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Besuch von Chaim Guggenheim in Zürich, 8.-11. Dezember 2022

Veröffentlicht am 5. Dezember 2022

Auf Einladung unseres Rabbinates und des Vorstandes wird Chaim Guggenheim das kommende Wochenende in Zürich verbringen. Wir sind mit ihm im Gespräch, um eine mögliche Mitarbeit in unserem Rabbinat zu prüfen.

 

Am Schabbat Paraschat Wajischlach, 10. Dezember 2022 wird Chaim Guggenheim in der Synagoge Löwenstrasse die Drascha und den Schiur zwischen Mincha und Maariw (im Gemeindezentrum) halten. Er wird ausserdem an den unterschiedlichen ICZ-Revival-Veranstaltungen an diesem Wochenende teilnehmen und so diverse Gelegenheiten erhalten, die Gemeinde besser kennenzulernen.

 

Chaim Guggenheim ist in Zürich geboren und aufgewachsen und lebt seit bald 30 Jahren mit seiner Familie in Israel. Er studierte während 4.5 Jahren in Jeschiwot in Israel und den USA (Maale Adumim, Yeshiva University), ist ausgebildeter Ökonom sowie Kognitions- und Lernspezialist. Er wendet sein Wissen über Denk- und Lernprozesse, sowie seine zwei Jahrzehnte an Managementerfahrung im Firmenumfeld an, um das Lernen in Unternehmen sowie deren Humankapital zu optimieren.

 

Chaim Guggnheim wird oft als Gastredner an internationale Foren eingeladen, um sein Wissen im Bereich der Kognition, sowie auch im Vermitteln von jüdischen Inhalten weiterzugeben. Ausserdem hat er viele Jahre Bar-Mitzwa-Schüler auf das Leinen vorbereitet und als Vorbeter an den Jamim Noraim fungiert. Er spricht fliessend Deutsch, Hebräisch, Englisch und Französisch.

 

Finanzhilfe für jüdische Sicherheit

Veröffentlicht am 25. November 2022

Die hohen Sicherheitskosten belasten das ICZ-Budget seit Jahrzehnten. Das Bundesamt für Polizei fedpol unterstützt seit dem Jahr 2020 Organisationen, die besonderen Schutz benötigen. Dies liegt gemäss fedpol dann vor, wenn die terroristische oder gewaltextremistische Bedrohung erhöht ist. Bisher wurden im Wesentlichen bauliche Projekte unterstützt, wie beispielsweise die Sicherheitsmassnahmen beim Eingangsportal der Synagoge Löwentrasse. Für das Jahr 2023 beteiligt sich der Bund nun erstmals mit 2 Millionen Franken auch an den laufenden Sicherheitskosten.

 

Die ICZ hat diesen Sommer zwei Finanzhilfegesuche gestellt, welche den Kriterien der Verordnung über Massnahmen zur Unterstützung von Minderheiten mit besonderen Schutzbedürfnissen (VSMS) entsprechen. Vor wenigen Tagen kam nun der positive Entscheid aus Bern: Die ICZ erhält für bauliche Massnahmen vom Bund CHF 125’425.20. Der Kanton sowie die Stadt Zürich haben angekündigt, diesen Betrag zu verdoppeln, sodass die ICZ insgesamt 250’850.40 Franken für Investitionen in die bauliche Sicherheit erwarten darf. Das zweite Gesuch betrifft die laufenden Kosten für Sicherheitspersonal. Hier hat das fedpol CHF 379’313.60 gewährt, was nach der Zürcher Verdopplung total CHF 758’627.20 ergibt. Insgesamt fliesst nächstes Jahr somit über eine Million Franken an Subventionsgeldern in die Sicherheitsaufwendungen der ICZ.

 

Dank der Beteiligung der öffentlichen Hand, allen voran auch des Engagements der Zürcher Sicherheitsdirektion an den Kosten der jüdischen Gemeinschaft kann auch das ICZ-Budget merklich entlastet werden. Mit der ICZ profitieren auch weitere jüdische Institutionen in Zürich und der Schweiz von den Finanzhilfen, wie der SIG diese Woche bekannt gab.

 

SIG News: Jüdische Gemeinden erhalten 2023 umfassende Unterstützungsbeiträge im Sicherheitsbereich.

ICZ Revival-Weekend

Veröffentlicht am 18. November 2022

Die ICZ feiert sich … und Sie!

Freuen Sie sich auf das grosse ICZ Revival-Weekend vom Samstag, 10. & Sonntag, 11. Dezember 2022. Eine grosse Party mit Live-Musik und Drinks, aber auch Kultur, Essen und Kinderprogramm erwartet Sie.

Melden Sie sich noch heute an!

↪ Zur Anmeldung

Rabbi Dr Raphael Zarum @ ICZ

Veröffentlicht am 9. November 2022

Coffee and Talk by Rabbi Dr Raphael Zarum
So, 13. November 2022, 10:30 Uhr
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Rabbi Dr Raphael Zarum is Dean of the London School of Jewish Studies (LSJS) and was recently appointed „Sacks Chair of Modern Jewish Thought“. During his visit to the ICZ as well as to the Minjan Wollishofen in November 2019, Rav Zarum left a lasting impression with exciting and inspiring shiurim. We are therefore looking forward to an interesting event with lively participation.

 

This is a great opportunity to hear from a highly experienced educator – who is a truly captivating and entertaining speaker, and very glad to answer questions.

 

Free for ICZ-members!

 

 

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Neues Mizpe Semester

Veröffentlicht am 31. Oktober 2022

Willkommen im neunten Semester von MIZPE.

MIZPE, das Lernprogramm des ICZ Rabbinats, hat ins neunte Semester gestartet. In kurzer Zeit fand es grosse Beliebtheit quer durch die Gemeinde und konnte unzählige Personen unabhängig von Alter, religiösem Hintergrund und Vorwissen für klassische Literatur, moderne Interpretationen und jüdisches Lernen begeistern.

 

Programm MIZPE
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Sukkot und Simchat Tora 2022/5783

Veröffentlicht am 13. September 2022

Alle wichtigen Informationen zu Sukkot und Simchat Tora auf einen Blick

 

Schmini Azeret & Simchat Tora

In unserem Plan sehen Sie, wann und wo die verschiedenen G’ttesdienste während Schmini Azeret und Simchat Tora stattfinden. Hier können Sie sich für den Kiddusch mit reichhaltigem Buffet an Simchat Tora anmelden. Anmeldeschluss ist Sonntag, 2. Oktober 2022.

↪ Schmini Azeret und Simchat Tora

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Rosch Haschana und Jom Kippur 2022/5783

Veröffentlicht am 13. September 2022

Alle wichtigen Informationen zu Rosch Haschana und Jom Kippur auf einen Blick

 

Sitzplätze

Wie jedes Jahr können Sie Ihren Sitzplatz in der Synagoge abgeben, gegen einen im GZ tauschen oder bis zu 4 kostenpflichtige Sitzplätze dazubestellen (gemäss Gebührenordnung CHF 25 pro Tag jeweils inkl. Erew; falls vorhanden). Oder Sie können bis zu 4 kostenpflichtige (gemäss Gebührenrodung) Sitze im Gemeindezentrum reserivern. Wir bitten Sie, dieses Webformular bis spätestens Sonntag, 18. September 2022 auszufüllen. Nach diesem Datum nehmen wir keine Bestellungen mehr entgegen.

↪ Zum Formular

 

Gebetszeiten Jamim Noraim

In unserem Plan sehen Sie, wann und wo die verschiedenen G’ttesdienste während der Hohen Feiertagen stattfinden.

↪ Zu den Gebetszeiten

 

Kinderbetreuung

An Rosch Haschana und Jom Kippur bieten wir Ihnen gerne unsere Kinderbetreuung für Kinder im Alter von 2–7 Jahren in der Synagoge und im Gemeindezentrum an. Bitte melden Sie Ihr/e Kind/er bis Sonntag, 18. September 2022 über unser Online-Formular an. Das Online-Formular ist ab Dienstag, 13. September 2022 freigeschaltet.

↪ Zum Formular

 

Machsorim

Die ICZ stellt Ihnen gerne Machsorim zur Verfügung, die Zahl ist jedoch beschränkt. Bitte bringen Sie deshalb Ihre eigenen Gebetsutensilien (Machsorim, Tallit) mit und vergessen Sie nicht, diese innen und aussen zu kennzeichnen, damit diese nicht verloren gehen.

 

 

Schana Towa u’Metuka!

Special Weekend with Rabbi Joseph Dweck: 9 – 11 September 2022

Veröffentlicht am 19. August 2022

 

Rabbi Joseph Dweck is the senior rabbi of the S&P Sephardi congregation in the United Kingdom, the oldest congregation in the Jewish community. He was born in the U.S. and studied in Jerusalem under the guidance of former Sephardi Chief Rabbi Ovadia Yosef sz“l.

 

In his work as Senior Rabbi, he has responsibility in his congregation over religious activities, the rabbinical team, the Sephardi Beth Din and the Sephardi Kashrut Commission. He is Vice President of the “London School of Jewish Studies”, one of the Presidents of the “Council of Christians and Jews” and also active in the Board of Deputies of British Jews.

 

Rabbi Dweck is also a member of the permanent committee of the European Rabbinical Conference. He is a sought-after speaker, both in and out of England. His online shiurim on social media receive worldwide attention. Rabbi Dweck is married to Margalit Bar Shalom. They have 5 children.

 

 Register by Sunday, 4 September 2022:

Reserve your seat for the Friday night dinner (20-40 years)

Reserve your seat for the Sunday morning event (for families)

Kanton Zürich spricht zusätzliche Gelder für Sicherheitsmassnahmen von besonders gefährdeten Minderheiten

Veröffentlicht am 14. Juli 2022

Die jüdische Gemeinschaft und deren Einrichtungen sind seit jeher einer erhöhten Bedrohung ausgesetzt. Deshalb verfügt die ICZ seit den 1970er Jahren über ein umfangreiches Sicherheitskonzept und investiert laufend sowohl in physische Schutzmassnahmen als auch in Sicherheitspersonal. Die jährlichen Kosten für den Sicherheitsbereich belaufen sich auf rund CHF 1,2 Millionen.

 

Seit zwei Jahren werden von Bund sowie Kanton und Stadt Zürich bauliche und technische Sicherheitsmassnahmen subventioniert. Bereits bei der Härtung des historischen Eingangsportals der Synagoge Löwenstrasse 2021/22 konnte die ICZ von einer Subvention in Höhe von insgesamt CHF 399’000 profitieren. Weit über 90% der laufenden Sicherheitskosten fallen jedoch als Personalaufwand an. Dieser musste in den letzten fünf Jahrzehnten vollumfänglich von der Gemeinde bezahlt werden, obschon der Schutz seiner Bürgerinnen und Bürger eigentlich eine zentrale Aufgabe des Staates ist. Doch hier gibt es positive Entwicklungen.

 

«Ich finde es unsäglich, dass man von einer religiösen Minderheit verlangt, dass sie sich selbst schützt», sagte Bundesrätin und Justizministerin Karin Keller-Sutter an der Delegiertenversammlung des SIG Ende Mai in Bern. Der Bundesrat hat am 13. April 2022 entschieden, dass die Unterstützungsbeiträge für Einrichtungen von Minderheiten mit besonderen Schutzbedürfnissen erhöht werden sollen. Ab 2023 stehen durch den Bund neu gesamthaft 2,5 Millionen Franken pro Jahr zur Verfügung. Am 1. Juli 2022 ist nun auch die Regierung des Kantons Zürich nachgezogen und hat angekündigt, ihre Beteiligung an Sicherheitsmassnahmen von besonders gefährdeten Minderheiten auszuweiten.

 

Der Kanton Zürich möchte, voraussichtlich zusammen mit der Stadt, wie bereits bei den baulichen Massnahmen auch bei den Personalkosten, die zugesprochenen Bundesbeiträge, verdoppeln und sieht dafür neu insgesamt bis zu CHF 1 Million pro Jahr vor. Regierungsrat und Sicherheitsdirektor Mario Fehr liess es sich nicht nehmen, ICZ-Präsident Jacques Lande persönlich über diesen Beschluss des Regierungsrates zu orientieren.

 

«Wir sind für diese Hilfe sehr dankbar. Gegenwärtig bereiten wir das entsprechende Gesuch für den Bund vor. Damit wird unsere Forderung, dass wir für unseren Schutz und Sicherheit nicht allein zahlen müssen, erfüllt. Die Entscheide von Bund und Kanton Zürich sind sowohl politisch als auch im Hinblick auf unsere Finanzen sehr begrüssenswert. Wir danken dem SIG und allen, die diese Angelegenheit zum Erfolg gebracht haben», teilte Jacques Lande an der Gemeindeversammlung vom 11. Juli 2022 sowie im ICZ Newsletter mit.

 

↪ Medienmitteilung des Kantons Zürich vom 1. Juli 2022