wurde Professor für Atomphysik an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Von 1989 bis 2018 war er wissenschaftlicher Berater in Berkeley, Kalifornien und in Washington, DC. Seit 2003 ist Marcel Klapisch in Zürich wohnhaft.

Marcel wurde in den 1960ern in Paris von R. Yehuda Askenazi («Manitou») z’l. in die Kabbala eingeführt. Seine Studien der Kabbala führte Marcel mit anderen Lehrern und mit Freunden weiter. Er gibt regelmässig Schiurim. Heute in Zürich, früher auch in Jerusalem, Berkeley und Washington.

Dr. phil. Raphael Blättel 
ist Lehrbeauftragter an der Universität Luzern zur Haskala und Lehrer für Deutsch und Philosophie an der Kantonsschule Seetal. Er verfasste seine Dissertation in Judaistik, die von den Universitäten Lausanne und Luzern ausgezeichnet wurde.

lic. phil. Ruth Gellis
ist Projektleiterin Interreligiöser Dialog in Zürich und  hat Geschichte und Pädagogik studiert. Während 20 Jahren war sie Rektorin der Religionsschule in der Israelitischen Cultusgemeinde Zürich. Heute ist sie Projektleiterin für den Interreligiösen Dialog in der ICZ.

Shoshana Jakobovits
hat Tora und Halacha an verschiedenen Lehrhäusern studiert. Unter anderem war sie an der Midreschet Ein Hanatziv, der Jeshivat Hadar und im Summer Beit Midrash am Center for Modern Torah Leadership.

Sie präsidierte den Verein Jüdischer Studenten Zürich, war im Leitungsteam des Jom Ijun in Zürich und arbeitete am interreligiösen Projekt „Respect“ mit. Heute ist sie als wissenschaftliche Softwareentwicklerin an der ETH Zürich tätig.

Gabriel Strenger
ist klinischer Psychologe und Lehrer des Judentums. Seit 1984 lebt er in Israel und unterhält eine psychologische Privatpraxis in Jerusalem. Strenger wirkt in Israel, Deutschland und in der Schweiz als Lehrer für Hebräische Bibel, jüdische Meditation und Chassidismus. Er ist Referent für Judentum und Spiritualität an der Stiftung „Stuttgarter Lehrhaus für interreligösen Dialog“ und verfasste u.a. das Buch „Jüdische Spiritualität“ (Verlag Morascha Basel, 2016).