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Beziehungen im Judentum

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Den Link zum Schiur von Rav Speaker finden Sie unter: → Online

 

MIZPE – ICZ Lernprogramm | April – Juli 2021 | NISSAN – AW 5781

 

Willkommen im sechsten Semester von MIZPE.

MIZPE, das Lernprogramm des ICZ Rabbinats, startet ins sechste Semester. In kurzer Zeit fand es grosse Beliebtheit quer durch die Gemeinde und konnte unzählige Personen unabhängig von Alter, religiösem Hintergrund und Vorwissen für klassische Literatur, moderne Interpretationen und jüdisches Lernen begeistern.

Nebst den traditionellen Schiurim, die seit jeher im Angebot des Rabbinats stehen, finden Sie im neuen Semester auch Veranstaltungen, die das Thema Beziehungen im Judentum aus diversen Perspektiven beleuchten.

Wir laden Sie herzlich zum Frühjahrssemester 2021 ein.

BEZIEHUNGEN IM JUDENTUM

Unser Leben besteht aus einem Netz von unterschiedlichsten Beziehungen:

  • Beziehungen in der Familie und in der Gesellschaft
  • Beziehungen zu einzelnen Menschen und zu Gruppierungen von Menschen
  • Beziehungen zu Gleichgesinnten und zu Andersdenkenden
  • Im Judentum kommen die Beziehungen zu G-tt und zu den nicht jüdischen Religionen, allgemein zur nicht jüdischen Umgebung, hinzu.

In diesem Mizpe-Semester wollen wir diese unterschiedlichen Beziehungen im jüdischen Leben genauer untersuchen und auch sehen, wie sie sich in den letzten Jahren entwickelt und verändert haben.

Die meisten Referate und Schiurim widmen sich diesem Leitthema, während die regelmässigen Veranstaltungen ihr jeweiliges Thema weiterverfolgen.

Wir freuen uns auf das gemeinsame Lernen und Diskutieren.

Ihr Rabbiner David Bollag

Hinweise zum Frühjahrssemester 2021

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Schiurim und Inhalten sowie die Biografien der Dozierenden finden Sie unter: www.icz.org/mizpe (→ Schiurim /Dozenten).

Alle Mizpe-Vorträge werden auf jeden Fall per Zoom durchgeführt, auch wenn wieder Live-Veranstaltungen im Gemeindezentrum möglich sein werden.

Die Teilnahme an den Mizpe-Veranstaltungen ist für ICZ-Mitglieder und Mitglieder einer anderen jüdischen Gemeinde in der Schweiz kostenlos. Für alle anderen wird eine pauschale Semestergebühr von CHF 80 erhoben. Um Zugang zu erhalten, kontaktieren Sie uns bitte unter: rabbinat@icz.org

 

Schiurim

Beziehungen im Judentum

 

Programm April – Juli 2021 | Nissan – Aw 5781

MIZPE_Frühling 2021-compressed

 

Unten finden Sie die detaillierten Beschreibungen der einzelnen Schiurim.

 

Beziehung zu Feinden
Na
tanel Wyler

Dienstag, 06. April und Dienstag, 13. April um 20.00 Uhr
via Zoom

In den vergangenen 2000 Jahren standen wir – als Individuen wie auch als Volk – unseren Feinden kaum militärisch gegenüber. Wir hatten keine Möglichkeit, uns zu wehren, und waren deshalb viel auf der Flucht. In den letzten 100 Jahren hat sich dies geändert. Diese neue Situation, in der wir uns als Volk wehren können, wirft viele ethische Fragen auf. Wie bekämpfen wir unsere Feinde? Wie werden Gefangene behandelt? Wie stehen wir zu Zivilisten des feindlichen Volkes? – Als Juden ist es unsere Aufgabe zu klären, was der Standpunkt der Thora zu diesen und ähnlichen Fragen ist.

 

Beziehungen zu anderen Religionen (Englisch)
Rabbiner David Rosen

Montag, 12. April  um 20.00 Uhr
via Zoom

Interreligious dialogue offers unique potential in overcoming hostility and negative images, and in promoting mutual respect and peaceful coexistence.

The recent Abraham Accords were preceded and facilitated by groundbreaking interreligious initiatives which were part of a broader interreligious outreach from the Arab Muslim countries. Rabbi Rosen will describe and discuss these  analyzing the relevant motives and trends.

 

Beziehung zu Homosexualität und Homosexuellen (Englisch)
Rabbiner Nathaniel Helfgot

Dienstag, 20. April um 20.00 Uhr
via Zoom

This lecture will examine how inclusive can and should the Orthodox community be towards its members who are gay. The starting point will be the “Statement of Principles” on this topic drafted by Rabbi Nathaniel Helfgot more than a decade ago in the United States and signed onto by (with input from others)  hundreds of Modern-Orthodox rabbis in the US and Israel. We  will examine the background to the statement and the basic assumptions and guidelines it outlines. We will discuss reactions to the statement and the place of Jews with a homosexual orientation in halakha and in the community that have taken place in the last ten years.

 

Beziehung zu G-tt
Gabriel Strenger

Dienstag, 27. April und Dienstag, 11. Mai um 20.00 Uhr
via Zoom

Schiur 1- Die G-ttesbeziehung I: Mystische Perspektiven

Das mystische G-ttesbild, wie es im Sohar und in der lurianischen Kabbala entwickelt wurde, unterscheidet sich in wesentlichen Zügen vom persönlichen G-ttesbild (G-tt als «Person») des einfachen Wortlauts der Tora und des rabbinischen Midrasch. Anders auch als die naive Alltagstheologie, die sich viele von uns von Kindheit an angeeignet haben, gibt die Mystik keine einfachen Antworten auf die komplexen Fragen unserer Existenz. Stattdessen ist das mystische G-ttesbild geprägt von archetypischen Bildern, die tief in der menschlichen Seele verankert sind. Aus dieser Kongruenz ergeben sich originelle Methoden der Pflege der G-ttesbeziehung, die sich gerade für unsere Generation – deren traditioneller G-ttesglaube durch die Schoa schwer erschüttert wurde – als fruchtbar erwiesen haben.

 

Schiur 2 – Die G-ttesbeziehung II: Psychoanalytische Perspektiven

Aus psychologischer Sicht ist die Entwicklung des persönlichen G-ttesbildes denselben seelischen Mechanismen unterworfen wie alle anderen seelischen Phänomene (Selbstbild, Liebesfähigkeit, zwischenmenschliche Beziehungen etc.). Frühe Kindheitserfahrungen etwa oder traumatische Erfahrungen prägen den religiösen Glauben zutiefst. Allerdings weicht der von Sigmund Freud vertretene radikale psychologische Reduktionismus einer wachsenden Wertschätzung gegenüber den Religionen in den zeitgenössischen Strömungen der Psychoanalyse (Michael Eigen, Lewis Aron u.a.). Neuere Forschungen wiederum zeigen auf, dass es ein Spektrum von gesunden bis pathologischen G-ttesbildern gibt, die die seelische Gesundheit verschiedentlich ausdrücken bzw. beeinflussen. Diese verschiedenen psychologischen Ansätze aber sind alle von Bedeutung, wenn wir danach streben, die eigene G-ttesbeziehung zu reflektieren und zu vertiefen.

 

Beziehung zwischen Geschwistern (Englisch)
Caroline Peyser Bollag

Mittwoch, 28. April und Mittwoch, 05. Mai um 20.00 Uhr
via Zoom

Sibling relationships can have a major impact on who we are and who we become. They can be a source of  growth and support, rivalry and tensions, as well as partnership and teamwork.

These shiurim will look at several sibling relationships in the books of Genesis and Exodus through the lenses of Biblical exegesis, Midrash and modern psychology. We will try to understand these relationships in the context of the biblical narrative, using  modern psychological theory as well. This process will enhance both our understanding of the text as well as the role siblings play in our own lives.

 

Beziehung zu Armen, Kranken und Schwachen
Raphael Blättel

Mittwoch, 19. Mai und Mittwoch, 26. Mai um 20.00 Uhr
via Zoom

Die Stärke der Gerechtigkeit liegt in der Beziehung zu den Schwachen
Im Kontext der jüdischen Sozialethik soll das Konzept der Zedaka als normierender Wert gesellschaftlicher Gerechtigkeit herausgearbeitet werden, um die Beziehung zu Armen, Kranken und Schwachen angemessen bedenken zu können. Dazu sollen die Positionen von Maimonides, Leo Beck, Joseph B. Soloveitchik und Jonathan Sacks exemplarisch beleuchtet werden.

Beziehungen zwischen Mann und Frau
Shoshana Jakobovits

Dienstag, 25. Mai und Dienstag, 01. Juni um 20.00 Uhr
via Zoom

Schiur 1: “Work-Wife-Balance”: zur Zeit des Talmuds und heute

Wer ist die grosse Liebe der Helden des Talmuds? Ihre Frauen oder etwa eine andere…?! Nämlich die Tora! Diese Einleitung mag ein bisschen provozierend klingen, doch eine Reihe halachischer Debatten und Geschichten im Traktat Ketubot illustriert genau diese Spannung im Leben der Gelehrten.

Mit COVID-19 und Home-Office wurde unsere Work-Family-Balance gestört und wir mussten die Grenzen zwischen Arbeit und Zuhause neu definieren. Aber vielleicht ist dieses Problem nicht ganz neu… Gemeinsam studieren wir talmudische Geschichten über das heikle Gleichgewicht zwischen der Verpflichtung eines Mannes, zu arbeiten und die Tora zu studieren, und der Verpflichtung, Zeit mit seiner Frau zu verbringen. Obwohl der Talmud diese Spannung hauptsächlich aus männlicher Perspektive beschreibt, haben diese Geschichten etwas Umfassenderes über das Gleichgewicht zwischen Arbeit und Zuhause zu sagen. Wie legten unsere Gelehrten diese Balance damals fest und wie definieren wir diese Grenze heute?

 

Schiur 2 – Nidda: Let’s talk about it!

Nidda* ist ein bisschen ein Tabu. Es geht um Blut und Sex, um Körper und Nacktheit. Obwohl Nidda im Judentum so zentral ist, ist es uns oft unangenehm, darüber zu sprechen.

In diesem Schiur studieren wir zusammen die Schlüsseltexte, von der Tora bis heute, die Nidda zu dem machen, was es ist. Durch diese Texte werden wir selbstverständlich über die Beziehung zwischen Mann und Frau in ihrer Partnerschaft reden. Zusätzlich werden uns diese Quellen einen Einblick in eine weitere Geschlechter-Dynamik bieten: Es handelt sich um Texte, die (fast ausschliesslich) von Männern für Frauen und über ihre Körper geschrieben wurden.

Ob Nidda Euch ekelt oder ob es regelmässig Teil Eures Lebens ist, dieser Schiur ist für jede und jeden (!) gemeint: Lasst uns dieses Thema angehen.

(*) Nidda bezeichnet in der Halacha Regeln religiöse Vorschriften und Rituale bezüglich Menstruation und Geschlechtsverkehr.

 

Beziehung zu der Schweiz und Israel
Simon Erlanger

Montag, 14. Juni und Montag, 21. Juni  um 20.00 Uhr
via Zoom

Beziehungen der Schweizer Juden zu Israel und zur Schweiz

„Jetzt haben die Juden ja einen Staat”

Kaum war 1948 der Staat Israel gegründet, schon waren Schweizer Behörden darum bemüht, soviele der seit 1938 in die Schweiz geflüchteten Jüdinnen und Juden wie möglich dorthin zu verfrachten. „Jetzt haben die Juden ja einen Staat und können als Bürger eines solchen behandelt werden“, lautete der Grundtenor der Verwaltung. Dies verweist darauf, wie Jüdinnen und Juden in der Schweiz – trotz der nach 1866 erfolgten Emanzipation und einer gelungenen gesellschaftlichen Integration – gesehen wurden: Als nichtzugehörige Fremde.

Sehr oft schien es, als ob sich bei aller Integration auch Schweizer Juden selbst so sahen. Keine westliche, von Verfolgungen und Ausgrenzung weitgehend verschont gebliebene jüdische Gemeinschaft hat eine derart hohe Alijah-Rate wie die schweizerisch-jüdische. Wir identifizieren uns mit Israel und werden mit Israel identifiziert, manchmal auch gegen unseren Willen. Berühmt etwa die viel erzählte Geschichte eines schweizerisch-jüdischen Generalstabsoffiziers, dem 1967 nach dem Sechstagekrieg seine Schweizer Armeekollegen zu „seinem” Sieg in Nahost gratulierten. Oft steht bei solchen Befindlichkeiten auch der Vorwurf der „doppelten Loyalität“ im Raum. Dabei sind die institutionellen, persönlichen und familiären Beziehungen der Schweizer Jüdinnen und Juden jeglicher Couleur zum jüdischen Staat in der Tat sehr eng.

In den beiden Mizpe-Lektionen sollen diese Beziehungen aus historischer Sicht betrachtet und aufgearbeitet werden. Dabei soll auch die Frage aufgeworfen werden, wo wir heute stehen, 73 Jahre nach der Gründung Israels und im zweiten Jahr der Corona-Krise mit ihren massiv reduzierten Reisemöglichkeiten.

 

Beziehung zu Behinderten
Rabbiner Michael Kohn

Dienstag, 15. Juni und Dienstag, 29. Juni um 20.00 Uhr
via Zoom

Die Beziehung zwischen der jüdischen Tradition und Behinderungen hat eine lange und herausfordernde Geschichte. Zu Zeiten des Tempels waren körperliche Behinderungen ein Grund dafür, dass Kohanim (Priester) nicht im Tempel dienen konnten. In der Moderne wurde es eine Herausforderung für unsere Rechtstradition, für die Halacha, als Schulen für Gehörlose eingerichtet wurden. Denn Gehörlose haben in der Halacha ursprünglich einen minderwertigen Status. Ihre Behinderung wurde als Teil ihrer Identität, ihrer Essenz, betrachtet und galt deshalb als unveränderbar.

Diese Betrachtungsweise kann unter anderem zu der Schlussfolgerung führen, dass eine Behinderung nicht korrigiert werden kann oder dass Hörimplantate für Gehörlose einen Teil der grundlegenden Identität ihrer Person auslöschen.

Was ist die Beziehung unserer Tradition zu Behinderungen heute  und wie kann unsere Tradition hilfreich sein, eine jüdische Gesellschaft zu schaffen, die offen, akzeptierend und einbeziehend ist für Menschen mit Behinderungen?

 

Beziehung zu (alternden) Eltern
Rabbiner Noam Hertig

Mittwoch, 23. Juni und Mittwoch, 30. Juni um 20.00 Uhr
via Zoom

Das Gebot, Eltern zu ehren und sich um alternde Eltern zu sorgen – bis wie weit geht dies?

Im fünften der Zehn Gebot verlangt die Tora von uns, Vater und Mutter zu ehren.  Wie müssen wir dieses Gebot genau verstehen? Inwieweit und bis wohin sind Kinder verpflichtet, sich um ihre Eltern zu sorgen, wenn diese alters- und/oder gesundheitsbedingt auf Hilfe angewiesen sind? Diese und andere Fragen zum Verhältnis von Kindern zu ihren alternden Eltern werden wir während zwei Abenden anhand diverser Quellen aus dem Judentum sowie aus der Geronto-Psychologie diskutieren.

 

Mizpe Abschlussabend – Die Beziehung aller Beziehungen
ein abschliessender Diskussionsabend mit Rabbiner David Bollag zur Verarbeitung aller Vorträge

Dienstag, 13. Juli um 20.00 Uhr
via Zoom

Zum Abschluss des Semesters wollen wir an diesem Abend einen zusammenfassenden Rückblick auf alle Referate und Schiurim des Semesters werfen. Wir wollen alle Beziehungen miteinander verbinden und zu einem Gesamtbild formen, wollen sie diskutieren und verarbeiten.

 

Philosophie in der Moderne
lic. phil. Ruth Gellis

Montags (zweiwöchentlich)  um 10:30 Uhr
via Zoom

Wir diskutieren über Schriften von Professor Jeschajahu Leibowitz, vertiefen uns in einen Text des kürzlich verstorbenen Rabbiner Adin Steinsaltz über Leah und studieren die Biographien wichtiger Personen, die das moderne Judentum begründeten.

 

Halacha ganz praktisch
Rabbiner Arik Speaker

Montags (wöchentlich) um 16.45 Uhr
Den Link zum Schiur von Rav Speaker finden Sie unter: → Online

 

Schmuel II
Rabbiner Arik Speaker

Montags (wöchentlich) um 17.30 Uhr
Den Link zum Schiur von Rav Speaker finden Sie unter: → Online

 

Frauenfiguren in der Bibel – Traditioneller Damenschiur
Israel Breslauer

Dienstags (wöchentlich) um 12.00 Uhr
via Zoom

 

Pirkei avot, des thèmes d’actualité
Rabbiner Arik Speaker

Vendredi (une semaine sur deux – en français) à 10.30 heures
via Zoom

Online

Online-Schiurim können live per Zoom geschaut werden.

 

Per Zoom teilnehmen

Online Schiurim

Die neue Online-Plattform Schiurim.com bietet Toralernen über das Internet für den deutschsprachigen Raum an. Dadurch sollen Schiurim von diversen Rabbanim und Maggidei Schiurim zu vielfältigen Themen, leicht und unentgeltlich zugänglich gemacht werden. Die Schiurim sind so gestaltet, dass alle, die Basiskenntnisse der Religion haben, sie verstehen können. Mit dabei sind auch ICZ Gemeinderabbiner Noam Hertig sowie der ehemalige ICZ Assistenzrabbiner Arik Speaker.

Archiv

Musikalische Einstimmung auf die Hohen Feiertage

Aufzeichnung des Schiurs vom 29.08.2019

Die Nigunim (Melodien) von Rosch Haschana und Jom Kippur schaffen in unseren G’ttesdiensten eine besondere spirituelle Atmosphäre, die sich verstärkt, je mehr Teilnehmende diese Nigunim kennen und mitsingen.

An diesem Workshop sangen wir zusammen mit unserem Chasan Amichai Gutermann bekannte und neuere Nigunim der hohen Feiertage. Die im Workshop eingeübten Nigunim werden sowohl in der Synagoge Löwenstrasse als auch im Gemeindehaus gesungen.

Unser Rabbinatsassisten Michel Bollag erklärte zudem die Bedeutung der Gebete der Hohen Feiertage.

Übungsbeispiele von Chasan Amichai Gutermann

Parascha Talk mit Rabbiner Noam Hertig

Den wöchentlichen Parascha Talk von Rabbiner Noam Hertig finden Sie auf dem YouTube-Kanal der ICZ.

Weitere Lernmöglichkeiten

Schiur mit Rav Arik Speaker

Dozenten

Dr. phil. Richard Raphael Blättel
geboren 1972, studierte an der Universität Zürich Philosophie und Germanistik. Er ist Lehrbeauftragter an der Universität Luzern zur Haskala und Lehrer für Deutsch und Philosophie an der Kantonsschule Seetal. Seine Dissertation, die von den Universitäten Lausanne und Luzern ausgezeichnet wurde, verfasste er am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung bei Prof. Dr. Verena Lenzen. Gegenwärtig arbeitet er an einem Postdoc-Projekt zu Salomon Maimon.

Rabbiner Dr. David Bollag
ist als “Rabbinats-Mitarbeiter” in der ICZ tätig sowie als Dozent für Judaistik an den Universitäten Luzern und Zürich. Er hat Judaistik und Philosophie in New York und Jerusalem studiert, seine rabbinische Ordination an der Yeshiva University in New York erhalten und an der Hebräischen Universität in Jerusalem promoviert. In der Vergangenheit hat er als Rabbiner in Zürich, Köln und Israel gewirkt. Er wohnt mit seiner Familie in Israel. – Rabb. Bollag ist für MIZPE verantwortlich.

Dr. phil. Richard Breslauer
Israel (Richard) Breslauer wurde 1951 in Zürich geboren. Er studierte von 1980-1984 Politikwissenschaft und Jüdische Philosophie an der Bar Ilan Universität in Israel. Es folgte ein Studium der Judaistik an der Universität Luzern, wo er 2001 promovierte.

Israel Breslauer war langjähriger Dozent am Zürcher Lehrhaus sowie Lehrbeauftragter an den Universitäten Basel und Luzern im Bereich Jüdische Studien. Darüber hinaus arbeitet er als Bankdirektor in Zürich.

Dr. phil. Simon Erlanger
Simon Erlanger wurde 1965 in Basel geboren, machte dort die Matura und kehrte nach seinem Aufenthalt auf der Jeschiwa Har Ezion wieder nach Basel zurück. Er studierte von 1987 -1992 Geschichte und Soziologie in Basel und war von 1993 – 1995 für ein Postgraduate-Studium an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Während zwei Jahren war er zudem Mitarbeiter von Jad Vaschem.

Seine Dissertation schrieb Simon Erlanger 1999 – 2004 an der Uni Basel und ist seit 2004 Lehr- und Forschungsbeauftragter am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung der Universität Luzern.

lic. phil. Ruth Gellis
Ruth Gellis ist Projektleiterin im Bereich interreligiöser Dialog der ICZ. Sie hat Geschichte und Pädagogik studiert. Während 20 Jahren war sie Rektorin der ICZ Religionsschule und somit verantwortlich für das Pädagogische der Gemeinde, was die Bereiche Vorkindergarten, Kindergarten, Religionsunterricht und Erwachsenenkurse abdeckte. Ruth ist Mitglied im Zürcher Forum der Religionen und vertritt dort die ICZ. Zudem wirkt sie in der Arbeitsgruppe für „Kultur und Religion“ des Zürcher Volksschulamt mit, in welcher die Schulfächer „teaching about religion” für die Primar- und Oberstufe ausgearbeitet werden.

Rabbiner Nathaniel Helfgot
Rabbi Nathaniel (Nati) Helfgot is rabbi of Congregation Netivot Shalom, a Modern Orthodox kehillah in Teaneck, NJ. He serves as chair of the Dept. of Torah SheBaal Peh at the SAR High School, a leading Modern-Orthodox Yeshiva High School in New York City. In addition, he has lectured widely throughout the USA, Canada, England and Israel over his thirty plus years in the rabbinate. He has also taught at Yeshivat Chovevei Torah Rabbinical School, a Modern-Orthodox seminary for training communal rabbis and educators.

R. Helfgot is a graduate with a BA and MS with honors from Yeshiva University and received ordination from Yeshiva University’s Rabbinical School in 1989. R. Helfgot was a close student of Rabbi Aharon Lichtenstein z”l and has been involved in publishing some of his posthumous works. R. Helfgot has written dozens of essays on Jewish studies and published a number of volumes including Community, Covenant and Commitment: Selected Letters and Communications of Rabbi Joseph B. Soloveitchik (2006) and Mikra and Meaning: Essays on the Bible and Its Interpretation (2011). He was the principal author of the “Statement of Principles on the Place of Jews with a Homosexual Orientation in Our Community”.

Rabbiner lic. phil. Noam Hertig
ist in Zürich aufgewachsen. Nach einem längeren Jeschiwa Aufenthalt in Israel studierte er Psychologie und Religionswissenschaften an der Universität Zürich. Im Anschluss an seine Tätigkeit als Rabbinatsbeauftragter in der jüdischen Gemeinde St. Gallen zog er nach Jerusalem und absolvierte ein Rabbinatsstudium am Kollel Torat Yosef und Machon Straus-Amiel. Von 2015 bis 2016 war er als Assistenzrabbiner in der ICZ tätig. Seit 2017 ist er Gemeinderabbiner der ICZ. Ausserdem engagiert er sich seit vielen Jahren schweizweit in diversen jüdischen und interreligiösen Bildungs- und Dialogprojekten.

Shoshana Jakobovits
hat Tora und Halacha an verschiedenen Lehrinstitutionen studiert. Unter anderem war sie an der Midreschet Ein Hanatziv (Israel), Yeshivat Hadar (New York) und am Center for Modern Torah Leadership (Boston). Sie ist ausserdem im Leitungsteam des Jom Ijun Lerntags.

Bis 2020 war sie als wissenschaftliche Softwareentwicklerin an der ETH Zürich / CSCS tätig und heute arbeitet sie von Zuhause als Artificial Intelligence (AI) Resident bei Google. Sie ist mit Michael Fichmann verheiratet.

Rabbiner Michael Kohn
Rabbiner Michael Kohn hat in England und Israel studiert. Seit 2016 ist Rabbiner Kohn in der Bundeshauptstadt. Zuerst als Assistenzrabbiner und seit dem 1. Mai 2019 als Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinden Bern sowie auch Biel. Der Norweger ist begeisterter Langläufer und pflegt den wieder populärer werdenden Alpin-Skistil Telemark. Zudem spielt er Golf.

Rabbiner David Rosen KSG, CBE,
is the Jerusalem based International Director of Interreligious Affairs of the American Jewish Committee (the oldest American Jewish advocacy organization with more than 25 offices across the US and a dozen offices and representative around the world.)

The third son of the late renowned Rabbi Kopul Rosen, founder of Carmel College, David was educated in England and at yeshivot Mir and Har Etzyon in Israel.

In addition to Israeli military service in the tank corps, he served as the military rabbi in West Sinai, before going on shlihut with his wife Sharon to South Africa where he became rabbi of the largest Jewish congregation in the country in Sea Point, Cape Town and where he also served on the Cape Bet Din.

In 1979 he was appointed Chief Rabbi of Ireland and after a period of five years’ service to the Irish community, he returned to Israel with his family, to take up the position of Dean of the Sapir Centre for Jewish Education in the Old City of Jerusalem.

Among his many current honorary positions, he serves on the Chief Rabbinate of Israel’s Committee for Interreligious Dialogue. He is an International President of Religions for Peace (the largest world multi-religious body), Honorary President of the International Council of Christians and Jews, and the Jewish member of the Board of Directors of the King Abdullah International Center for Interreligious and Intercultural Dialogue, established in 2012 by the King of Saudi Arabia together with the governments of Austria and Spain with the support of the Holy See.

He is past chair of the International Jewish Committee for Interreligious Consultations (IJCIC, which represents world Jewry to other world religious bodies) and was a member of the Israeli team that negotiated the establishment of full relations between the Vatican and the State of Israel.

Among many honors, Rabbi Rosen was made a Papal Knight by the Pope and a Commander of the British Empire (CBE) by Queen Elizabeth II.

Rabbiner Arik Speaker
studierte Tora an der Jeschiwat Ma’ale Adumim und schloss das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bar-Ilan mit einem B.A. ab. Seine Studien über die Geschichte des Judentums in den USA setzte er in Haifa fort und schloss mit einem Master ab. Die Ordination zum Rabbiner erhielt er 2007 von Rabbiner Schlomo Riskin. Von 2007 bis 2011 war er Assistenzrabbiner in der ICZ. Rabbiner Speaker ist Direktor der Mechina Migdal Oz in Israel, ein Ausbildungsprogramm, in welchem sich Mittelschüler/innen nach Abschluss ihrer Schulzeit auf den israelischen Militärdienst oder den Zivildienst vorbereiten können.

Gabriel Strenger
ist klinischer Psychologe und Lehrer des Judentums. Seit 1984 lebt er in Israel und unterhält eine psychologische Privatpraxis in Jerusalem. Strenger wirkt in Israel, Deutschland und in der Schweiz als Lehrer für Hebräische Bibel, jüdische Meditation, Mystik und Chassidismus. Er ist Referent für Judentum und Spiritualität an der Stiftung „Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog“ und verfasste u.a. die Bücher „Jüdische Spiritualität“ (2016) und “Die Kunst des Betens” (2019).

www.gabriel-strenger.com

Natanel Wyler
wuchs in Zürich auf und lebt seit 11 Jahren in Israel. Er lernt seit mehreren Jahren in der Yeshiva „Kerem BeYavne“ und absolviert dort eine Rabbinerausbildung. Nebenbei macht er auch eine Pädagogische Lehrerausbildung. Seit 2019 ist er im Rabbinat der ICZ tätig.

Dr. Caroline Peyser-Bollag
holds a B.A. in Jewish studies and a Psy.D. in clinical psychology from Yeshiva University. After making Aliya in 1994, she taught Talmud at Midreshet Lindenbaum for 9 years while working as a clinical psychologist in private practice. Today she is the clinical supervisor at a teen clinic in Ramat Beit Shemesh and maintains a private practice in Jerusalem and Beit Shemesh. She lives with her husband and children in Efrat.