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Kanton Zürich spricht zusätzliche Gelder für Sicherheitsmassnahmen von besonders gefährdeten Minderheiten

Veröffentlicht am 14. Juli 2022

Die jüdische Gemeinschaft und deren Einrichtungen sind seit jeher einer erhöhten Bedrohung ausgesetzt. Deshalb verfügt die ICZ seit den 1970er Jahren über ein umfangreiches Sicherheitskonzept und investiert laufend sowohl in physische Schutzmassnahmen als auch in Sicherheitspersonal. Die jährlichen Kosten für den Sicherheitsbereich belaufen sich auf rund CHF 1,2 Millionen.

 

Seit zwei Jahren werden von Bund sowie Kanton und Stadt Zürich bauliche und technische Sicherheitsmassnahmen subventioniert. Bereits bei der Härtung des historischen Eingangsportals der Synagoge Löwenstrasse 2021/22 konnte die ICZ von einer Subvention in Höhe von insgesamt CHF 399’000 profitieren. Weit über 90% der laufenden Sicherheitskosten fallen jedoch als Personalaufwand an. Dieser musste in den letzten fünf Jahrzehnten vollumfänglich von der Gemeinde bezahlt werden, obschon der Schutz seiner Bürgerinnen und Bürger eigentlich eine zentrale Aufgabe des Staates ist. Doch hier gibt es positive Entwicklungen.

 

«Ich finde es unsäglich, dass man von einer religiösen Minderheit verlangt, dass sie sich selbst schützt», sagte Bundesrätin und Justizministerin Karin Keller-Sutter an der Delegiertenversammlung des SIG Ende Mai in Bern. Der Bundesrat hat am 13. April 2022 entschieden, dass die Unterstützungsbeiträge für Einrichtungen von Minderheiten mit besonderen Schutzbedürfnissen erhöht werden sollen. Ab 2023 stehen durch den Bund neu gesamthaft 2,5 Millionen Franken pro Jahr zur Verfügung. Am 1. Juli 2022 ist nun auch die Regierung des Kantons Zürich nachgezogen und hat angekündigt, ihre Beteiligung an Sicherheitsmassnahmen von besonders gefährdeten Minderheiten auszuweiten.

 

Der Kanton Zürich möchte, voraussichtlich zusammen mit der Stadt, wie bereits bei den baulichen Massnahmen auch bei den Personalkosten, die zugesprochenen Bundesbeiträge, verdoppeln und sieht dafür neu insgesamt bis zu CHF 1 Million pro Jahr vor. Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Mario Fehr liess es sich nicht nehmen, ICZ-Präsident Jacques Lande persönlich über diesen Beschluss des Regierungsrates zu orientieren.

 

«Wir sind für diese Hilfe sehr dankbar. Gegenwärtig bereiten wir das entsprechende Gesuch für den Bund vor. Damit wird unsere Forderung, dass wir für unseren Schutz und Sicherheit nicht allein zahlen müssen, erfüllt. Die Entscheide von Bund und Kanton Zürich sind sowohl politisch als auch im Hinblick auf unsere Finanzen sehr begrüssenswert. Wir danken dem SIG und allen, die diese Angelegenheit zum Erfolg gebracht haben», teilte Jacques Lande an der Gemeindeversammlung vom 11. Juli 2022 sowie im ICZ Newsletter mit.

 

↪ Medienmitteilung des Kantons Zürich vom 1. Juli 2022

Koscherliste wurde aktualisiert

Veröffentlicht am 24. Juni 2022

Die Koscherliste wurde aktualisiert und ist nun auf dem neusten Stand. Sie finden jederzeit alle Koscher-Updates wie nicht mehr erlaubte und neue Produkte (u.a. Snacks) hier auf der ICZ Website.

Zur Koscherliste

Sommerprogramm der London School of Jewish Studies (LSJS)

Veröffentlicht am 10. Juni 2022

Nach dem Start im Frühling ist nun das neue Sommerprogramm der London School of Jewish Studies (LSJS) da.  ICZ-Mitglieder haben kostenlosen Online-Zugang zum Programm mit erstklassigen Schiurim und Veranstaltungen (in englischer Sprache). Melden Sie sich einfach auf der LSJS-Website für die von Ihnen gewünschten Kurse an. Nutzen Sie diese hervorragende Gelegenheit, um viel Spannendes zu lernen und sich auch im neuen Sommerprogramm neue Horizonte zu eröffnen.

Broschüre

Ein Leitfaden des ICZ-Rabbinats zum Thema Organspende im Lichte der bevorstehenden Abstimmung

Veröffentlicht am 28. April 2022

 

Am 15. Mai 2022 stimmen die Schweizer Stimmberechtigten über die Änderung des Transplantationsgesetzes ab. Bisher galt: Wer seine Organe spenden möchte, muss dies zu Lebzeiten festhalten. Neu soll gelten: Wer seine Organe nicht spenden möchte, muss dies zu Lebzeiten festhalten (Widerspruchslösung). Hat eine Person nicht widersprochen, wird davon ausgegangen, dass sie ihre Organe spenden möchte. Gleichwohl müssen in diesem Fall die Angehörigen bzw. eine vorher bestimmte Vertrauensperson einbezogen werden. Sie können eine Organspende ablehnen, wenn sie wissen oder vermuten, dass die betroffene Person sich dagegen entschieden hätte. Hat die Person ihren Willen nicht festgehalten und sind keine Angehörigen erreichbar, dürfen keine Organe entnommen werden (Erweiterte Widerspruchslösung).

 

Viele unserer Mitglieder fragen sich, wie das Thema Organspende allgemein aus jüdischer Sicht zu bewerten ist und welche Konsequenzen ein JA zur Gesetzesänderung zur Folge hätte.

 

Grundsätzlich befürwortet und fördert das Judentum die Organspende, um Leben zu retten im Sinne des zentralen Wertes der Lebenserhaltung „Pikuach Nefesch“. Dies gilt sicherlich für die freiwillige Lebendspende (= Spende eines Organs oder Gewebe einer noch lebenden Person) als ein grosser Akt der Nächstenliebe. Bezüglich einer Organspende nach dem Tod scheiden sich die Meinungen der rabbinischen Autoritäten.

 

Wann tritt der Tod ein?

Voraussetzung für eine Organentnahme ist, dass der Patient medizinisch gesehen tot ist. Dies bedeutet, dass er seine biologische Funktion als Mensch unumkehrbar nicht mehr autonom wahrnehmen kann –dies bezeichnet man als Hirntod. Genauer betrachtet ist es die Funktion des Hirns und des Hirnstamms, welche lebenswichtige Funktionen wie die Atmung steuern, welche irreversibel geschädigt ist und nicht mehr funktioniert. Dies führt im Fall eines nicht beatmeten Patienten zum Tod durch Atemstillstand und dadurch zum Sistieren der Herzfunktion. Beatmete Patienten haben aber weiterhin einen funktionierenden Kreislauf, wodurch andere Organe des Körpers mit Sauerstoff versorgt werden und dadurch in ihrer isolierten Funktion erhalten bleiben. Diese Organe (inkl. das Herz selbst) können dann im Rahmen einer Organtransplantation ihre Funktion in einem anderen Körper weiter übernehmen und damit einem anderen Menschen ein Weiterleben ermöglichen.

 

In der halachischen Literatur wird vor allem diese Definition des Hirntods zu Recht kritisch hinterfragt. Der Talmud beschäftigt sich mit der Definition von Leben und Tod in vielerlei Bereichen und es werden klassischerweise entweder fehlende Atmung oder auch fehlende Herzaktion als klinische Zeichen des Tods definiert. Ein eigentlicher Hirntod, wie oben besprochen, kommt nicht zur Sprache. Rabbiner, die Organspenden ablehnen, tun dies nicht, weil ein Körper unversehrt bestattet werden muss. Vielmehr steht ihre Ablehnung im Zusammenhang mit der Tatsache, dass Organe in der Regel einer Person entnommen werden, die zwar hirntot ist, deren Herz aber nur mithilfe eines Beatmungsgeräts noch schlägt. Nach Ansicht dieser Rabbiner gilt der Tod als ein Zustand des vollständigen und unumkehrbaren Aussetzens der Herz-Atem-Funktion, gefolgt von einer Wartezeit von mindestens fünf Minuten, in der die Funktion nicht wiederkommt. Dies ist bei einem hirntoten Patienten am Beatmungsgerät nicht der Fall, weshalb er aus dieser halachischen Sichtweise nicht tot ist. Ein Abstellen des Geräts ist ebenfalls halachisch fragwürdig und aus Sicht der Transplantationsmedizin ist eine verzögerte Organentnahme (nach Abstellen der Beatmung)  medizinisch nicht möglich.

 

Demgegenüber steht die rabbinische Meinung, welche den unumkehrbaren Hirnstammtod als gültiges Todeskriterium anerkennt. Rabbiner Moshe David Tendler und Rabbiner Prof. Abraham Steinberg führten den halachischen Begriff der «physiologischen Enthauptung» als Hirnstammtod bei noch funktionierender Herztätigkeit als eine der talmudisch nachvollziehbare und daher akzeptierte Definition des Todes ein.

 

Auch wenn bis heute kein endgültiger Konsens der halachischen Autoritäten zu diesem Thema erreicht wurde, akzeptieren immer mehr orthodoxe Rabbiner und auch das israelische Oberrabbinat  den Hirnstammtod mit verschiedenen Einschränkungen, sodass die Möglichkeit gegeben wird, lebensrettende Massnahmen bei schwerkranken Patienten mittels Organtransplantation durchzuführen. Es muss dabei sicher festgestellt werden, dass die eigenständige Atmung endgültig ausgesetzt hat und nie mehr zurückkehrt (siehe Nischmat Awraham, Jore Deah 339). Die meisten Mitglieder der Halachic Organ Donor Society (HODS) wie auch das ICZ-Rabbinat schliessen sich dieser Meinung an.

 

Welche weiteren Abwägungen sind aus jüdischer Sicht zu beachten?

In der Halacha gibt es strenge Regeln bezüglich des Umgangs mit Leichen. Dazu gehören (1) das Verbot, eine Leiche zu verstümmeln oder zu entweihen (Niwul Hamet), (2) das Verbot, Nutzen oder Profit aus einer Leiche zu ziehen (Hana’at Hamet), (3) das Gebot, Verstorbene möglichst rasch zu beerdigen (Halanat Hamet) sowie (4) das Gebot, den Körper im Ganzen zu beerdigen. Im Falle einer Lebensrettung durch eine Organspende dürfen aber diese Vorbehalte zugunsten von Pikuach Nefesch ausser Kraft gesetzt werden. Dies jedoch unter folgenden Voraussetzungen: Erstens muss es eine konkrete Person geben, die mit genau diesem Organ gerettet werden kann. Zweitens muss die medizinische Wahrscheinlichkeit, dass diese Person durch den Eingriff gerettet werden kann, hoch sein. Drittens muss die spendende Person oder stellvertretend die nächsten Angehörigen ausdrücklich eingewilligt haben. Ausserdem gilt während der Organentnahme zu beachten, dass sämtliche für die Transplantation nicht verwendeten Leichenteile für die Beerdigung erhalten bleiben sowie, dass nach der Organentnahme die obenstehenden Vorschriften zum Umgang mit Leichen wieder gelten und möglichst bald die Tahara sowie die Beerdigung im gewohnten Rahmen durchgeführt werden kann.

 

Die Wichtigkeit, den eigenen Willen festzuhalten und die Begleitung des ICZ-Rabbinats und des ICZ-Careteams

Analog zur Stimmfreigabe des SIG und PLJS, verzichtet auch das ICZ-Rabbinat eine Abstimmungsempfehlung zum Transplantationsgesetz abzugeben. Jedoch soll hier festgehalten werden, dass aus Sicht des Rabbinats auch ein JA zur erweiterten Widerspruchslösung mit dem jüdischen Gesetz vereinbar ist. Unabhängig des Abstimmungsresultats vom 15. Mai empfiehlt das Rabbinat sehr, dass man sich frühzeitig mit der Entscheidung auseinandersetzt, inwiefern man bereit ist seine Organe zu spenden und diese Entscheidung im nationalen Organspenderegister festhält. Dieser Eintrag sorgt für Klarheit und Sicherheit, und es entlastet die Angehörigen und das Fachpersonal in einem emotional schwierigen Moment.

Das Rabbinat der ICZ hat aufgrund der Wichtigkeit dieses Themas beschlossen, ein Careteam aufzustellen, welches Familien und Angehörige im Falle einer möglichen Organtransplantation begleiten kann. Das multidisziplinäre Careteam setzt sich aus medizinischen, psychologischen und rabbinischen Fachkräften aus ICZ-Kreisen zusammen, die einerseits bei einem möglichen Transplantationsfall mit den Spitälern und Swisstransplant im Kontakt sind, um sicherzustellen, dass der gesamte Prozess im Einklang mit den jüdischen Gesetzen und Bräuchen durchgeführt wird. Zudem sollen die Angehörigen (wenn vorhanden) seelsorgerisch und religiös durch das Careteam betreut werden können. Details über Erreichbarkeit werden auf der ICZ-Webseite unter Rabbinat aufgeschaltet (weitere Informationen folgen).

 

Entscheidet man sich für eine Organspende, so ist aus jüdischer Sicht sehr wichtig, dass man im Register festhält, dass vor einer Organentnahme das ICZ-Rabbinat sowie das multidisziplinäre ICZ-Careteam kontaktiert und einbezogen wird.

 

Hat eine Person ihren Willen nicht festgehalten, werden die Angehörigen einbezogen und nach dem Willen der betroffenen Person gefragt. In einer solchen Situation wird die Entscheidung – auch nach Annahme des neuen Transplantationsgesetzes – den Angehörigen überlassen, die das letzte Wort haben. In einer Situation von Stress und Trauer, die mit plötzlicher und unerwarteter Krankheit und Tod verbunden ist, kann eine solche Entscheidung unter Umständen sehr schwierig und belastend sein, gerade wenn der Wille der betroffenen Person unklar ist. Die Familie könnte befürchten, dass eine Zustimmung zur Organspende mit der Ehre und dem Respekt, der den Toten gebührt, in Konflikt gerät (Kawod Hamet). In einem solchen Fall bieten das ICZ-Rabbinat und das Careteam halachische und seelsorgerische Unterstützung, Beratung und Orientierungshilfe an, um den Angehörigen bei einer Entscheidungsfindung zu helfen und im Falle einer Zustimmung, dass die Organtransplantation wie im obigen Abschnitt beschrieben, im Einklang mit der Halacha würdevoll durchgeführt wird.

Für die anschliessende Überführung, Tahara und Beerdigung werden in allen oben beschriebenen Fällen der Bestattungsbeauftragte, die Chewra Kadischa, die Friedhofs- und Bestattungskommission und das Rabbinat der ICZ die Verstorbenen begleiten und ihre Angehörigen betreuen.

Ich erhoffe mir, mit diesem Leitfaden einige Fragen geklärt zu haben. Bei weiteren Fragen bitte melden Sie sich ungeniert unter rav.hertig@icz.org.

 

Mit freundlichen Grüssen und mögen alle gesund bleiben,

Rabbiner Noam Hertig

 

Nützliche Links

 

Pessach 5782

Veröffentlicht am 24. März 2022

 

Hier finden Sie alle wichtigen Informationen und Unterlagen zu Pessach 5782:

 

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Sonntag, 10. April 2022

Kaschern: 11.00 – 13.00 Uhr in der Küche des Restaurants Florentin, Lavaterstrasse 33, 8002 Zürich
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Donnerstag, 14. April 2022

Bedikat Chamez nach Eintritt der Nacht
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Freitag, 15. April 2022

Erew Pessach
08.00 Uhr Schacharit im Chaim Gablinger Saal, anschliessend Sijum Ta‘anit Bechorot
10.37 Uhr bis dann darf Chamez noch gegessen werden
11.37 Uhr bis dann muss Chamez verbrannt, entsorgt oder verkauft werden

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Pessachbroschüre herunterladen

Anmeldung Gemeindeseder vom Freitag, 15.4.2022

Chamezvertrag

 

 

 

Schiur

Die Pessach-Geschichte der ICZ Schule

Die Pessach-Haggada, erzählt von Mireli Treuhaft und Michel Bollag

 

Vor gut 30 Jahren haben Mireli Treuhaft und Michel Bollag gemeinsam mit ehemaligen Unzgi-Schülerinnen und Schülern die Pessach Haggada vertont. Diese CD fand seither alljährlich ihren Einsatz, sei es im Kindergarten oder im Unzgi. Hören Sie Lieder, Erzählungen und Erklärungen rund um den Seder und kommen Sie so in Pessach Stimmung.

Wir danken Mireli und Michel auch rückwirkend noch für ihr Engagement für dieses tolle Projekt.

 

Lieder für den Seder gesungen von Michael Goldberger

Für die einen ist Pessach Liturgie, Tradition, Gebot, für die anderen Geschichte, Kultur, Philosophie. Doch allen gemein ist, dass sie Pessach feiern, als Familien und mit Freunden zusammenkommend, die Sedernächte auf die eine oder andere Weise begehen. Im Zentrum des Seders steht für viele die Melodie, der gemeinsame Gesang und das liturgische Eintauchen in Erinnerungen und Sinnlichkeit. Diese Melodien, die wenig bekannten und die vielen unbekannten, vereint diese CD. 65 Melodien aus verschiedenen Epochen, Kulturen und Traditionen. Gesunden werden die Lieder und Gesänge von Rav Michael Goldberger s“l.

1961 in Basel geboren, lebte der Rabbiner, Psychologe und Psychotherapeut heute mit seiner Familie in Zürich. Zusammen mit dem verstorbenen Kantor Marcel Lang, zelebrierten die beiden Freunde den jüdischen Gesang in Synagogen, Konzerten, Jugendbünden und Schulen. Die Auswahl und Arrangements der Melodien hat Goldberger vorgenommen. Gewidmet ist diese CD dem Andenken an Marcel Lang.

→ Zur CD (online hören)

 

Lebensmittel

– Kosher City

– Le Shuk 

– Kol Tuv

– Cholowiss AG   

– Schmerling (Wein)

 

 

Covid-19: Aufhebung der Masken- und Zertifikatspflicht

Veröffentlicht am 17. Februar 2022

Der Bundesrat hat am 16. Februar 2022 entschieden, die meisten Corona-Massnahmen aufzuheben. Für alle Veranstaltungen sowie G″ttesdienste entfällt daher ab heute die Zertifikats- und Maskenpflicht. Auch Kidduschim sind wieder in gewohnter Form möglich. Im Zuge der neuen BAG-Verordnung wurden heute auch sämtliche bei uns hinterlegten Covid-Zertifikate gelöscht.

 

Um allen Mitgliedern und vor allem besonders gefährdeten Personen ein sicheres Besuchen unserer Veranstaltungen und G″ttesdienste zu ermöglichen, ist es weiterhin wichtig, dass wir als Gemeinde aber auch jeder und jede einzelne Verantwortung übernimmt. Denn der Schutz des Lebens hat im Judentum den höchsten Stellenwert. Der Höhepunkt der Omikron-Welle ist zwar überschritten, doch die Pandemie ist noch nicht vorbei. Daher stehen im ICZ Gemeindezentrum und in der Synagoge Löwenstrasse auch weiterhin Desinfektionsmittel und Masken auf Wunsch zur Verfügung.

 

Wir freuen uns, dass all diese Lockerungen nach einer langen und schwierigen Zeit möglich sind. Ihnen, liebe Mitglieder, danken wir ganz herzlich für das konsequente Mittragen der verschiedenen Schutzmassnahmen sowie Ihre rege Teilnahme an vielen Online-Veranstaltungen in den letzten zwei Jahren. Gleichzeitig hoffen wir, Sie wieder vermehrt physisch an Veranstaltungen und G″ttesdiensten begrüssen zu dürfen.

 

 

Weitere Informationen:

Coronavirus: Massnahmen und Verordnungen (BAG-Webseite)

Neues Angebot für ICZ-Mitglieder: Schiurim der London School of Jewish Studies (LSJS)

Veröffentlicht am 8. Februar 2022

Dank einer neuen Vereinbarung mit der London School of Jewish Studies (LSJS) können wir ICZ-Mitgliedern kostenlosen Online-Zugang zum Programm mit erstklassigen Schiurim und Veranstaltungen (in englischer Sprache) anbieten. Melden Sie sich einfach auf der LSJS-Website für die von Ihnen gewünschten Kurse an. Nutzen Sie diese hervorragende neue Möglichkeit und eröffnen Sie sich neue Horizonte.

Broschüre

Synagoge Löwenstrasse, Zürcher Stadthaus und Grossmünster zur Erinnerung an den Holocaust beleuchtet

Veröffentlicht am 8. Februar 2022

Die ICZ beteiligte sich am 27.01.2022 an der diesjährigen #WeRemember-Kampagne des WJC und der UNESCO in Zusammenarbeit mit SIG und PLJS.

Die jüdische Gemeinschaft der Schweiz will gemeinsam mit der Politik und den anderen Religionsgemeinschaften ein stilles, aber sichtbares Zeichen setzen. Ein Zeichen des Gedenkens, ein Zeichen des Erinnerns, ein Zeichen des «Nie wieder» und ein Zeichen für eine Zukunft des vielfältigen jüdischen Lebens und Wirkens in Zürich und der ganzen Schweiz.

Anmeldung für Schabbat-G“ttesdienste der ICZ

Veröffentlicht am 5. November 2021

Ab dem 5. November 2021 gilt neu einheitlich Zertifikatspflicht für alle Tfilot, die in der Synagoge Löwenstrasse oder im Gemeindezentrum stattfinden. Dies unabhängig von der Anzahl der Teilnehmenden. Die Entscheidung des Vorstandes schafft Klarheit und stellt sicher, dass das gewohnt hohe Schutzniveau auch beim Frühstück nach Schacharit oder zu Seuda Schlischit konsequent eingehalten wird.

Alle Personen ab 16 Jahren, die ihr Covid-Zertifikat (genesen oder geimpft) bei der ICZ hinterlegt haben, können auch wieder spontan an Schabbat-G“ttesdiensten teilnehmen. Ansonsten muss Ihre Registrierung bis jeweils am Vortag (Freitag) um 10:00 Uhr erfolgen.

Während des G”ttesdienstes gilt weiterhin Maskenpflicht.

 

↪ Covid-Zertifikat einreichen

↪ Schutzkonzept der ICZ

Esther Beck wird neue Schulleiterin

Veröffentlicht am 5. November 2021

Wie bereits kommuniziert, wird uns Mylène Nicklaus als Schulleiterin der ICZ per Ende Jahr leider verlassen. Die Schulkommission hat die vakante Stelle intern und extern ausgeschrieben und das Stellenprofil überarbeitet. Es gingen diverse Bewerbungen ein, die eingehend geprüft wurden und aufgrund derer zahlreiche Interviews stattfanden. Die Schulkommission hat sich für Esther Beck als neue Schulleiterin der ICZ entschieden.

Esther Beck führte die letzten fünf Jahre unser Schulsekretariat mit viel Engagement und hat eine klare Vorstellung davon, wie unsere Schule zu leiten ist. Sie besitzt ein Diplom in Erwachsenenpädagogik und Übersetzung, und hat über 10 Jahre lang als Sprachlehrerin und Dozentin gearbeitet.

Die Schulkommission freut sich sehr, mit Esther Beck eine äusserst kompetente und engagierte Mitarbeiterin gefunden zu haben. Sie kennt die ICZ Schule bestens und wird sich bestimmt mit viel Hingabe und Freude für das Wohl der Kinder und der Mitarbeiterinnen einsetzen.