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Judentum in der Moderne

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(Meeting ID: 849-671-0843 / Passwort: siehe ICZ Newsletter)

Anleitung: Wie nehme ich an einem Meeting teil?

Den Link zum Schiur von Rav Speaker finden Sie unter: → Online

 

MIZPE – ICZ Lernprogramm | August bis Februar 2021

Willkommen im fünften Semester von MIZPE.

MIZPE, das Lernprogramm des ICZ Rabbinats, startet ins fünfte Semester. In kurzer Zeit fand es grosse Beliebtheit quer durch die Gemeinde und konnte unzählige Personen unabhängig von Alter, religiösem Hintergrund und Vorwissen für klassische Literatur, moderne Interpretationen und jüdisches Lernen begeistern.

 

Nebst den traditionellen Schiurim, die seit jeher im Angebot des Rabbinats stehen, finden Sie im neuen auch Veranstaltungen, die das Thema Judentum in der Moderne aus diversen Perspektiven beleuchten.

 

Nach den Chagim folgen weitere Schiurim. Wir halten Sie auf dem Laufenden.

 

Eine Anmeldung ist für Mitglieder und Nichtmitglieder erforderlich:

Zur Anmeldung

 

*ICZ­-Mitglieder und Mitglieder einer jüdischen Gemeinde in der Schweiz: kostenlos
Alle anderen: CHF 80.– (pauschal pro Semester)

Nichtmitglieder bezahlen eine pauschale Semestergebühr. Diese berechtigt zur Teilnahme an so vielen MIZPE-Schiurim, wie Sie möchten.

 

 

 

Schiurim

Judentum in der Moderne

Zur Anmeldung (obligatorisch)

 

Programm August – Februar 2021 | Schwat 5781

 

 

Wann beginnt das moderne Zeitalter im Judentum?
Prof. Dr. Michael Brenner, München / Washington

Dienstag, 18. August 2020 um 20:00 Uhr
via Zoom

Wann beginnt die Moderne in der jüdischen Geschichte? Mit Moses Mendelssohn und der Haskala? Mit der Französischen Revolution? Mit der Emanzipation? Mit Beginn der Alija? Es kommt immer auf den Blickwinkel an. Die Neuzeit ist ein von Historikern geschaffener Begriff. Wann und wo man ihren Beginn ansetzt, hat auch mit der jeweiligen politischen, religiösen und ideologischen Einstellung zu tun. Zionisten wählten andere Zeitwenden als assimilierte Historiker, orthodoxe andere als liberale Juden. Wie blicken wir heute auf die Zeitenwende und was bedeuten diese überhaupt? Darüber wollen wir nach diesem einführenden Vortrag auch diskutieren.

 

Umweltschutz (k)ein Thema für Juden?
Rabbiner Noam Hertig

Mittwoch, 26. August 2020 um 20:00 Uhr
nur via Zoom

Vor dem Hintergrund von Klimawandel, ökologischen Krisen und Ressourcenknappheit, drängt sich die Frage nach der Stellung und dem Beitrag der Religionen zu diesen Themen. Wie stellt sich das Judentum zum Thema Umweltschutz und Verantwortung für G-ttes Schöpfung?

 

The Prevention of Agunot: Prenuptial Agreements
Rabbi Dr. Seth Farber,
Founder & Director of ITIM, Israel

Mittwoch, 02. September 2020 um 20:00 Uhr
via Zoom, in englischer Sprache

The maturation of the State of Israel and its role as a Nation state for the Jewish people provides an opportunity to consider new dimensions of halachic living in the modern period.  Using prenuptial agreements as a case study, Rabbi Farber will discuss the experience of Jewish life in modern Israel and the possibilities for resolving issues of personal status today – focusing on agunot, those who seemingly are prohibited from being married.

 

Vergeben und Vergessen?
Rabbiner Noam Hertig

Montag, 07. September 2020 um 20:00 Uhr
via Zoom

Anhand von Quellen aus dem Judentum und der modernen Psychologie setzen wir uns mit dem Thema „Vergebung“ auseinander und diskutieren Fragen wie:
– Was bedeutet es, jemandem zu verzeihen?
– Wie läuft der Verzeihensprozess genau ab?
– Sollte man allen vergeben, auch denjenigen, die sich nicht entschuldigten?
– Gibt es Dinge, die unverzeihlich sind?
– Wie kann ich mich diesbezüglich auf die hohen Feiertage vorbereiten?

 

Einbruch der Moderne: Jüdische Geschichte 1780 – 1914
Dr. phil. Simon Erlanger

Montag, 19. Oktober 2020 und Montag, 26. Oktober 2020 um 20:00 Uhr
nur via Zoom

Die beiden Vorträge sollen eine kurze Übersicht über den Verlauf der jüdischen Geschichte seit der französischen Revolution zu geben. Im Zentrum der Betrachtung stehen dabei Gesellschaft, Kultur, Politik und Religion. Besonderes Augenmerk liegt auf den jüdischen Antworten auf die Moderne, den Wandel der traditionellen Gesellschaft und den damit einhergehenden Prozesse der Emanzipation, Akkulturation, Assimilation und Migration. Diese definieren und prägen das Judentum bis heute, in den Vorträgen soll auch der Frage nach dem Scheitern der Emanzipation und der Entstehung des modernen Antisemitismus nachgegangen werden.

 

Akedat Jitzchak: Neuinterpretationen aus Literatur und Musik
Shoshana Jakobovits

Dienstag, 20. Oktober 2020 und Dienstag, 27. Oktober 2020 um 20:00 Uhr
nur via Zoom

Die Akedat Jitzchak (Bindung Isaaks), wie sie in der Tora erzählt wird, scheint uns fremd und verstörend: Ein Mann, der die Stimme G“ttes hört, ist bereit, entgegen allen ethischen Überzeugungen, seinen geliebten Sohn und designierten Nachfolger zu opfern. Wir, Menschen des 21. Jahrhunderts, hören keine g“ttlichen Befehle, empfinden Menschenopfer als abstossend, umso mehr die Opferung des eigenen Kindes – wie bauen wir eine authentische Beziehung zu dieser Geschichte auf?

In diesem Schiur erforschen wir, wie die Nachkriegsliteratur ein neues Licht auf diese verstörende Episode wirft. Die verschiedenen Erzählungen und Gedichte enthüllen, was in der Geschichte der Akeda zutiefst menschlich, nahbar und zeitlos ist. Auf unserer Reise durch die Texte von Elie Wiesel, Leonard Cohen, Esther Ettinger und weiteren entdecken wir eine Interpretationsfreiheit in der modernen Poesie, welche Türen öffnen kann, die für traditionelle Kommentatoren oftmals verschlossen bleiben.

Erster Abend: Elie Wiesel: Wie Awraham G“tt testet, und ein Antikriegslied von Leonard Cohen

Zweiter Abend: Israelische Gedichte zur Frage «Wo war Sarah während der Akeda?»

Elementare Kenntnisse der Geschichte der Akeda werden vorausgesetzt (1. Buch Mose, 22:1-19).

 

Ein Weg zur Modernisierung des Judentums
Rabbiner Michael Kohn

Mittwoch, 28. Oktober 2020 und Montag, 07. Dezember 2020 (anstatt Mittwoch, 14. Dezember 2020) um 20:00 Uhr
via Zoom

Ein intellektuell vertretbares Judentum muss einen simplifizierenden und pauschalen Essentialismus ablehnen. Der Essentialismus sieht zum Beispiel Männer und Frauen allein aufgrund ihres Geschlechts und behauptet, sie seien mit jeweils grundlegend unterschiedlichen Denkweisen, Talenten und Fähigkeiten versehen. Der Essentialismus wird auch benutzt, um die Unterschiede zwischen Juden und Nichtjuden zu erklären. Die Unterschiede – so der Essentialismus – würden Juden und Nichtjuden definieren und seien oft unveränderlich.

Der Essentialismus wird manchmal als Erklärung für einen der wichtigsten Bereiche in der Halacha – für die Unterschiede zwischen Männern und Frauen – verwendet. „Die weibliche Seele ist mehr im Einklang mit Spiritualität“, „Spiritualität ist für Männer zu abstrakt, um sich darauf zu beziehen“, „Eine Frau ist sensibler für das Heilige und Erhabene“ oder „Frauen sind von Natur aus besser für den privaten Bereich geeignet“ sind unzeitgemässe essentialistische Behauptungen. Warum sind diese essentialistischen Ideen gefährlich für unsere Tradition? Warum versucht das Judentum der Moderne sie zu vermeiden? Welche Erklärungsalternativen haben wir?

 

Der jüdische Blick auf andere Religionen
lic. phil. Ruth Gellis

Dienstag, 3. November 2020 und Dienstag, 1. Dezember 2020 um 19:30 Uhr
nur via Zoom

Wie sieht das Judentum die anderen Religionen? Die beiden Referate präsentieren die Perspektiven von Maimonides, Rabbiner Samson Raphael Hirsch und Rabbi Jacob Neusner.

 

New Challenges for European Jewry
Rabbiner Pinchas Goldschmidt

Donnerstag, 5. November 2020
via Zoom

The change from traditional media to the social networks has brought much beneficial change to the world, some of which are also used by the Jewish community. However, the change has brought with it also new challenges and dangers, which have to be addressed

 

Moses Mendelssohn: Eine sinnbildliche Begegnung mit Freund und Feind
Dr. phil. Richard Raphael Blättel

Mittwoch, 18. November 2020 und Mittwoch, 9. Dezember 2020 (anstatt Mittwoch, 11. November 2020) um 20:00 Uhr
nur via Zoom

Das berühmte Bild von Moritz Daniel Oppenheim Moses Mendelssohn empfängt Johann Caspar Lavater vereinigt Elemente, die das Judentum an der Schwelle zur Moderne darstellen.

In diesem Schiur werden die Protagonisten – insbesondere Moses Mendelssohn – mit Lavater und Lessing in ein Gespräch gebracht. Es steht eine Konstellation zur Debatte, die sich durch die Motive einer vermeintlichen «Leitkultur», eines universellen Humanismus und partikularen religiösen Interesses auszeichnet. In dem zeitlosen Spannungsfeld gilt es jüdische Identität zu bedenken, die sich am Horizont der Aufklärung bewegt: Einerseits als Abgrenzung gegenüber der Forderung einer allzu forcierten Assimilation (Lavater), andererseits als Chance eines jüdisch-christlichen Dialogs (Lessing).

 

Rabbi Nachmans mystische Geschichten
Gabriel Strenger

Montag, 16. November 2020 und Montag, 23. November 2020 um 20:00 Uhr
via Zoom

Rabbi Nachman von Brazlaw (1772-1810), Urenkel des Baal-Schem-Tow, dem Begründer des Chassidismus, war eine der schillerndsten Figuren dieser bahnbrechenden jüdischen Erneuerungsbewegung. Er wird bis zum heutigen Tag von Zehntausenden seiner Chassidim sowie in weiten Kreisen ausserhalb des chassidischen Milieus verehrt. Nebst seinen eher schwer zugänglichen theoretischen Werken (Likkutej Moharan) ist er bekannt für seine mystischen Erzählungen (Sippurej Ma’assijot), in denen er tiefen und komplexen Themen der Kabbala aber auch existentiellen Grundthemen in einer intuitiven und unterhaltenden Form Ausdruck verleiht.

In diesen beiden weiterführenden Schiurim – die Einführung in Rabbi Nachmans Leben und Werk hat bereits im ersten Semester 2020 im Rahmen von MIZPE stattgefunden – erhalten Sie einen Einblick in diese von Rabbi Nachman entwickelte, in der Geschichte der rabbinischen und mystischen Werke einmaligen literarischen Form, unter Berücksichtigung ihrer mystischen wie auch psychologischen Dimensionen.

 

Thora und Wissenschaft – geht das zusammen?
Natanel Wyler

Mittwoch, 25. November 2020 und Mittwoch, 2. Dezember 2020 um 20:00 Uhr
via Zoom

In den vergangenen 300 Jahren ist die Wissenschaft zu verschiedenen Erkenntnissen gekommen, welche im Widerspruch zur schriftlichen wie auch zur mündlichen Tradition der Thora stehen. Wie hat sich das auf das Judentum ausgewirkt? Sind alle Rabbiner in der Vergangenheit mit solchen Widersprüchen gleich umgegangen? Wie hat Maimonides auf solche Widersprüche reagiert? Was meinte Rav Kook zu diesem schweren Thema? Und wie können wir uns mit solchen Widersprüchen auseinandersetzen?

 

Warum essen Juden koscher?
lic. phil. Michel Bollag

Montag, 30. November 2020 und Dienstag, 8. Dezember 2020 um 20:00 Uhr
nur via Zoom

Die Frage nach den Gründen der Gebote (Ta’amei Hamizwot) beschäftigt Juden seit jeher, ganz besonders in Zeiten, in denen rationalistische, wissenschaftliche Weltbilder für die Menschen prägend sind. Bereits in den philosophischen und mystischen Denkschulen des Mittelalters wurden verschiedene Versuche unternommen, denjenigen rituellen Geboten, die als Chukim gelten, das heisst für die es keine rationalen Erklärungen in der Torah gibt, einen Sinn zu geben. Zu diesen Geboten gehören insbesondere die Speisegesetze, die für die jüdische Identitätsbildung von herausragender Bedeutung sind. In der Moderne befassen sich neue, historische und sozialwissenschaftliche Erklärungsansätze mit den Speisegesetzen, die seit der Aufklärung, insbesondere im Reformjudentum in der Kritik standen.

Nach einer allgemeinen Einführung zur Frage der Ta’amei Hamizwot, befassen wir uns unter anderem mit Erklärungsansätzen des Maimonides, Nachmanides, Samson Raphael Hirsch und moderner Sozial- und Bibelwissenschaftler.

 

Post-Moderne Orthodoxie
Rabbiner David Bollag

Montag, 11. Januar 2021 und Montag, 18. Januar 2021 um 20:00 Uhr
via Zoom

Am Anfang hiess sie „Neo-Orthodoxie“. Danach erhielt sie den Namen „Moderne Orthodoxie“ und es war bekannt, was damit gemeint ist. Dann sollte sie auch „Centrist Orthodoxy“ genannt werden. Doch seit der Post-Moderne ist da plötzlich auch von „Open Orthodoxy“ die Rede, von „Liberal Orthodoxy“ und sogar von „Relaxed Orthodoxy“.

Die beiden Referate sollen untersuchen und präsentieren, welche Schattierungen sich in den letzten Jahren in der Modernen Orthodoxie vor allem in Amerika und Israel entwickelt haben, was ihnen gemeinsam ist und was sie voneinander unterscheidet.

 

Modern Approaches to Midrash and Aggadah
Dr. Caroline Peyser-Bollag

Dienstag, 26. Januar 2021 und Dienstag, 02. Februar 2021 um 20:00 Uhr
via Zoom

This course will explore modern approaches to the study and interpretation of Aggadah. After a brief introduction to the world of Aggadah and the history of its interpretation, we will focus on two specific genres – Midrash Aggadah and the Talmudic Story. In each class, we will focus on a few examples of one genre and interpret their meaning and relevance for the modern reader, using the approaches we have surveyed.

Philosophie in der Moderne
lic. phil. Ruth Gellis

Montags (zweiwöchentlich),  um 10:30 Uhr
Clubraum 1

Wir diskutieren über Schriften von Professor Jeschajahu Leibowitz, vertiefen uns in einen Text des kürzlich verstorbenen Rabbiner Adin Steinsaltz über Leah und studieren die Biographien wichtiger Personen, die das moderne Judentum begründeten.

 

 

Zur Anmeldung (obligatorisch)

Online

Online-Schiurim können live per Zoom geschaut werden. Eine Anmeldung ist für Mitglieder und Nichtmitglieder erforderlich:

Zur Anmeldung

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Online Schiurim

Die neue Online-Plattform Schiurim.com bietet Toralernen über das Internet für den deutschsprachigen Raum an. Dadurch sollen Schiurim von diversen Rabbanim und Maggidei Schiurim zu vielfältigen Themen, leicht und unentgeltlich zugänglich gemacht werden. Die Schiurim sind so gestaltet, dass alle, die Basiskenntnisse der Religion haben, sie verstehen können. Mit dabei sind auch ICZ Gemeinderabbiner Noam Hertig sowie der ehemalige ICZ Assistenzrabbiner Arik Speaker.

 

Archiv

Musikalische Einstimmung auf die Hohen Feiertage

 

Aufzeichnung des Schiurs vom 29.08.2019

Die Nigunim (Melodien) von Rosch Haschana und Jom Kippur schaffen in unseren G’ttesdiensten eine besondere spirituelle Atmosphäre, die sich verstärkt, je mehr Teilnehmende diese Nigunim kennen und mitsingen.

An diesem Workshop sangen wir zusammen mit unserem Chasan Amichai Gutermann bekannte und neuere Nigunim der hohen Feiertage. Die im Workshop eingeübten Nigunim werden sowohl in der Synagoge Löwenstrasse als auch im Gemeindehaus gesungen.

Unser Rabbinatsassisten Michel Bollag erklärte zudem die Bedeutung der Gebete der Hohen Feiertage.

 

Übungsbeispiele von Chasan Amichai Gutermann

 

Parascha Talk mit Rabbiner Noam Hertig

Den wöchentlichen Parascha Talk von Rabbiner Noam Hertig finden Sie auf dem YouTube-Kanal der ICZ.

 

 

Weitere Lernmöglichkeiten

Schiur mit Rav Arik Speaker

Dozenten

Dr. phil. Richard Raphael Blättel
geboren 1972, studierte an der Universität Zürich Philosophie und Germanistik. Er ist Lehrbeauftragter an der Universität Luzern zur Haskala und Lehrer für Deutsch und Philosophie an der Kantonsschule Seetal. Seine Dissertation, die von den Universitäten Lausanne und Luzern ausgezeichnet wurde, verfasste er am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung bei Prof. Dr. Verena Lenzen. Gegenwärtig arbeitet er an einem Postdoc-Projekt zu Salomon Maimon.

Rabbiner Dr. David Bollag
ist als „Rabbinats-Mitarbeiter“ in der ICZ tätig sowie als Dozent für Judaistik an den Universitäten Luzern und Zürich. Er hat Judaistik und Philosophie in New York und Jerusalem studiert, seine rabbinische Ordination an der Yeshiva University in New York erhalten und an der Hebräischen Universität in Jerusalem promoviert. In der Vergangenheit hat er als Rabbiner in Zürich, Köln und Israel gewirkt. Er wohnt mit seiner Familie in Israel. – Rabb. Bollag ist für MIZPE verantwortlich.

lic. phil. Michel Bollag

geboren 1952, machte die Matura in Genf, besuchte anschliessend einen Intensiv-Ulpan in Israel und lernte 1 ½ Jahre an der Jeschiwat Merkas Haraw in Jerusalem. Er studierte Pädagogik, Psychologie und Philosophie an der Universität Zürich und war gleichzeitig Lehrer an der Religionsschule der ICZ. Nach Abschluss des Studiums war er von 1981-1993 Rektor der Religionsschule. 1993 wechselte er ins Rabbinat als Assistent und  war Co-Leiter des Zürcher Lehrhauses. Von 2002 bis 2017 war er Fachreferent Judentum am Zürcher Lehrhaus (ZIID). Während dieser Zeit hatte er zahlreiche Lehraufträge, unter anderem an der Universität Bern und Zürich. Nach seiner Pensionierung war er bis Ende 2019 Rabbinatsbeauftragter der ICZ.

Prof. Dr. Michael Brenner, München/Washington

Michael Brenner ist Professor für jüdische Geschichte und Kultur an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Direktor des Center for Israel Studies an der American University in Washington, D.C. Er ist internationaler Präsident des Leo Baeck Instituts für deutsch-jüdische Geschichte und Kultur. Zu seinen Buchveröffentlichungen, die in zwölf Sprachen übersetzt wurden, zählen zuletzt: Der lange Schatten der Revolution: Juden und Antisemiten in Hitlers München, 1918-1923 sowie Israel: Traum und Wirklichkeit des jüdischen Staates.

Dr. phil. Richard Breslauer

Israel (Richard) Breslauer wurde 1951 in Zürich geboren. Er studierte von 1980-1984 Politikwissenschaft und Jüdische Philosophie an der Bar Ilan Universität in Israel. Es folgte ein Studium der Judaistik an der Universität Luzern, wo er 2001 promovierte.

Israel Breslauer war langjähriger Dozent am Zürcher Lehrhaus sowie Lehrbeauftragter an den Universitäten Basel und Luzern im Bereich Jüdische Studien. Darüber hinaus arbeitet er als Bankdirektor in Zürich.

Dr. phil. Simon Erlanger

Simon Erlanger wurde 1965 in Basel geboren, machte dort die Matura und kehrte nach seinem Aufenthalt auf der Jeschiwa Har Ezion wieder nach Basel zurück. Er studierte von 1987 -1992 Geschichte und Soziologie in Basel und war von 1993 – 1995 für ein Postgraduate-Studium an der Hebräischen Universität in Jerusalem. Während zwei Jahren war er zudem Mitarbeiter von Jad Vaschem.

Seine Dissertation schrieb Simon Erlanger 1999 – 2004 an der Uni Basel und ist seit 2004 Lehr- und Forschungsbeauftragter am Institut für Jüdisch-Christliche Forschung der Universität Luzern.

Rabbi Dr. Seth Farber, Founder & Director of ITIM, Israel

Seth Farber is an Orthodox rabbi, historian, and social activist. He was ordained by Yeshiva University, and received a PhD in Jewish History from Hebrew University. In 2002, Rabbi Farber founded ITIM, the leading advocacy organization working to build a Jewish and democratic Israel in which all Jews can lead full Jewish lives. ITIM operates a free Assistance Center that helps 5,000 people each year participate in central features of Jewish life, such as gaining official recognition as Jews, marrying as Jews, and converting to Judaism, a Public Policy Center that is one of Israel’s preeminent government watchdogs, a Legal Center with five in-house attorneys, and Giyur K’Halacha, Israel’s largest non-governmental conversion court network. Rabbi Farber is widely recognized as an expert on issues of religion-and-State in Israel, and is often cited in the media. He is a recipient of the Nefesh B’Nefesh Bonei Zion Prize, and the Israel Ministry of Aliyah & Integration’s Prize for Outstanding Contribution to Israeli Society.

lic. phil. Ruth Gellis
Ruth Gellis ist Projektleiterin im Bereich interreligiöser Dialog der ICZ. Sie hat Geschichte und Pädagogik studiert. Während 20 Jahren war sie Rektorin der ICZ Religionsschule und somit verantwortlich für das Pädagogische der Gemeinde, was die Bereiche Vorkindergarten, Kindergarten, Religionsunterricht und Erwachsenenkurse abdeckte. Ruth ist Mitglied im Zürcher Forum der Religionen und vertritt dort die ICZ. Zudem wirkt sie in der Arbeitsgruppe für „Kultur und Religion“ des Zürcher Volksschulamt mit, in welcher die Schulfächer „teaching about religion“ für die Primar- und Oberstufe ausgearbeitet werden.

Rabbiner Pinchas Goldschmidt

(https://de.wikipedia.org/wiki/Pinchas_Goldschmidt)

ist in Zürich aufgewachsen und ist heute Oberrabbiner von Moskau. Er amtiert auch als Vorsitzender der Europäischen Rabbinerkonferenz. Rabbiner Goldschmidt ist ausserdem Mitglied des Beth Din der ICZ.

Rabbiner lic. phil. Noam Hertig
ist in Zürich aufgewachsen. Nach einem längeren Jeschiwa Aufenthalt in Israel studierte er Psychologie und Religionswissenschaften an der Universität Zürich. Im Anschluss an seine Tätigkeit als Rabbinatsbeauftragter in der jüdischen Gemeinde St. Gallen zog er nach Jerusalem und absolvierte ein Rabbinatsstudium am Kollel Torat Yosef und Machon Straus-Amiel. Von 2015 bis 2016 war er als Assistenzrabbiner in der ICZ tätig. Seit 2017 ist er Gemeinderabbiner der ICZ. Ausserdem engagiert er sich seit vielen Jahren schweizweit in diversen jüdischen und interreligiösen Bildungs- und Dialogprojekten.

Shoshana Jakobovits
hat Tora und Halacha an verschiedenen Lehrhäusern studiert. Unter anderem war sie an der Midreschet Ein Hanatziv (Israel), der Jeshivat Hadar (New York) und im Summer Beit Midrash am Center for Modern Torah Leadership (Boston).

Sie präsidierte den Verein Jüdischer Studenten Zürich, arbeitete am interreligiösen Projekt „Respect“ mit und ist im Leitungsteam des Jom Ijun in Zürich. Heute ist sie als wissenschaftliche Softwareentwicklerin an der ETH Zürich / CSCS tätig.

Rabbiner Michael Kohn

Rabbiner Michael Kohn hat in England und Israel studiert. Seit 2016 ist Rabbiner Kohn in der Bundeshauptstadt. Zuerst als Assistenzrabbiner und seit dem 1. Mai 2019 als Gemeinderabbiner der Jüdischen Gemeinden Bern sowie auch Biel. Der Norweger ist begeisterter Langläufer und pflegt den wieder populärer werdenden Alpin-Skistil Telemark. Zudem spielt er Golf.

Rabbiner Arik Speaker
studierte Tora an der Jeschiwat Ma’ale Adumim und schloss das Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bar-Ilan mit einem B.A. ab. Seine Studien über die Geschichte des Judentums in den USA setzte er in Haifa fort und schloss mit einem Master ab. Die Ordination zum Rabbiner erhielt er 2007 von Rabbiner Schlomo Riskin. Von 2007 bis 2011 war er Assistenzrabbiner in der ICZ. Rabbiner Speaker ist Direktor der Mechina Migdal Oz in Israel, ein Ausbildungsprogramm, in welchem sich Mittelschüler/innen nach Abschluss ihrer Schulzeit auf den israelischen Militärdienst oder den Zivildienst vorbereiten können.

Gabriel Strenger

ist klinischer Psychologe und Lehrer des Judentums. Seit 1984 lebt er in Israel und unterhält eine psychologische Privatpraxis in Jerusalem. Strenger wirkt in Israel, Deutschland und in der Schweiz als Lehrer für Hebräische Bibel, jüdische Meditation, Mystik und Chassidismus. Er ist Referent für Judentum und Spiritualität an der Stiftung „Stuttgarter Lehrhaus für interreligiösen Dialog“ und verfasste u.a. die Bücher „Jüdische Spiritualität“ (2016) und “Die Kunst des Betens” (2019).

Natanel Wyler

wuchs in Zürich auf und lebt sein 11 Jahren in Israel. Er lernt seit mehreren Jahren in der Yeshiva „Kerem BeYavne“ und absolviert dort eine Rabbinerausbildung. Nebenbei macht er auch eine Pädagogische Lehrerausbildung. Seit 2019 ist er im Rabbinat der ICZ tätig.

Dr. Caroline Peyser-Bollag

holds a B.A. in Jewish studies and a Psy.D. in clinical psychology from Yeshiva University. After making Aliya in 1994, she taught Talmud at Midreshet Lindenbaum for 9 years while working as a clinical psychologist in private practice. Today she is the clinical supervisor at a teen clinic in Ramat Beit Shemesh and maintains a private practice in Jerusalem and Beit Shemesh. She lives with her husband and children in Efrat.